Deutschland. Ein Sommermärchen

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Das offizielle Plakat zum Film
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Das offizielle Plakat zum Film

Millionen haben diesen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft gefiebert, aber keiner war näher dran als der Regisseur Sönke Wortmann. Bis in die Kabine folgte er den WM-Helden, filmte Klinsmanns mitreißende Ansprachen, die Freudenfeiern und auch die Tränen, als das Halbfinale verloren war. Der Film hatte am 3. Oktober 2006, dem Tag der deutschen Einheit, in Berlin Premiere. Am 5. Oktober 2006 folgt der bundesweite Start in den Kinos. Ein Teil der Erlöse wird der gemeinsamen Event-Kampagne der SOS-Kinderdörfer und der FIFA, "6 Dörfer für 2006", zu Gute kommen.

Inhaltsverzeichnis

Zum Film

Der Film ist ein in Deutschland einmaliges Experiment. Sönke Wortmann ("Das Wunder von Bern") begleitete die Nationalmannschaft bereits im Trainingslager auf Sardinien und hatte während des Turniers uneingeschränkten Zugang zu Spielern und Stab.

Neben den Kabinenansprachen Klinsmanns und Löws wirft "Deutschland. Ein Sommermärchen" viele weitere Blicke hinter die Kulissen. Er beobachtet die Spieler im Training und im Hotel und lässt die Trainer und Betreuer zu Wort kommen. In bisher nie gesehenen Bildern zeigt er die Begeisterung der Menschen in Deutschland. Und er lüftet das Geheimnis um den Zettel, den Torwart Jens Lehmann vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien zugesteckt bekam. Abgerundet wird der Film durch ein Gespräch, das Sönke Wortmann ein paar Wochen nach der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit Jürgen Klinsmann in Los Angeles führte.

Der Titel ist eine Anlehnung an Heinrich Heines Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“.

Stimmen von Wortmann und Ballack

Sönke Wortmann: "Ich bin sehr froh, dass der Film in die Kinos kommt. Für mich wird damit ein Traum wahr, denn der emotionale Blickwinkel des Films wird im Kino seinen ganz besonderen Reiz entfalten. Mein Dank gebührt der Mannschaft und den Betreuern, besonders aber auch der FIFA, die mir die Produktion des Films ermöglicht haben."

"Das sind sehr emotionale Bilder, die alle sehen wollen", erklärte DFB-Kapitän Michael Ballack, der wie seine Kollegen eine Rohfassung des Streifens schon betrachten konnte. Tränen seien ihm dabei zwar nicht mehr gekommen, so der 29-Jährige, "da hat man jetzt schon ein wenig Distanz". Aber berührt hätten ihn die Bilder schon, bemerkte Ballack.


Übersicht

  • Regie: Sönke Wortmann
  • Kamera: Sönke Wortmann, Frank Griebe
  • Produktion: Tom Spieß, Sönke Wortmann
  • Originaltitel: Deutschland. Ein Sommermärchen
  • Genre: Dokumentarfilm
  • Produktionsjahr: 2006
  • Produktionsland: Deutschland
  • Kinostart: 05.10.2006
  • FSK: ohne Altersbeschränkung
  • Format: 35mm / 1:1,85
  • Ton: Dolby SRD/Dolby SR
  • Sprachfassung: deutsch

Zuschauerresonanz

  • Am 6. Dezember 2006 zeigte die ARD den Film als Free-TV-Premiere. Ca. 11 Mio. Zuschauer verfolgten den Film im Fernsehen.


Aktuelles

  • Am Mittwoch, 2. Januar, 18.00 Uhr, zeigt das Erste die 90-minütige Dokumentation "Die besten Frauen der Welt". Sie erzählt nach dem Vorbild von "Deutschland. Ein Sommermärchen" die Erfolgsgeschichte der Frauenfußballerinnen bei der WM in China. Auch der Regisseur war bei beiden Dokus Sönke Wortmann.
  • 15. März 2007: Sönke Wortmanns Fußball-WM-Dokumentation "Deutschland. Ein Sommermärchen" wird mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Regisseur habe das Medienereignis des vergangenen Jahres gekrönt, erklärte die Jury gestern bei der Bekanntgabe der Preisträger in Düsseldorf.
  • 15. Februar 2007: Die DVD zum WM-Film Deutschland. Ein Sommermärchen gibt es jetzt im Handel. Die Special DVD für 14,95 Euro kann bei auch über das Internet, z.B. bei Amazon hier (http://www.amazon.de/Deutschland-Ein-Sommerm%C3%A4rchen-DVD-Special/dp/B000JCE3RK/sr=8-1/qid=1171531679/ref=pd_ka_1/302-5929238-4584833?ie=UTF8&s=dvd) bestellt werden.
  • 7. Dezember 2006: Der WM-Film Deutschland. Ein Sommermärchen bescherte der ARD gestern Abend eine Topquote: 31 Prozent Marktanteil hatte die WM-Dokumentation bei ihrer Erstausstrahlung im Fernsehen. Ab 20:15 Uhr schauten 10,46 Millionen Zuschauer den Film von Sönke Wortmann an. Auch die an den Film anschließende fünfzehnminütige WDR-Collage "Nachspielzeit: Stimmen zum Film" sahen laut Media Control noch 8,28 Millionen Zuschauer (27,7 Prozent Marktanteil).
  • 4. Dezember 2006: Am Nikolaustag (6. Dezember) zeigt die ARD um 20:15 Uhr Sönke Wortmanns Dokumentarfilm „Deutschland. Ein Sommermärchen“, den bis jetzt bereits fast vier Millionen Zuschauer in den Kinos sahen. Der Film zur deutschen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 2006 hat vergangene Woche in Stuttgart den Medienpreis Bambi erhalten. Das Buch zum Film "WM-Tagebuch" wurde bisher 150.000 Mal verkauft. Regisseur Wortmann („Das Wunder von Bern“) hatte für die Dokumentation exklusiven Zugang zu Spielern und Stab. Bis in die Kabine folgte er den WM-Helden, filmte Jürgen Klinsmanns Ansprachen, die Freudenfeiern und auch die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale. Im Zentrum des Films stehen die Mannschaft und die Spiele: das Trainingslager auf Sardinien, der Einzug ins Berliner Schlosshotel im Grunewald, das letzte Training vor dem Eröffnungsspiel, die knisternde Spannung in der Kabine und die Rituale der Stadionkatakomben.
  • 1. November 2006: Am 6. Dezember um 20:15 Uhr ist der Dokumentarfilm "Deutschland. Ein Sommermärchen" in der ARD zu sehen. Bereits zwei Monate nach dem Kinostart läuft der Blockbuster über die deutsche Nationalmannschaft am Nikolaustag. Der gut 100-minütige Film "Deutschland. Ein Sommermärchen" war erst am 5. Oktober in die deutschen Kinos gekommen und hatte bislang über drei Millionen Zuschauer.
  • 31. Oktober 2006: Der Streit um die geplante Vorführung des WM-Films "Deutschland. Ein Sommermärchen" durch die deutsche Botschaft in London ist beigelegt. Alle 22 Nationalspieler haben nach Auskunft der Botschaft schriftlich ihr Einverständnis zur Aufführung gegeben. Einige DFB-Akteure wollten zunächst geklärt wissen, wem die Auslandsrechte und damit eventuelle Einnahmen an dem Film von Regisseur Sönke Wortmann zustehen. Sie hatten ihr Einverständnis bislang nur für eine Ausstrahlung in Deutschland gegeben. Anders als von Teammanager Oliver Bierhoff dargestellt, wird für die Aufführung jedoch Eintritt verlangt. Jeder Besucher muss umgerechnet rund 22,50 Euro (15 Pfund) entrichten. Bierhoff hatte zuvor erklärt: "Nirgendwo wird Eintritt verlangt, also kommen auch keine Einnahmen zu Stande." Allerdings kommt der Erlös nach Abzug aller Kosten den SOS-Kinderdörfern zugute. Die deutsche Botschaft geht davon aus, eine Spende von mehr als 3.700 Euro überweisen zu können. Der WM-Film wird am 8. November auf Einladung des Botschafters Wolfgang Ischinger und des Nationaltorwarts Jens Lehmann (FC Arsenal) in einem Londoner Kino aufgeführt. Mittlerweile wollen auch andere Botschaften und Goethe-Institute den Film über die WM-Auftritte der DFB-Elf zeigen.

Weblinks

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