Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt
Vereinsdaten
Gründung 1899
Adresse/
Kontakt
Gustav-Behringer-Str. 10/
60386 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 420970 28
Fax: (069) 420970 43
Präsident Peter Fischer (gewählt bis 2005)
Manager Heribert Bruchhagen
Mitglieder 7.800 (Juni 2005)
Vereinsfarben Rot/Schwarz/Weiß
Fußball-Abteilung
Spielklasse 1. Bundesliga
Spielstätte Commerzbank-Arena (52.000 Plätze)
Abteilungsleiter Rainer Falkenhain (Lizenzspieler)
Chef-Trainer Friedhelm Funkel
Spielkleidung
 
Erste Wahl
 
Zweite Wahl
Vereinserfolge 1x Deutscher Meister
4x DFB-Pokal
1x Finalist im Europapokal der Landesmeister
1x UEFA-Pokal
Saison 2004/05 Aufstieg in die 1. Bundesliga (3. Platz)
Internet
Homepage www.eintracht.de
E-Mail mail@eintracht.de (mailto:mail@eintracht.de)

Eintracht Frankfurt ist der bekannteste Sportverein in Frankfurt am Main. Mit ihrer Fußballabteilung ist die Eintracht einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball. Die letzte von zahlreichen Titelgewinnen gekrönte Erfolgsära endete in den 90er Jahren, seither hatte die Eintracht immer wieder um ihr sportliches und wirtschaftliches Überleben zu kämpfen.

Die Eintracht besitzt außerdem 13 weitere Abteilungen für verschiedene Sportarten. Die Vereinsfarben von Eintracht Frankfurt sind Rot, Schwarz und Weiß.

Die Heimspiele der Fußballprofis werden im Waldstadion (Commerzbank-Arena) in Frankfurt-Niederrad ausgetragen, der Verein selbst stammt jedoch aus dem Arbeiterstadtteil Riederwald. Dort befinden sich bis heute die Geschäftsstelle des Vereins sowie das alte Riederwaldstadion.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsstruktur

Der Verein Eintracht Frankfurt e.V. besteht aus 14 Abteilungen:

01 Turnen (seit 22. Januar 1861)
02 Fußball (seit 8. März 1899)
03 Leichtathletik (seit 1899)
04 Hockey (seit 1906)
05 Boxen (seit 1919)
06 Tennis (seit 1920)
07 Handball (seit 1921)
08 Rugby (seit 1923)
09 Tischtennis (seit 1924)
10 Basketball (seit 4. Juni 1954)
11 Eisstockschießen (seit 9. Dezember 1959)
12 Volleyball (seit 1961)
13 Fan- & Förderabteilung (seit 11. Dezember 2000)
14 Eishockey (1959-91 sowie seit 2002)

Im Fußball ist der Verein nur für die Jugend- und Amateurmannschaften sowie die Frauenmannschaft zuständig. Die mit großem Abstand bekannteste Eintracht-Mannschaft, die Fußball-Profis, unterstehen der Eintracht Frankfurt Fußball-AG, einem Tochterunternehmen des Vereins.

Verein

Das oberste Gremium des Vereins ist das Präsidium. Ihm gehören der Präsident (Peter Fischer) sowie vier für bestimmte Bereiche zuständige Vizepräsidenten an (Fred Moske: Finanzen, Hans-Dieter Burkert: Amateurabteilungen ohne Fußball, Klaus Lötzbeier: Amateurfußball, Axel Hellmann: Rechtliches).

Weitere Führungsgremien sind der Verwaltungsrat, der Wahlausschuss und der Ehrenrat. In einem weiteren Gremium, dem Beirat, sind die Leiter der 14 Abteilungen vertreten.

Eintracht Frankfurt Fußball AG

Die gewinnorientiert arbeitende Profifußball-Aktiengesellschaft wurde am 1. Juli 2000 gegründet. Sie wird von einem dreiköpfigen Vorstand geführt, dem Heribert Bruchhagen (Vorsitzender), Thomas Pröckl und Heiko Beeck angehören.

Den Vorstand überwacht ein Aufsichtsrat, dem Vetreter des Eigentümers (des Vereins), der Stadt und des Landes Hessen angehören: Herbert Becker (Vors.), Achim Vandreike (2. Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main), Franz-Josef Jung (als Vertreter des Landes Hessen), Hans-Dieter Burkert, Bernd Ehinger, Peter Fischer (Vertreter des Eintracht e.V.), Axel Hellmann, Steven Jedlicki (Vertreter des ehemaligen Anteilseigners Octagon).

Für die sportlichen Belange ist die Sportliche Leitung verantwortlich, ihr gehören Cheftrainer Friedhelm Funkel, Assistenztrainer Armin Reutershahn und Torwarttrainer Andreas Menger sowie die beiden Talentscouts (Bernd Hölzenbein und Ralf Weber) an. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung ist Rainer Falkenhain.

Geschichte des Vereins

1899-1929

Am 8. März 1899 wird der „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ als Vorgänger der heutigen Frankfurter Eintracht gegründet, im gleichen Jahr wird der „Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899“ gegründet.

In einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz erzielte der Kickers-Spieler Fritz Becker 2 Tore und trägt damit zum Endstand von 3:5 bei. Ebenfalls 1908 schließt sich der 1. Frankfurter Hockeyclub den Kickers an. Am 13. Mai 1911 kommt es dann zur Fusion der beiden ehemaligen Konkurrenten Victoria und Kickers zum neuen „Frankfurter Fußballverein (Kickers-Victoria) von 1899“.

Auch die Spieler des zusammengeschlossenen Vereines bleiben 1914 vom 1. Weltkrieg nicht verschont und werden eingezogen. Nach dem Ende des Krieges treffen sich die verbleibenden Spieler zu einer Neuordnung des Vereins und der durch den Krieg zerfallenen Strukturen.

Fast 9 Jahre (April 1920) nach der ersten Zusammenschließung einzelner Vereine zum FFV Kickers-Victoria fusioniert der Verein erneut, diesmal mit der 1861 gegründeten Frankfurter Turngemeinde zur „Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861“. Mit diesem Zusammenschluss tritt zum ersten Mal die prägende Bezeichnung „Eintracht“ mit den Frankfurtern in Verbindung. 1927 kommt es jedoch wieder zur Trennung auf Druck des Deutschen Turnverbandes. Die „Turngemeinde Eintracht Frankfurt von 1861“ und die „Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F.F.V) von 1899“ entstehen neu.

1930-1959

Nach dem 2. Weltkrieg wird die neu-formierte SG Eintracht 1946 Hessenpokalsieger, im Zeichen der zunehmenden Professionalisierung im Deutschen Fußball richtet die Eintracht 1948 eine Vertragsspieler-Abteilung ein. 1954 entsendet Eintracht Frankfurt den Nationalspieler Alfred Pfaff anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in der Schweiz in den Kreis der Nationalmannschaft, welche sich dort mit dem Gewinn des Weltmeistertitels krönt. Im Jahre 1959 erringt die Eintracht mit der Deutschen Meisterschaft den bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte und bezwingt den Lokalrivalen Kickers Offenbach im Finale von Berlin mit 5:3.

In den Nachkriegsjahren bis 1959 gewinnt die Tischtennisabteilung der Damen zudem 7-Mal den Mannschaftsmeistertitel, und unterstreicht damit die Vielzahl von Sportrichtungen innerhalb des Vereines.

1960-1977

Vorlage:Ligazugehörigkeit Eintracht Frankfurt Als erste deutsche Mannschaft erreicht Eintracht Frankfurt 1960 das Finale des Europapokals der Landesmeister, wird im Endspiel von Glasgow allerdings spektakulär von Real Madrid, dem damaligen Maß aller Dinge, mit 3:7 geschlagen. Der Frankfurter Stürmer Erwin Stein, der im Finale einen doppelten Torerfolg zu verbuchen hatte, äußerte sich später: "Mein Gegenspieler José Emilio Santamaria hat mich auf dem Platz fast ausgezogen. Dagegen waren wir nur ein Haufen braver Hessen". Trotz der sieben Gegentreffer kämpft die Eintracht tapfer und bestreitet ein gutes Finale. Das Spiel wird später mit seinen 10 Treffern zum besten Europapokalfinale aller Zeiten gekürt.

1963 gehört Eintracht Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern der aus den Regionalligen gegründeten Fußball-Bundesliga und schafft es auch bis zum ersten Abstieg 1996, sich in dieser dauerhaft zu etablieren.

Im Jahr der Weltmeisterschaft in England (1966) stellt die Eintracht mit Jürgen Grabowski und Friedel Lutz zwei Spieler der Nationalmannschaft ab, die Vizeweltmeister wird.

Nach der erzwungenen Spaltung des Jahres 1927 kommt es zur erneuten Vereinigung der Teilvereine "Sportgemeinde Eintracht Frankfurt(F. F. V.) von 1899 e. V." und "Turn- und Fechtgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861 e. V." zu „Eintracht Frankfurt e.V.“

Wie bereits acht Jahre zuvor nimmt Jürgen Grabowski, nun mit seinem Mannschaftskameraden Bernd Hölzenbein, an der 1974er WM im eigenen Lande teil. Bernd Hölzenbein wird im Finale gegen die Niederlande höchst umstritten im Strafraum gefoult und ermöglicht so Paul Breitner vom FC Bayern den Ausgleichstreffer zum 1:1. Deutschland siegt schließlich mit 2:1 und ist somit zum zweiten Mal nach 1954 Weltmeister.

Im Weltmeisterjahr und in dem Jahr darauf (1975) wird die Eintracht zweimal DFB-Pokalsieger. 1974 im Finale gegen den Hamburger SV durch 3:1 n.V. und 1975 durch ein 1:0 gegen den MSV Duisburg.

1978-1995

Am 21. Mai 1980 erringt Eintracht Frankfurt den bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte und gewinnt in einem deutschen Finale gegen Borussia Mönchengladbach den UEFA-Pokal. Die Spieler unter Trainer Friedel Rausch bezwingen die Borussia trotz eines 2:3 im Hinspiel durch ein 1:0 im Rückspiel.

Nach Siegen gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:1, 1981) und den VfL Bochum (1:0, 1988) kommt die Eintracht zum dritten und vierten Erfolg im DFB-Pokal.

Wie bereits bei den 1954 und 1974 gewonnenen Weltmeisterschaften stellt die Eintracht auch beim Titelgewinn 1990 einen Nationalspieler: Uwe Bein. Neben dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München ist die Frankfurter Eintracht damit die einzige Mannschaft, die bei allen drei Weltmeisterschaften mindestens einen Spieler zur Nationalmannschaft abgestellt hat. Ebenfalls 1990 wird der Frankfurter Jörn Andersen als erster ausländischer Spieler Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga.

Das aus Sicht seiner Anhänger wohl tragischste Spiel der Vereinsgeschichte findet 1992 gegen den bereits abgestiegenen FC Hansa Rostock statt. Die Eintracht verliert mit 1:2 im letzten Spiel der Saison im Ostseestadion, nachdem Schiedsrichter Alfons Berg einen berechtigten Elfmeter nicht gibt. Frankfurt verpasst damit die Deutsche Meisterschaft; Meister wird der VfB Stuttgart.

In den beiden nachfolgenden Jahren schafft es die Eintracht, bis ins Viertelfinale des UEFA-Cups vorzustoßen, zudem wird Anthony Yeboah als Spieler der Eintracht zweimaliger Bundesliga-Torschützenkönig (1993 und 1994).

1996-1998 Ende einer Ära

Nach den turbulenten Ereignissen der Saison 1994/1995 unter anderem mit der Suspendierung der Spieler Okocha, Yeboah und Gaudino durch Trainer Jupp Heynckes wird die neue Saison mit Karl-Heinz Körbel im Amt des Trainers begonnen. Nach einer Niederlagenserie in der Rückrunde belegt die Eintracht am Saisonende Tabellenplatz 17. Auch der neue Trainer Dragoslav Stepanovic kann der Eintracht nicht mehr entscheidend weiterhelfen, und so steigt am Ende der Saison 1995/1996 die Frankfurter Eintracht zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga ab. Ebenfalls 1996 nimmt der Frankfurter Torhüter Andreas Köpke an der Europameisterschaft in England teil, welche von der Deutschen Mannschaft gewonnen wird.

1999–2005 Drohender Niedergang und Neuaufbau

Luftbild des 2005 eröffneten neuen  („Commerzbank-Arena“)
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Luftbild des 2005 eröffneten neuen Waldstadion („Commerzbank-Arena“)

Nach zweiähriger Abwesenheit steigt die Eintracht 1998 wieder in die Bundesliga auf. Im wohl spannendsten Abstiegskampf aller Zeiten schafft es die Eintracht durch ein 5:1 am letzten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Liga zu verbleiben. Dank eines entscheidenden Tors rutschen die Frankfurter noch auf den 15. Tabellenplatz.

Im Rahmen finanzieller Schwierigkeiten wird die Fußballabteilung der Eintracht ausgegliedert und nimmt nun als „Eintracht Frankfurt Fußball AG“ am Spielbetrieb teil, sie ist eine Tochtergesellschaft von „Eintracht Frankfurt e.V.“.

2001 hat die Eintracht weniger Glück als in den beiden Vorjahren, als jeweils an den letzten Spieltagen der Saison der Klassenerhalt gesichert wird, und steigt zum zweiten Mal in die Zweite Liga ab.

Im darauf folgenden Jahr steht die Zukunft der Fußballabteilung der Eintracht mehr als einmal einem ungewissen Schicksal gegenüber; nach dem Ausstieg des Investors Octagon und dem überraschenden Abspringen eines potentiellen Investors in letzter Minute klafft im Etat der neuen Saison ein 8-Millionen-Loch. Nur durch das zustande kommen eines Sponsorenpools um Gesellschaften im städtischen Besitz (RMV, Fraport, Mainova, Messe Frankfurt) gelingt es unter dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Sparmann, die fehlenden Millionen aufzutreiben. Durch einen Fehler in den Lizenzunterlagen wird die Lizenz der Eintracht allerdings nicht fristgerecht erteilt. Die sportlich bereits abgestiegene SpVgg Unterhaching legt bei der DFL Beschwerde ein und versucht als 15. der abgelaufenen Zweitliga-Saison durch den aus dem Lizenzentzug resultierenden Zwangsabstieg der Eintracht auf den rettenden 14. Platz zu rutschen. Am 17. Juli 2002 wird die Klage abgewiesen und der Abstieg in die Amateurklassen vermieden.

Wegen der lange ungewissen Ligazugehörigkeit der Eintracht werden zu Beginn der neuen Saison kurzfristig neue Spieler verpflichtet; trotz der vermeintlich schwächeren Spieler gelingt mit dem Trainer Willi Reimann zum zweiten Mal der Aufstieg in die Bundesliga. Am letzten Spieltag schafft es die Eintracht, erneut dank eines einzigen entscheidenden Tores, vor dem FSV Mainz 05 als Drittplatzierter der Saison in die Erstklassigkeit aufzusteigen.

Zu Beginn der Rückrunde der Saison 2003/2004 tritt Heribert Bruchhagen das Amt des Vorstandsvorsitzenden an. Der neue Vorstand kann jedoch die von seinen Vorgängern getätigten Entscheidungen nur noch abmildern. So kommt es in der Winterpause dennoch zu sinnvollen Transfers, die der Eintracht kurzfristig weiterhelfen, den folgenden Abstieg jedoch nicht mehr verhindern können. Nach nur einem Jahr im Oberhaus steigt die Mannschaft erneut ab, kann sich aber im Folgejahr unter dem Trainer Friedhelm Funkel ohne spektakuläre Transfers und mit einem konsequent durchgeführtem Konzept (günstige integrationsfähige Spieler, Ausleihgeschäfte junger Talente) neu aufstellen und erneut als Dritter der Saison aufsteigen.

Seit der Saison 2005/2006 spielt Eintracht Frankfurt in der 1. Fußball-Bundesliga und ist dabei an alte Zeiten anzuknüpfen. 2005/2006 schafften sie als einzigster Aufsteiger den Klassenerhalt auf einem respektablen 14. Tabellenplatz. Zusätzlich erreichten sie das DFB-Pokalfinale wo sie 0:1 gegen den deutschen Meister FC Bayern München verloren und so mit für die nächste Saison im UEFA-Cup waren. In der Saison 2006/2007 schafften sie wieder den 14. Tabellenplatz und auch im UEFA-Cup polierten sie ihr Image wieder auf. Nach einem 4:0 und 2:2 gegen den dänischen Traditionsverein Bröndby IF schaffte man es bis in die Gruppenphase bzw. Zwischenrunde wo man zwar mit drei Punkten aus drei Uentschieden und einer Niederlage unglücklich nach Hause reisen musste. Doch man hätte theroretisch noch weiter kommen können, doch beim letzten Spiel, gegen den ein Jahr späteren Champions-League-Viertelfinalisten, Fenerbahce Istanbul, führte die Eintracht bis zur 82. Minute, erst das 2:2 durch Semih Sentürk brachte das Aus. Auch im DFB-Pokal schied man erst im Halbfinale gegen den späteren Pokal-Gewinner 1.FC Nürnberg aus.

In der Saison 2007/2008 spielte die Eintracht ausnahmweise mal nicht gegen den Abstieg und schloss die Saison auf dem .Tabellenplatz ab. Im DFB-Pokal war allerdings schon in der 2. Runde Schluss, dennoch gegen den späteren Pokal-Finalisten Borussia Dortmund.


Profifußball

Titel

Endspielteilnahmen

  • Finalist Deutsche Meisterschaft: 1932
  • Finalist Europapokal der Landesmeister: 1960
  • Finalist DFB-Pokal: 1964, 2006

Rekorde

  • Der Verein stellt mit Karl-Heinz Körbel (602 Einsätze, 1972-1991) den Rekordspieler der Bundesliga-Geschichte. Er hat diese Spiele ausschließlich für Eintracht Frankfurt bestritten und "überlebte" dabei 15 Trainer. Später wurde er selber zweimal Bundesligatrainer bei Frankfurt und fiel dort am 30. März 1996 der 15. vorzeitigen Trainerentlassung Frankfurts zum Opfer.
  • Jürgen Friedl (* 23. Februar 1959) war mit 17 Jahren und 26 Tagen bis zum 6. August 2005 der jüngste Bundesligaspieler.
  • Richard Kreß (* 6. März 1925) war beim Bundesligastart 1963/64 dabei und hält seit Beginn der Bundesliga den Rekord als ältester Ligadebütant aller Zeiten (38 Jahre, 171 Tage). Er ist zugleich der bei seinem ersten Bundesligator älteste Torschütze (38 Jahre, 248 Tage).
  • Vom 20. August 1985 bis 25. August 1987 stellte der Verein eine Negativrekordserie auf: 32 Auswärtsspiele in Folge ohne Sieg.
  • Der Verein hält den eher unrühmlichen Rekord der meisten vorzeitigen Trainerentlassungen in der Bundesligageschichte: dieses Schicksal traf 20 Frankfurter Trainer.

Besonderes

Seit 01. Juli hat Eintracht Frankfurt auch ein "eigenes" Flugzeug. Aero Flight hat einen Airbus A320 in den Farben Eintracht Frankfurts lackieren lassen.

Die Eintracht betreibt seit 2002 eine Fußballschule, die von Karl-Heinz Körbel geleitet wird.

Alle Trainer

Bekannte Spieler

Kader 2007/2008

Kader Saison 2007/08
Rü.-Nr. Spieler Nat. im Ver. seit letzter Verein BL-Sp. BL-T.
Torhüter
1 Oka Nikolov Mazedonier 1991 SV Darmstadt 98 142 00
21 Markus Pröll Deutscher 2003 1. FC Köln 083 00
28 Jan Zimmermann Deutscher 1994 Kickers Obertshausen 003 00
Abwehr
2 Patrick Ochs Deutscher 2004 Bayern München 066 01
3 Aarón Galindo Mexikaner 2007 Grasshopper-Club Zürich 02 00
5 Aleksandar Vasoski Mazedonier 01/2005 Vardar Skopje 063 03
16 Christoph Spycher Schweizer 2005 Grasshopper-Club Zürich 064 00
23 Marco Russ Deutscher 1996 VfB Großauheim 048 02
27 Sotirios Kyrgiakos Grieche 2006 Glasgow Rangers 036 07
29 Chris Brasilianer 2003 FC St. Pauli 061 05
31 Mounir Chaftar Deutscher 2002 Kickers Offenbach 005 00
Mittelfeld
4 Christoph Preuß Deutscher 2005 VfL Bochum 127 08
6 Michael Fink Deutscher 2006 Arminia Bielefeld 078 04
8 Albert Streit Deutscher 2006 1. FC Köln 094 11
10 Markus Weissenberger Österreicher 2004 TSV 1860 München 137 17
14 Alexander Meier Deutscher 2004 Hamburger SV 079 17
15 Mehdi Mahdavikia Iraner 2007 Hamburger SV 222 29
20 Junichi Inamoto Japaner 2007 Galatasaray SK 010 00
22 Krešo Ljubičić Kroate 1997 Germania Dörnigheim 000 00
32 Faton Toski Deutscher 1994 TuS Makkabi Frankfurt 002 00
Sturm
7 Benjamin Köhler Deutscher 2004 Rot-Weiss Essen 061 04
9 Marcel Heller Deutscher 01/2007 Sportfreunde Siegen 011 01
11 Michael Thurk Deutscher 2006 1. FSV Mainz 05 078 22
18 Ioannis Amanatidis Grieche 2005 1. FC Kaiserslautern 142 41
19 Naohiro Takahara Japaner 2006 Hamburger SV 133 25
Stand der Spielerstatistiken: 3. November 2007

Kapitän der Mannschaft ist Ioannis Amanatidis, sein Stellvertreter ist Christoph Spycher. Zum Mannschaftsrat gehören außerdem Christoph Preuß, Markus Pröll und Markus Weissenberger.

Naohiro Takahara (zu Urawa Red Diamonds), Albert Streit (zu FC Schalke 04) so wie Michael Thurk (zu FC Ausburg), verließen den Verein in der Winterpause. Dafür kamen, der Brasilaner Caio (von Sociedade Esportiva Palmeiras), der Tscheche Martin Fenin (von FK Teplice), so wie der Grieche Evangelos Mantzios (von Panathinaikos Athen), der allerdings ausgeliehen ist bis zum Saisonende.

News zu Eintracht Frankfurt

  • 14. Januar 2008: Eintracht Frankfurt hat seinen Wunschspieler Caio verpflichtet. Der Brasilianer erhält einen Vierjahresvertrag. Bereits am Dienstag soll der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler in Frankfurt ankommen. Die Ablösesumme liegt bei vier Millionen Euro. Nachdem der Bundesligist mit Caios Club SE Palmeiras Sao Paulo bereits einig war, hatte sich der Abschluss laut Vorstandschef Bruchhagen durch die Einmischung brasilianischer Vereins-Investoren verzögert. Der Brasilianer, der mit vollem Namen Cesar Alves dos Santos heißt, soll die Offensiv-Lücke bei den Hessen schließen. Caio traf in 27 Spielen elf Mal.
  • 14. Januar 2008: Martin Fenin ist Eintracht Frankfurts neuer Hochkaräter. Der Tscheche, der 3,5 Millionen Euro Ablöse kostete, war von mehreren Topklubs (Juventus, Arsenal, Liverpool) umworben worden. "Ich will mich in Frankfurt durchsetzen, um mich für die Euro 2008 anzubieten", sagt der 20-Jährige.
  • 13. August 2007: Im Adlerblog (http://www.adlerblog.de/2007/07/31/ohne-worte/) war zu lesen, dass die Trikots der Spieler von Eintracht Frankfurt beim Mannschaftsfoto mit Wäscheklammern am Rücken straff gehalten wurden.
  • 17. April 2007: Der 1. FC Nürnberg steht erstmals nach 25 Jahren wieder im Endspiel des DFB-Pokals. Die Franken besiegten Eintracht Frankfurt deutlich mit 4:0 (2:0) und treffen am 26. Mai im Finale in Berlin auf den Sieger zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart.
  • 14. April 2007: Fußball-Kino: Schon vor dem Abstiegs-Duell heute um 15:30 Uhr (Stream) gegen Eintracht Frankfurt schießt Arminia Bielefeld scharf. In einem Film auf der offiziellen Vereinsseite hier (http://www.arminia-bielefeld.de/). Der dänische Mittelfeldspieler Jonas Kamper in Diensten der Arminia schießt mit Cowboyhut einen Adler (das Wappentier der Eintracht) mit einem Fußball ab. Der Untertitel des Trailers zum Duell heute: "Scharfschütze Jonas Kamper hat seine ganz eigene Art, sich auf das enorm wichtige Duell gegen Frankfurt einzustimmen."
  • 15. Februar 2007: Kurze Vorschau auf das Freitagspiel der Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart: Bei den Hessen fallen Kapitän Jermaine Jones, Stammtorwart Markus Pröll und der gesperrte Verteidiger Christoph Spycher aus. Beim VfB fehlen die verletzten Fernando Meira und Sami Khedira.
  • 6. Oktober 2005: Die Eintracht muss für WM-Qualifikationsspiele und das Testspiel Deutschland gegen die Türkei (Samstag/Sonntag und Mittwoch) vier Nationalspieler aus drei verschiedenen Ländern abstellen:
    • Weissenberger spielt mit Österreich in England und gegen Nordirland,
    • Vasoski mit Mazedonien in Holland,
    • Spycher und Huggel treffen mit der Schweiz auf Frankreich in Bern und sie spielen in Irland.

Weblinks


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Eintracht_Frankfurt (http://de.wikipedia.org/wiki/Eintracht_Frankfurt) aus der deutschsprachigen Wikipedia (http://de.wikipedia.org) in der Version vom 29. September 2005. Eine Liste der Hauptautoren (History) gemäß GNU FDL ist hier (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eintracht_Frankfurt&action=history) zu finden.
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