Deutscher Fußball-Bund
aus Worldcupwiki
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist der Verband deutscher Fußballvereine. Er wurde im Januar 1900 in Leipzig gegründet. Er fasst heute über 26.000 Vereine mit insgesamt über sechs Millionen Mitgliedern und ist damit der größte nationale Sportverband der Welt.
Der DFB gliedert sich in fünf Regionalverbände mit 21 Landesverbänden.
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Geschichte
Am 28. Januar 1900 trafen sich in der Gaststätte "Mariengarten" in Leipzig die Vertreter von 68 Vereinen aus dem In- und Ausland und gründeten den DFB. Die Gründungsversammlung leitete E. J. Kirmse, Vorsitzender des Leipziger Fußball-Verbandes. Ferdinand Hueppe, der den DFC Prag vertritt, wird zum ersten Präsidenten des DFB gewählt.
Bereits einige Jahre vorher waren Verbände wie der Bund Deutscher Fußballspieler oder der Deutsche Fußball- und Cricket-Bund gegründet worden, die jedoch auf Gebiete beschränkt waren (in diesem Fall auf Berlin). Die erste Meisterschaft über Stadtgrenzen hinaus wurde 1898 vom Verband Süddeutscher Fußball-Vereine ausgetragen, der sich später dem DFB anschloss. 1904 erfolgte der FIFA-Beitritt, 1954 trat man der UEFA bei.
Mit Gründung des DFB durch die 68 Gründungsvereine gab es einen deutschlandweiten Führungsverband, der nun ab 1903 Endrunden um die deutsche Meisterschaft ausspielte. Der erste deutsche Fußball-Meister war der VfB Leipzig.
Seit 1963 wird die deutsche Fußball-Meisterschaft im Ligasystem ausgespielt. Der deutsche Meister wird dann in den 34 Spieltagen der 1. Bundesliga ausgespielt. Die 1. Bundesliga besteht (wie auch die 2. Bundesliga) aus 18 Mannschaften.
Im Jahr 2006 veranstaltet der DFB in Deutschland zum zweiten Mal nach 1974 die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Spiele werden in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Gelsenkirchen (Schalke), Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, München, Nürnberg sowie in Stuttgart ausgetragen.
Internationale Wettbewerbe
Die Deutsche Fußballnationalmannschaft trat am 5. April 1908 erstmals auf der internationalen Bühne auf - und zwar in einem "freundschaftlichen Länderkampf" gegen die Schweiz.
Seit 1954 hat das DFB-Team an allen WM- und seit 1972 an allen EM-Turnieren teilgenommen. Zu den größten Erfolgen zählen drei Weltmeistertitel (1954, 1974, 1990) und drei Europameister-Trophäen (1972, 1980, 1996). Die Weltmeisterschaft 2006 wird durch den DFB in Deutschland ausgetragen.
Die Frauen-Nationalmannschaft gewann die Weltmeisterschaft 2003 sowie sechs Europameisterschaften (1989, 1991, 1995, 1997, 2001 und 2005).
Nationale Wettbewerbe
Folgende nationalen Wettbewerbe werden unter dem Dach des DFB ausgetragen:
- Deutsche Meisterschaft
- DFB-Pokal
- DFB-Liga-Pokal
weitere Frauen-, Jugend- und Amateurfußball-Wettbewerbe: Länderpokal, Oddset-Pokal, Oddset-Cup, DFB-Hallenpokal, Amateurmeisterschaft, A-Junioren-Meisterschaft, B-Junioren-Meisterschaft, A-Juniorinnen-Meisterschaft, DFB-Junioren-Vereinspokal.
Frühere nationale Wettbewerbe
- Bundespokal (Vorgänger des Länderpokals)
- Tschammer-Pokal (Vorgänger des DFB-Pokals)
Präsidenten
- Ferdinand Hueppe (1900-1904)
- Friedrich Wilhelm Nohe (1904-1905)
- Gottfried Hinze (1905-1925)
- Felix Linnemann (1925-1945)
- Peco Bauwens (1949-1962)
- Hermann Gösmann (1962-1975)
- Hermann Neuberger (1975-1992)
- Egidius Braun (1992-2001)
- Gerhard Mayer-Vorfelder (seit 2001) gemeinsam mit Theo Zwanziger (seit 2004)
Gliederung
- Norddeutscher Fußball-Verband
- Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband (SHFV)
- Hamburger Fußball-Verband (HFV)
- Bremer Fußball-Verband (BFV)
- Niedersächsischer Fußball-Verband (NFV)
- Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband
- Fußball-Verband Niederrhein (FVN)
- Fußball-Verband Mittelrhein (FVM)
- Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)
- Fußball-Regional-Verband Südwest
- Fußballverband Rheinland (FVR)
- Saarländischer Fußballverband (SFV)
- Südwestdeutscher Fußballverband (SWFV)
- Süddeutscher Fußball-Verband (SFV)
- Hessischer Fußball-Verband (HFV)
- Badischer Fußballverband (BFV)
- Südbadischer Fußball-Verband
- Württembergischer Fußball-Verband
- Bayerischer Fußball-Verband (BFV)
- Nordostdeutscher Fußball-Verband (NOFV)
- Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV)
- Fußballverband Sachsen-Anhalt
- Berliner Fußball-Verband
- Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB)
- Thüringer Fußballverband (TFV)
- Sächsischer Fußballverband (SFV)
Aktuelles
- 6. Mai 2008: Die deutsche Autoren-Nationalmannschaft trifft auf Einladung des Auswärtigen Amts und der Kulturstiftung des DFB im Rahmen der "Writers' League" heute in Berlin erstmals auf die Auswahl der israelischen Schriftsteller-Kollegen, die dann ihr Debüt auf dem Fußballfeld feiert. Unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und des DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger treffen die Mannschaften um 14 Uhr zu einem Freundschaftsspiel im "Stadion am Wurfplatz" auf dem Olympiagelände aufeinander. Am selben Abend um 19.30 Uhr wird in den Kammerspielen des Deutschen Theaters eine literarische Soiree zu "Deutschland-Israel – Autorenfußballer lesen" unter Mitwirkung der Schirmherren stattfinden. Die neugegründete "Writers' League" ist eine Spielserie von Mannschaften aus außereuropäischen Ländern. Sie will mit ihren Spielen einen Beitrag zum Dialog der Nationen leisten. Dafür nutzt sie den Fußball - denn Fußball wird überall verstanden, auch über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. Die deutsche Autoren-Nationalmannschaft besteht unter anderem aus Spielern wie Thomas Brussig (http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Brussig), Ralf Bönt (http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_B%C3%B6nt), Albert Ostermaier (http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Ostermaier), Moritz Rinke (http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Rinke) und Sönke Wortmann. Die Mannschaft spielt seit 2005 zusammen und nahm im Rahmen der von italienischen Autoren gegründeten europäischen Spielserie bereits an drei großen Turnieren teil. 2005 wurde die Mannschaft Vizemeister in Italien, 2007 belegte sie in Schweden den dritten Platz. Hans Meyer, im Vorjahr mit dem 1. FC Nürnberg Pokalsieger, betreut die deutsche Autoren-Nationalmannschaft, musste aber für heute absagen.
- 25. März 2008: Der DFB hat seine Wanderausstellung "Die ersten Elf (http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=13707&cHash=f73ef00924)" anlässlich seiner 100 jährigen Länderspielgeschichte am 5. April in Freiburg vorgestellt. "Seit der WM 2006 ist aus dem Fußball ein Sport für alle Schichten geworden", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger bei der Vorstellung. Die Wanderausstellung beginnt am 4. April in Frankfurt/Main. Weitere Stationen sind Köln, Karlsruhe, Berlin, Kaiserslautern und Gelsenkirchen. Die Arbeiten der Ausstellung sind auch als ein Beitrag für das vom DFB geplante Fußball-Museum gedacht.
- 11. Februar 2008: Letzte Chance in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf EM-Tickets! Morgen um 24 Uhr schließt der DFB das Ticketportal. Innerhalb von zwei Wochen gingen 1,5 Millionen Anfragen im Portal (http://www.eventim.de/staticsite/euro2008-tickets.htm) für 14.400 Deutschland-Tickets ein. Auch der Schweizer Fussball-Verband (SFV) wird von den EM-Fans bestürmt. Für die 16.800 Tickets für die Schweizer Spiele bei der Euro verzeichnete der Verband innerhalb von zwei Tagen auf seiner Homepage www.football.ch (http://www.football.ch/de/start.aspx) über 115.000 Anfragen. Wer über eine Schweizer Adresse verfügt, kann bis zum Ende des Ticketverkaufs am 16. Februar Karten bestellen. Die Eintrittskarten werden ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Einsendungen verlost. Die Chancen in der Schweiz sind auf jeden Fall höher als in Deutschland. Beim österreichischen Fußballverband werden vom 16. bis 22. Februar 2008 Bestellungen für die Spiele von Österreich hier (http://www.oefb.at/) angenommen - allerdings werden keine Bestellungen aus dem Ausland angenommen. Wer in der Schweiz oder in Österreich Bekannte hat, kann sein Glück über die probieren...
- 17. Januar 2008: Die Ticket-Nachfrage beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich vom 7. bis 29. Juni hat die Millionen-Grenze erreicht. Zwei Tage nach der Öffnung des Online-Ticketportals (http://www.eventim.de/staticsite/euro2008-tickets.htm) waren über die Website des DFB 91.373 Bestellungen eingegangen, wobei insgesamt 1.001.649 Karten nachgefragt wurden. Jeder Interessent kann im Online-Verfahren, wie schon bei der WM 2006, maximal vier Karten bestellen und muss dabei seine persönlichen Daten sowie die seiner Begleitpersonen angeben. Das Ticketportal schließt in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar um 24.00 Uhr.
- 16. Januar 2008: Der Bestell-Boom für EM-Tickets der deutschen Nationalmannschaft hält unvermindert an und hat binnen 26 Stunden fast die Eine-Million-Grenze erreicht. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) heute bekanntgab, gingen in diesem Zeitraum seit der Öffnung des Ticketportals auf der DFB-Internetseite gestern um zehn Uhr 78.102 Bestellungen für insgesamt 850.067 Karten ein. Zum Verkauf stehen aber nur 14.400 Tickets für die drei Vorrundenspiele der DFB-Auswahl.
- 15. Januar 2008: Seit 10 Uhr sollten über die Homepage www.dfb.de Tickets für die Spiele der DFB-Elf bei der Europameisterschaft 2008 bestellt werden können. Allerdings war der Server und die Seite des Deutschen Fußball-Bundes aufgrund des großen Ansturms in die Knie gegangen. Allerdings haben sie bis zum 12. Februar 2008 Zeit maximal vier Tickets für nur ein Spiel zu ordern. Unter notarieller Aufsicht werden die Karten dann bis Ende Februar verlost. Für mögliche Spiele der Nationalelf im Viertel-, Halbfinale und Finale statt der Tickets Voucher zugelost. Sollte die deutsche Mannschaft die Vorrunde überstehen, können diese am jeweiligen Spielort gegen Eintrittskarten getauscht werden. Wenn sich die Deutschen nicht qualifizieren, bekommt der Fan sein Geld zurück.
- 12. Januar 2008: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) öffnet am kommenden Dienstag das Ticket-Portal für Eintrittskarten zur Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Bis zum 12. Februar können sich Interessierte auf der Homepage www.dfb.de um Tickets für das Turnier vom 7. bis 29. Juni bewerben. Nach Angaben des DFB wurden dem Verband für die drei Vorrundenspiele der Nationalmannschaft in Klagenfurt und Wien insgesamt 21.765 Karten zugeteilt, von denen 14.400 für den freien Verkauf zur Verfügung gestellt werden. Der Schweizer und der österreichische Fußballverband verlosen ihr Kontingent Anfang Februar für ihre jeweiligen Nationalmannschaftsspiele.
- 26. Oktober 2007: Verhältnisse wie einst auf den SED-Parteitagen: Theo Zwanziger wurde auf dem 39. ordentlichen DFB-Bundestag in der Mainzer Rheingoldhalle als Präsident für weitere drei Jahre bis 2010 gewählt. Die 252 anwesenden Delegierten votierten einstimmig für den Juristen, der die „Abgeordneten“ mit einer programmatischen Rede überzeugte.
- 25. Oktober 2007: Bundestrainer Joachim Löw und sein Betreuerstab haben ihre Verträge mit dem DFB bis 2010 verlängert. Zudem gab der Verband auf dem 39. ordentlichen DFB-Bundestag in Mainz bekannt, dass nach dem Gewinn des WM-Titels Ende September auch Frauen Bundestrainerin Silvia Neid dem DFB bis 2013 erhalten bleibt. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Verträge mit Silvia Neid und Joachim Löw verlängern konnten. Ich freue mich über die Fortsetzungen der Zusammenarbeit mit zwei kompetenten und erfolgreichen Trainern und ihrem Team", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
- 16. Oktober 2007: Der neue Werbespot zur DFB-Initiative "Mini-Spielfelder" von Regisseur Sönke Wortmann (bekannt durch den Film Deutschland. Ein Sommermärchen) mit den deutschen Spielern und den Verantwortlichen des Nationalteams ist online (http://www.dfb.de/index.php?id=503846). Seine Premiere feiert der kurze Film im Rahmen der ZDF-Live-Übertragung morgen gegen Tschechien. Der Deutsche Fußball-Bund hatte beschlossen, dass ein Teil des WM-Überschusses dazu verwendet wird, 1000 Minispielfelder in Deutschland zu bauen, die in der Nähe von Schulen oder Vereinen entstehen werden.
- 15. Oktober 2007: Der Deutsche Fußball-Bund bezahlt den Spielern und Verantwortlichen der Nationalmannschaft nach der Qualifikation für die Europameisterschaft 2008 bereits jetzt 2,7 Millionen Euro an Prämien. Jeder Akteur erhält pro Qualifikationsspiel 12.500 Euro, maximal möglich sind bei insgesamt zwölf Spielen 150.000 Euro. 2,25 Millionen Euro fließen nach neun Quali-Partien an 35 Spieler, dazu kommen 450.000 Euro für die Sportliche Leitung. Bundestrainer Joachim Löw, Assistenztrainer Hans-Dieter Flick, Torwart-Trainer Andreas Köpke und Teammanager Oliver Bierhoff erhalten ebenfalls 12.500 Euro Prämie pro Spiel. Das Optimum können noch zwei Spieler erreichen: Der bislang nur gegen Zypern eingesetzte Keeper vom FC Valencia Timo Hildebrand sowie Abwehrspieler Manuel Friedrich von Bayer Leverkusen. Beide waren bei den bisherigen neun Partien im nominierten Aufgebot und führen die interne Prämien-Rangliste mit jeweils 112.500 Euro an. Dahinter folgen Torsten Frings, Jens Lehmann, Thomas Hitzlsperger und Marcell Jansen mit jeweils 100.000 Euro für acht Einsätze beziehungsweise Berufungen. Die Prämien für das EM-Turnier im kommenden Jahr in Österreich und der Schweiz sind noch nicht ausgehandelt worden.
- 14. Oktober 2007: Ihr Trainingslager vor der Europameisterschaft 2008 wird die deutsche Nationalmannschaft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im 17 Bundesland auf Mallorca bestreiten. Bierhoff bestätigte, dass sich die DFB-Auswahl am 19. Mai für zehn Tage in Palma de Mallorca einquatiert. Die Trainingseinheiten sollen wie schon vor der Euro 2000 im Stadion von Real Mallorca stattfinden. In den ersten vier Tagen sollen die Familien der Spieler eingeladen werden, wie es bereits vor der WM 2006 war, als die engsten Angehörigen mit auf Sardinien waren. Während des Turniers wird das Team im schweizerischen Ascona im Fünf-Sterne Hotel "Giardino Relais & Chateaux (http://www.relaischateaux.com)" wohnen. Endgültige Klarheit wird wohl erst nach der Auslosung der EM-Gruppen am 2. Dezember in Luzern herrschen. Anschließend sollen auch erst die weiteren Länderspiele vor der EM abgeschlossen werden. Bislang stehen für 2008 erst zwei Spiele gegen die Gastgeberländer Österreich (im Februar) und Schweiz (März) fest.
- 24. August 2007: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich für eine weitere Zusammenarbeit mit adidas als Ausrüster der Nationalmannschaft entschieden. Das DFB-Präsidium stimmte in Frankfurt dem Vergleichsvorschlag mit dem langjährigen Partner zu. Gegen die Stimmen der drei Vertreter der Bundesliga nahm der DFB damit den vom Schiedsgericht angemahnten Vergleich mit einer Vertragsverlängerung bis 2018 mit adidas an und entschied sich gegen den 500-Millionen-Euro-Deal des adidas-Rivalen Nike. Der DFB setzt damit auf Kontinuität, verzichtet aber auf rund 250 Millionen Euro.
- 27. Juli 2007: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Mark van Bommel vom FC Bayern München für drei Ligapokal-Spiele gesperrt. Wie der DFB am Freitag mitteilte, wurde der Niederländer, der dem Urteil bereits zugestimmt hat, wegen "krasssportwidrigen Verhaltens" mit der Sperre belegt. Das Sportgericht sah es nach Auswertung der Fernseh-Aufzeichnung des Ligapokal-Spiels zwischen dem VfB Stuttgart und Bayern München (0:2) als erwiesen an,dass der Mittelfeldspieler "in der 53. Minute seine rechte Hand in Richtung des unteren Bauchbereiches seines Gegenspielers Fernando Meira geführt und diesen dort leicht getroffen hatte". Nach Meiras Auffassung habe van Bommel ihn durch die Handlung provozieren wollen.
- 22. Juni 2007: Der 17-malige Nationalspieler Andreas Hinkel vom FC Sevilla fühlt sich vom DFB ins Abseits gestellt und hat Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. "Natürlich bin ich auch von Jogi Löw enttäuscht. Fakt ist: Den letzten Anruf von Seiten des DFB gab es vor der WM: die Benachrichtigung meiner Nichtnominierung. Seitdem herrscht Funkstille", sagte Hinkel der "Sport Bild". Der Außenverteidiger fühlt sich vor allem von den DFB-Spielbeobachtern vernachlässigt: "Nur ein paar Kilometer entfernt steht ein Betis-Spieler unter ständiger Beobachtung. Da könnte man ja auch einmal zu uns ins Stadion kommen."
- 15. Mai 2007: Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, wird am letzten Bundesliga-Spieltag weder beim Meisterschafts-Favoriten in Stuttgart noch beim Verfolger auf Schalke im Stadion sein. Er sagte gestern: "Ich schaue mir den letzten Spieltag gemütlich zu Hause im TV an. Ich habe darüber nachgedacht, dass es nicht klug ist, als DFB- Präsident ins Stadion zu gehen, solange die Meisterschaft nicht entschieden ist. Durch die TV-Präsenz kann eine Geste in der Öffentlichkeit missverstanden werden". In der vergangenen Woche hatte sich Zwanziger wegen einer Sympathiebekundung für Schalke 04 deutliche Worte aus Stuttgart anhören müssen. Vor allem VfB-Trainer Armin Veh zeigte sich von den Äußerungen des DFB-Präsidenten enttäuscht. Der hatte nur kurz darauf seine Aussagen relativiert und auch erklärt, "nicht im Geringsten parteiisch" zu sein.
- 7. Mai 2007: Der Vertrag mit U-21-Nationaltrainer Dieter Eilts wird laut DFB bis 2009 verlängert. Nächstes Ziel ist die Teilnahme der U21 an der Europameisterschaft in Schweden 2009. Der deutsche Junioren-Nachwuchs trifft in der Qualifikation auf Nordirland, Moldawien, Israel und Luxemburg.
- 24. April 2007: Hunderttausende Fußballfans halten das Urteil des DFB im Fall van Bommel für völlig unausgewogen und inakzeptabel. Damit die zahllosen Protestmails, Schreiben an den DFB und Leserbriefe auch sichtbar werden, besteht hier die Möglichkeit ein Protestschreiben zu unterzeichnen...
- 16. April 2007: "Wir hatten ein gutes Gespräch in angenehmer Atmosphäre. Alles was gewesen ist, spielt keine Rolle mehr", sagte DFB-Chef Theo Zwanziger nach einem Termin beim UEFA-Präsidenten Michel Platini am Montag. Aus den Äußerungen von Platini kommt aber zwischen den Zeilen das wirkliche Kräfteverhältnis zwischen UEFA und DFB zum Ausdruck: "Ich habe manchmal ein schlechtes Gedächtnis. Ich weiß gar nicht mehr, für wen Deutschland gestimmt hat." Der DFB hatte bei der Wahl des UEFA-Präsidenten Lennart Johannson und nicht Platini unterstützt.
- 16. April 2007: Immer mehr Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene spielen Fußball in Deutschland. Obwohl der DFB mit 6,5 Millionen Mitgliedern bereits der größte Sportfachverband der Welt ist, wurden in den vergangenen zwölf Monaten 138.930 Neuanmeldungen registriert. DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt verwies angesichts der gewachsenen Fußball-Begeisterung durch die Weltmeisterschaft 2006 darauf, dass Vereine neue Mitglieder sogar abweisen mussten, da die Kapazitäten nicht mehr ausreichten. In 26.000 Vereinen sind beim DFB im April 2007 176.000 Mannschaft organisiert.
- 14. April 2007: Das Finale um den türkischen Supercup findet wie schon im Vorjahr in Deutschland statt. Das beschloss das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei einer Sitzung in Frankfurt am Main. Wann das Event stattfindet und welche Stadt das Spiel zwischen dem türkischen Meister und dem Pokalsieger ausrichten wird, steht noch nicht fest. Der deutsche und der Türkische Fußball-Verband hatten Ende März angekündigt, weiter eng kooperieren zu wollen. 2006 trafen Besiktas Istanbul und Galatasaray Istanbul in Frankfurt aufeinander. Besiktas siegte vor 30 000 Zuschauern mit 1:0.
- 13. April 2007: Der DFB plant nach dem berauschenden WM-Jahr 2006 Millionen-Investitionen für die Zukunft. Insgesamt wird der Verband 21 Millionen Euro aus dem Überschuss des Haushalts 2006 investieren. Das größte Projekt wird der Bau von 1000 Mini-Spielfeldern auf dem Gelände von Schulen und Vereinen sein. Der DFB stellt für den Bau der Bolzplätze, die 24 Stunden am Tag zugänglich sein sollen, insgesamt zwölf Millionen Euro zur Verfügung. "Fußball spielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
- 10. April 2006: Ein Spiel Sperre für nichts - Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart wurde heute vom Sportgericht des DFB wegen eines unsportlichen Verhaltens zu einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel der Bundesliga verurteilt. Hitzlsperger war bei der Partie zwischen dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart am 7. April 2007 in Hamburg in der 43. Minute von Schiedsrichter Lutz Wagner (Hofheim) des Feldes verwiesen worden. Praktisch alle Beobachter bewerteten die Rote Karte als vollkommen überzogen.
- 3. April 2007: Ex-Nationalspieler und zuletzt Dortmunder A-Junioren-Trainer, Heiko Herrlich, wechselt zum DFB. Er übernimmt in der kommenden Saison die U18-Auswahl des Deutschen Fußball Bunds. Herrlich war in der Saison 1994/95 mit 20 Toren Torschützenkönig der Bundesliga. Mit Mönchengladbach war er DFB-Pokalsieger, bevor er mit Dortmund 1997 Champions-League- und Weltpokal-Sieger wurde.
- 27. März 2007: DFB-Assistenztrainer Hans-Dieter Flick ist neben seiner Arbeit auf dem Platz zum "EDV-Experten" im DFB aufgestiegen und dort zuständig für die Erstellung einer Datenbank, mit der er Bundestrainer Joachim Löw aktuelle Informationen über die körperliche und technische Entwicklung der Nationalspieler liefert. Eine gleiche Datenbank erstellt er derzeit auch für die von Dieter Eilts trainierte U21-Auswahl.
- 22. März 2007: Der DFB fährt weiter Mercedes. Oliver Bierhoff gab jetzt auf einer Pressekonferenz bekannt, dass im vergangenen Jahr der Werbevertrag mit dem Stuttgarter Autobauer bis 2012 verlängert wurde.
- 20. März 2007: Fußballfans deutschlandweit multimedial zu vernetzen, das ist das Ziel des Deutschen Fußball Bundes (DFB) und der Telekomtochter T-Com. Dazu haben die beiden Partner nach eigenen Angaben das Internetportal "fussball.de" (http://www.fussball.de) Web 2.0-fähig gemacht, um so Vereinsmitgliedern, Landesverbänden und Anhängern einen interaktiven Mehrwert zu bieten. "Mit dem neuen Portal können sich die Fans jetzt weltweit über die Spielergebnisse ihrer Heimatvereine informieren", so Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft. Die Community biete den Anhängern aktuelle Spielberichte, Fotos und Chatmöglichkeiten. Zudem könnten die Mitglieder eine eigene "Mini-Homepage" mit Fotos, Videos und einem Weblog erstellen. Von den Online-Möglichkeiten sollen vor allem die Amateurvereine in den unteren Spielklassen und deren Mitglieder profitieren, teilten die Initiatoren mit. So würde die Kommunikation zwischen den Landesverbänden des DFB und den Vereinen erleichtert und Mitglieder stärker eingebunden.
- 12. März 2007: Der langjährige Partner Adidas hat nach "kicker"-Informationen im Ausrüster-Poker sein Angebot an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) von 11 auf 22 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt. Offenbar reicht diese Offerte aber nicht aus, um den Konkurrenten Nike auszustechen. Der US-Gigant bietet ab 2011 für einen Achtjahresvertrag über 500 Millionen Euro (62,5 Millionen Euro pro Jahr). "Würde das Präsidium ein finanziell deutlich niedrigeres Angebot annehmen, könnte das strafrechtliche Konsequenzen haben. In diese Gefahr begebe ich mich nicht", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
- 7. März 2007: Bundestrainer Joachim Löw hat zu einem Engagement für den Nachwuchs im deutschen Fußball aufgerufen. "Es ist wichtig, dass man sich um Kinder und Jugendliche kümmert", sagte der 47-Jährige bei der Abschluss-Veranstaltung der Schulfußball-Offensive des DFB. "Man sollte auf sie Acht geben und sie gewisse Dinge lehren", erklärte der Coach in der südbadischen Stadt Lörrach. Es sei daher immer gut, wenn Nationalspieler oder Trainer in die Schulen gehen würden, um Kinder für den Sport zu motivieren und für den Fußball zu begeistern. "Man sieht ja, wie viel Freude die Kinder haben", sagte Löw.
- 2. März 2007: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sucht einen Standort für ein Deutsches Fußballmuseum. Dazu hat er jetzt rund ein Dutzend Städte aufgefordert, Vorschläge für ein in Frage kommendes Gebäude oder ein Grundstück einzureichen. Auch Stuttgart prüft offenbar einen Standort für das Museum. Mehr dazu hier...
- 15. Februar 2007: Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, hat der Stadt Stuttgart angeboten, im umgebauten Daimlerstadion eine Fläche für das vom DFB geplante Deutsche Fußballmuseum zu berücksichtigen. Der DFB hatte Stuttgart und andere Großstädte aufgefordert, sich um das Museum zu bewerben.
- 9. Februar 2007: Gerhard Mayer-Vorfelder ist zum Ausklang seiner internationalen Funktionärskarriere noch einmal aufgestiegen. Der ehemalige Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), wurde am Freitag in Nyon/Schweiz unter dem Vorsitz des neuen UEFA-Präsidenten Michel Platini von der Exekutive der Europäischen Fußball Union (UEFA) zu einem von vier Vizepräsidenten gewählt. Der 73-Jährige, der im vergangenen September von Theo Zwanziger an der DFB Spitze abgelöst worden war, hatte sich nach Platinis Wahl auf Seiten des Franzosen gestellt und Zwanzigers kritische Reaktion "despektierlich" genannt.
- 6. Februar 2007: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat durch eine repräsentative Umfrage den Ausrüsterstreit um seinen Partner adidas weiter angeheizt. Laut der vom DFB in Auftrag gegebenen Befragung sprechen sich 72 Prozent der Deutschen für einen Sponsorenwechsel zum US-Konzern Nike aus, sofern der DFB die Mehreinnahmen in die Nachwuchsförderung investiert. "Wir wollten sehen, wie die Einstellung auch in den 27.000 Vereinen ist, ob ein Wechsel gewollt ist", begründete der zuletzt in die Kritik geratene Teammanager Oliver Bierhoff die bislang einmalige Maßnahme. Dem DFB liegt von Nike eine 500 Millionen-Euro-Offerte vor.
- 1. Februar 2007: Die Homepage des Deutschen Fußball-Bundes präsentiert sich seit heute im neuen Look. Der DFB-Internetauftritt, der derzeit durchschnittlich 30 Millionen Seitenabrufe pro Monat registriert, hat beim Relaunch nicht nur ein neues Äußeres erhalten, sondern zeigt zum Teil auch neue Inhalte: www.dfb.de
- 28. Januar 2007: FIFA-Präsident Sepp Blatter hat den DFB für die Unterstützung des abgewählten UEFA-Vorsitzenden Lennart Johansson kritisiert. "Der DFB hat viel Kulissenarbeit betrieben, das ist nicht gut", sagte der Chef des Weltverbandes dem "kicker". Konsequenzen werde das besonders von DFB-Präsident Theo Zwanziger betriebene Engagement nicht haben. "Im Gegenteil, ich will dem DFB helfen", sagte Blatter, der selbst intensiv für Wahlsieger Michel Platini geworben hatte. Blatter forderte den DFB auf, Ex-Präsident und UEFA-Exekutivmitglied Gerhard Mayer-Vorfelder nicht als "Fremdling" zu behandeln.
- 24. Januar 2007: Franz Beckenbauer, langjähriger Repräsentant des DFB-Ausrüsters Adidas, regt eine genaue Prüfung der Offerte des US-Sportartikelherstellers Nike durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) an. "Wenn ein Verband ein solches Angebot wegschmeißt, macht er sich strafbar", sagte er bei einem Pressegespräch in Frankfurt/Main. Nike hatte dem DFB für einen Acht-Jahres-Vertrag ab 2011 rund eine halbe Milliarde Euro geboten. Beckenbauer wird auf dem DFB-Bundestag im Herbst wieder im Präsidium vertreten sein. Somit kann er direkt Einfluss auf die Verhandlungen mit adidas und Nike nehmen.
- 18. Januar 2007: Der DFB will die Frauen-WM 2011 ausrichten. Das kündigte DFB-Präsident Theo Zwanziger am Mittwoch in Bonn an. "Nach der fantastischen WM der Männer im Sommer wollen wir ein ebenso erfolgreiches WM-Turnier für die Frauen auf die Beine stellen", sagt Zwanziger auf der Internet-Seite des DFB. Der DFB-Präsident glaubt aber, dass Deutschland nicht nur wegen des Erfolges der Männer-WM ausgezeichnete Karten habe. Die Entscheidung über den WM Gastgeber 2011 fällt während der WM im September in China, wo Deutschland als Titelverteidiger antritt.
- 28. Dezember 2006: Sport-Ausrüster Nike bietet nach Angaben eines Boulevardblatts dem DFB 500 Millionen Euro für acht Jahre für das Privileg Chefausrüster des DFB zu werden. Damit bieten die Amerikaner dem DFB sechsmal mehr Geld als der bisherige Ausrüster adidas.
- 21. Dezember 2006: Bei der Welcome-Tour vor der Weltmeisterschaft 2006 tourte der Kaiser durch die Fußball-Welt - und nach Meinung von Theo Zwanziger soll Franz Beckenbauer auch in der Zukunft für den Deutschen Fußball Bund (DFB) rund um den Globus unterwegs sein. "Ich wünsche mir, und wir sind da in Gesprächen, dass er internationaler Botschafter des DFB bleibt. Eine Art Außenminister also", sagte der DFB-Präsident der Münchner "tz". Zwanziger ist optimistisch, dass Beckenbauer das Angebot des Verbandes annehmen wird. "Ich denke, dass er dazu bereit sein wird", sagte er.
- 29. November 2006: Die Weltmeisterschaft 2006 hat dem DFB einen Überschuss von 135 Millionen Euro beschert. Dies bestätigte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Auch wenn die Wirtschaftsprüfer ihre Arbeit noch nicht ganz abgeschlossen hätten, sei mit dieser Summe zu rechnen. Nach Abzug von Steuern und einer vereinbarten Rückzahlung von 40 Millionen Euro an den Weltverband FIFA, blieben rund 56,5 Millionen zur Verfügung. Davon geht die Hälfte an die Deutsche Fußball Liga (DFL). Zudem veröffentlichte der DFB auch die Bilanzen 2003 bis 2005.
- 13. November 2006: Joachim Löw und Matthias Sammer haben sich auf eine taktische Grundausrichtung und eine Spielphilosophie für die deutschen Nationalmannschaften von der U18 bis zum A-Team geeinigt. Zunächst bis zur Europameisterschaft 2008 müssen die DFB-Teams in einem 4-4-2-System mit offensiver Ausrichtung spielen. "Wir wollen keine positionsbezogene Blindheit. Aber jeder Spieler soll wissen, was von seiner Position verlangt wird", sagte Sammer der "BamS" (http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2006/11/12/sammer-loew-einigung/sammer-loew-einigung.html). "Es gibt taktische Vorgaben, die in jeder Auswahl einzuhalten sind. Sogar die Laufwege für einzelne Positionen sollen einheitlich werden", erläuterte Löw.
- 20. März 2006: Am Mittwoch beim Testspiel der deutschen Nationalmannschaft wird erstmals das neue Maskottchen Paule, ein Adler mit schwarzem Federkleid und gelbem Schnabel, sein Debüt geben.
Weblinks
- Offizielle Website (http://www.dfb.de)
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