Eintrittskarten der Weltmeisterschaft 2006
aus Worldcupwiki
| Wie gehts zum Spiel? |
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| Allmählich werden die Quellen knapp, die Wege zum Teil riskant und die Erfolgswahrscheinlichkeiten immer geringer TIPP 1:In der laufenden fünften WM-Tickets-Verkaufsphase werden bis zum 9. Juli in unregelmäßigen Abständen auf der offziellen Internetseite www.FIFAworldcup.com (http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/tickets/index.html) Kartenkontigente eingestellt. Mit dem Ticket-Prüfer kann man seine Chancen erhöhen an diese Tickets zu kommen. TIPP 2:Über Ebay (http://tickets.search.ebay.de/WM-2006_Tickets_W0QQa1ZQ2d24QQa10ZQ2d24QQa2ZQ2d24QQa3ZQ2d10QQa37ZQ2d10QQa40ZQ2d24QQa63ZQ2d10QQalistZa40Q2ca37Q2ca10Q2ca63Q2ca2Q2ca3Q2ca1Q2ca3801QQcatrefZC3QQcatrefZC6QQcoactionZcompareQQcoentrypageZsearchQQcopagenumZ1QQfclZ3QQfposZPostleitzaQQfromZR2QQfsooZ1QQfsopZ1QQftrtZ1QQftrvZ1QQga10244Z10425QQgcsZ1815QQpf_queryZWMQ202006QQpfidZ2579QQpfmodeZ1QQreqtypeZ2QQsacatZ8529QQsadisZ200QQsaslcZ3QQsbrftogZ1QQsofocusZbs) können WM-Eintrittskarten ersteigert werden. Nachteil: die Tickets sind teuer, Seriosität des Verkäufers lässt sich schwer prüfen. Wer ein Ticket bucht, erhält zuerst eine leicht fälschbare Email-Weiterleitung, da die Tickets erst im Mai von der FIFA versendet werden. TIPP 3:Über www.globalticketservice.com (http://www.globalticketservice.com/eventlist.asp?event=Sports&mainevent=World%20cup%202006) und www.ticketservice.com (http://www.ticketcity.com/worldcuptickets.asp) können ebenfalls Tickets gekauft werden. TIPP 4: Buch eine Reise! Anbieter wie Voss-Votava (http://www.voss-votava.de/pageID_2483997.html) und Vietentours (http://www.vietentours.com/weltmeisterschaft/index.htm) bieten Reisen inklusive VIP-Tickets. Alleine die Tickets kosten jedoch schon rund 1000 €. TIPP 5: Seit dem 20. März 2006 über das Online-Portal des Organisationskomitees. TIPP 6:Ab 3300 € (drei Spiele) gibts noch Tickets im Hospitality-Programm hier (http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/d/hospitality/price.html) offiziell bei der FIFA zu kaufen. TIPP 7Über die jeweiligen ausländischen Verbände werden geringe Kontingente für die Vorrundenspiele der jeweiligen Mannschaft angeboten. Die Verteilung ist jedoch nicht einheitlich geregelt. Die Bestellmodalitäten müssen bei den entsprechenden Verbänden erfragt werden. Die Buchungszeit ist beispielsweise bei WM-Tickets für die Schweiz schon abgelaufen. TIPP 8:Schwarzmarkt-Tickets sind preiswert und es besteht ein hohe Wahrscheinlichkeit unbemerkt ins Spiel zu kommen. Die Schwarzmarkt-Karten werden an den elektronischen Zugangskontrollen problemlos erkannt. |
Der Eintrittskartenverkauf für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 findet zwischen dem 1. Februar 2005 und dem 9. Juli 2006 statt. In fünf Verkaufsphasen werden die Tickets für die 64 WM-Spiele in den zwölf Stadien vom deutschen Organisationskomitee der WM und dem internationalen Fußballverband FIFA verkauft.
| Inhaltsverzeichnis |
Verkaufsmodalitäten
Kategorien und Preise
Es gibt ausschließlich Sitzplatzkarten in vier Kategorien, wobei die Preise für die günstigste Kategorie vier bei 47 Spielen der Vorrunde 35 Euro beträgt. Die Preise betragen bis zu 600 Euro für das Finale (1 Kategorie). Alle Preise sind jeweils inklusive Steuern, Abgaben und Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel in der Austragungsstadt sowie einer Zuschauerversicherung. Hinzu kommen nur die Versandkosten. Das Organisationskomitee plant mit Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro aus dem Kartenverkauf.
Die unterschiedlichen Kategorien und Preise:
| Kategorie 1 | Kategorie 2 | Kategorie 3 | Kategorie 4 | |
|---|---|---|---|---|
| Eröffnungspiel | 300 € | 180 € | 115 € | 65 € |
| Gruppenspiel | 100 € | 60 € | 45 € | 35 € |
| Achtelfinale | 120 € | 75 € | 60 € | 45 € |
| Viertelfinale | 180 € | 110 € | 85 € | 55 € |
| Halbfinale | 400 € | 240 € | 150 € | 90 € |
| Spiel um Platz 3 | 120 € | 75 € | 60 € | 45 € |
| Finale | 600 € | 360 € | 220 € | 120 € |
Erste Verkaufsphase
Vom 1. Februar bis zum 31. März 2005 fand weltweit die erste Phase des Eintrittskartenverkaufes der Fußball-WM statt. Knapp über eine Million Menschen aus 195 Ländern haben sich in dieser ersten zweimonatigen Verkaufsphase um die 812.000 Eintrittskarten beworben. 8,7 Millionen gültige Ticketbestellungen gingen ein, von denen 6,25 Millionen aus Deutschland stammen. 2,3 Millionen Bestellungen aus einem aus den USA gestarteten Manipulationsversuch und 1,3 Millionen Doppelbestellungen wurden nicht akzeptiert. Damit kommen auf jede Eintrittskarte der ersten Verkaufsphase über 10 Bewerber. Bereits nach den ersten 48 Stunden der Verkaufsphase hatte die Nachfrage das Angebot überstiegen. Jeder konnte über ein Losverfahren für sieben Spiele jeweils maximal vier Tickets erhalten. Es erfolge keine Bearbeitung in einer chronologischen Reihenfolge. Nach einem TÜV-geprüften Verfahren und unter notarieller Aufsicht wurde am 15. April 2005 die erste Bestellphase verlost. Am 22. April 2005 erhielten alle Bewerber eine E-mail, in der mitgeteilt wird: 1. "aufgrund der großen Nachfrage nach Tickets für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) mussten die geprüften und angenommenen Ticketanträge einer Auslosung unterzogen werden. Leider konnten Ihnen keine Tickets für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) zugeteilt werden." oder 2. "Wir freuen uns, dass Ihnen folgende Tickets für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) zugeteilt werden: Auswahl 1: #Spielnummer: Spielmannschaft (bzw. -nr) – Spielmannschaft, Datum, Preiskategorie:". 208.455 Bewerber haben sich die Tickets der ersten Verkaufsphase gesichert. Der Großteil der 900.000 Bewerber bekam demnach eine Absage. 80 Prozent der Bewerber kamen aus Deutschland.
Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgte, damit weltweit alle Interessenten gleiche Chancen haben, nur über die offizielle Internetseite.
Zweite Verkaufsphase
Nach dieser ersten Verkaufsphase zwischen dem 1. Februar und dem 31. März wurden in der zweiten Phase, vom 2. Mai bis 15. November 2005 weitere Tickets verkauft. Ausschließlich Team-Serien, sogenannte "Team Specific Tickets" (TST), waren ab dem 2. Mai (12 Uhr) erhältlich. Die Eintrittskarten wurden chronologisch nach Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und gebucht, es fand keine Verlosung wie in der ersten Verkaufsphase statt. Mit einer TST-Serie folgt der Karteninhaber je nach Turnierverlauf der gewählten Mannschaft - mindestens bei allen drei Vorrundenspielen (diese Kartenserien werden TST 3 genannt) über das Achtelfinale (TST 4), das Viertelfinale (TST 5), das Halbfinale (TST 6) bis im besten Fall ins Finale ( = TST 7). Es gibt drei Preiskategorien in denen die Serien zu haben sind. Angefangen von 149 € bis 1.760 €. Mannschaftsserien für die Nationalmannschaften von Deutschland, England, Brasilien, Niederlande, Italien, Argentinien, Japan, Mexiko, den USA, Portugal, Spanien, Schweden und Irland sind bereits seit der ersten Verkaufsphase vergriffen. Sollte man ein TST Ticket ab TST 4 erhalten und sollte die ausgewählte Mannschaft vorzeitig scheitern, wird die Eintrittskarte auf den Gewinner der Gruppe übertragen.
Weitere Verkaufsphasen
Zwischen dem 2. Mai und dem 15. November 2005 wurde vom Weltfußballverband FIFA eine Sonderverkaufsphase eingerichtet.. Franz Beckenbauers Wunsch ist Programm: "Unsere WM-Stadien sollen nicht nur ausverkauft, sondern auch voll besetzt sein." Um dieses Ziel zu erreichen, gab das Organisationskomitee der Weltmeisterschaft 2006 in Übereinstimmung mit dem Weltfußballverband FIFA den Fußballfans in aller Welt eine neue zusätzliche Chance auf Eintrittskarten und eröffnete den Fans die Möglichkeit zwischen so genannte Optionstickets zu kaufen. Insgesamt gab es nur 61.000 Anträge auf 140.000 Ticketoptionen, die von der FIFA angeboten wurden. Die Optionstickets standen stark in der Kritik, da das OK beschlossen hatte, die Warteliste gegen Vorkasse zu vergeben. Das Komitee wollte dadurch sicher gehen, nicht auf den Karten oder den Kosten sitzen zu bleiben. Der Verbraucherschutz prangerte zudem die hohen Bearbeitungsgebühren an, die selbst bezahlt werden sollte, wenn der Besteller keine Tickets erhielt. Beide Seiten einigten sich außergerichtlich auf eine Reduzierung der Gebühren bei TST-Bestellern, teilweise fiel die Bearbeitungsgebühr vollständig weg.
Nach dieser zweiten Verkaufsphase zwischen dem 1. Mai und dem 15. November wurden in der dritten Phase, vom 1. Dezember 2005 bis 15. Januar 2006 300.000 Tickets verlost. Insgesamt gingen bis Mitte Januar sechs Millionen Ticketwünsche aus der gesamten Welt ein. Die 677.900 Bestell-Anträge kamen vor allem aus dem Ausland. Die Tickets wurden am 31. Januar 2006 in Frankfurt am Main verlost und Anfang Februar erhielten die Gewinner eine schriftliche Buchungsbestätigung.
Vom 15. Februar bis 15. April 2006 (vierte Verkaufsphase) und in der letzten Verkaufsphase vom 1. Mai bis 9. Juli 2006 wird ein Restkontingent verlost. Die Zahl der Tickets für die letzten beiden Verkaufsphasen steht noch nicht fest, die Inhaber von Optionstickets bei dem Verkauf von Ticket-Rückläufern bevorzugt. Offiziell werden bis zu 200.000 Tickets aus Rückläufen erwartet.
Verteilung
Nach Angaben des Organisationskomitees (OK) stehen im Online-Verkauf 1,12 Millionen der insgesamt 3,37 Millionen Eintrittskarten - also 38,23 Prozent - zur Verfügung.
Der größere Teil der Eintrittskarten ist reserviert.
- 913.000 Karten (31,2 Prozent) und damit das größte Kontingent gehen weltweit in den freien Verkauf. Aus Erfahrung geht man bei Bekanntgabe der Ticketverteilung davon aus, dass durch zukünftige Rückflüsse aus anderen Kontingenten diese Zahl noch ansteigen wird.
- 555.000 Karten (18,9 Prozent) erhalten die Sponsoren, Partner und Förderer der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Rund zwei Drittel dieser Sponsorenkarten gelangen durch Gewinnspiele und andere Marketingmaßnahmen an das Publikum.
- 468.000 Tickets (16 Prozent) stehen den 32 teilnehmenden Verbänden zu (davon jeweils acht Prozent pro Mannschaft je Spiel).
- 440.000 Karten sind Einrichtungen für Medien und als Sicherheitsreserve vorbehalten. In diesen Posten sind auch Sichtbehinderungen eingerechnet.
- 389.000 Tickets (13,3 Prozent) sind für den Deutschen Fußball-Bund (DFB), seine Mitgliedsverbände, Lizenzvereine, WM-Städte und Fangruppen reserviert.
- 191.000 Tickets (6,5 Prozent) erhält der Weltfußballverband FIFA auch für die nicht qualifizierten Verbände; die FIFA verteilt diese Karten an die 172 nicht teilnehmenden Verbände und Konföderationen.
- 64.000 Tickets (2,2 Prozent) bekommen die TV-Rechteinhaber (z.B. ARD, ZDF) und alle anderen internationalen TV-Anstalten.
- 347.000 Tickets (11,9 Prozent) wurden für Staats- und Ehrengäste (VIP-Pakete, Logen und Business-Seats) freigehalten.
Kartenkontingente
Franz Beckenbauer verkündete auf seiner Welcome-Tour, dass selbst das Ticket-Kontingent in Angola mit insgesamt 8.370 Tickets komplett genutzt wurde. Auch aus anderen Ländern war zu hören, dass der Run auf die ausländischen Kontingente riesig sei. Zum Beispiel bewarben sich insgesamt 304.000 Schweden für die Vorrundenspiele der schwedischen Nationalmannschaft beim heimischen Verband, der insgesamt nur 12.741 Tickets nach dem Verteilungsschlüssel der FIFA zugeteilt bekam. Eine große Anzahl von Tickets aus Rückläufen ist aufgrund dieser Meldungen für die vierte und fünfte Verkaufsphase nicht zu erwarten.
Die ausländischen an der WM teilnehmenden Fußballverbände halten acht Prozent der Stadionkazität. Nach dem Verteilungsschlüssel der FIFA profitieren einige nationale Verbände aufgrund der unterschiedlichen Stadiongrößen mehr als andere. Im folgenden sind die Kartenkontingente für die nationalen Verbände und ihre drei Vorrundenspiele aufgeführt:
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Sicherheit und Datenschutz
Das erste Mal in der WM-Geschichte werden die Eintrittskarten persönlich zugeteilt und zur besseren Kontrollmöglichkeit mit dem Namen des Inhabers versehen. Der Zutritt zu allen Spielen ist nur durch ein elektronisches Kontrollsystem an den Eingangsbereichen möglich. Basis hierfür ist ein RFID-Chip, mit dem jedes der Tickets ausgerüstet sein wird. Niemand ist berechtigt, ein ihm zugeteiltes Ticket weiterzuverkaufen oder weiterzugeben. Ein Versuch, Tickets zu verkaufen, wird als Schwarzmarkthandel gewertet und führt zur Sperrung des Tickets. Auf dem Sicherheitschip der personalisierten Karten sollen Zutritts-Informationen, nicht aber persönliche Daten wie z.B. der Name, gespeichert werden.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisierte in einem Interview im Januar 2005 die Personalisierung der Eintrittskarten, insbesondere die Tatsache, dass beim Kauf die vollständige Personalausweisnummer angegeben werden muss. Auch wies er vorsorglich darauf hin, dass der Deutsche Fußball-Bund die erhobenen Personendaten nur nach ausdrücklicher Einwilligung (Double-Opt-In) für Marketingzwecke verwenden dürfe. Die Verwendung der RFID-Chips hielt Schaar dagegen für unbedenklich, da sie keine personenbezogenen Daten enthalten werden, sondern nur eine Serien- und Kundennummer.
Wesentlich umfassender fällt die Kritik von Organisationen wie dem Chaos Computer Club oder dem Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein aus. Sie kritisieren, dass die Weltmeisterschaft von Sponsoren und Überwachungsindustrie missbraucht wird, um Schnüffeltechnik einzuführen und die Fans auszuspionieren. Insbesondere bemängeln sie, dass die personenbezogenen Daten von allen Personen, die sich bewerben (eine wesentlich höhere Anzahl als Karten vorhanden sind wird erwartet) gesammelt werden, dass ein Widerspruch für die Nutzung zu Marketingzwecken nur kompliziert auf dem Postweg möglich ist und vor allem, dass das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wesentlich verletzt wird.
Probleme bereitete zu Beginn der zweiten Verkaufsphase ein Computervirus mit dem Namen "Sober S"-Wurm. Der PC-Virus wurde per E-Mail verbreitet und verspricht allen Benutzern ein Ticket für die Weltmeisterschaft 2006. Wer den Anhang der E-Mail öffnet, aktiviert automatisch den Spionagevirus. In wenigen Stunden soll sich der Virus so in 30 Ländern verbreitet haben.
Kritik
Das WM-OK rechnet angesichts der großen Zahl an Eintrittskarten, die nicht in den freien Verkauf gehen mit kritischen Stimmen. Der Chef des Organisationskomitees der WM Franz Beckenbauer sagte, "das Ticketing ist unser schwierigstes Thema. Es wird nicht jeder eine Karte bekommen, der eine haben will. Deshalb wird sicher das ein oder andere Mal Kritik aufkommen. Aber es ist eine FIFA-WM, keine DFB-WM". Die WM-Organisatoren verdeutlichten, dass jedoch 260.000 Karten in der billigsten Kategorie (zwischen 35 Euro für Vorrundenspiele und 120 Euro für das Finale) zur Verfügung stehen. FIFA-Präsident Joseph Blatter empfahl den Zuschauern in Deutschland, die Spiele auf den Großleinwänden in den Städten kostenlos zu verfolgen.
Zwischen der FIFA und den Organisatoren gab es anfänglich Auseinandersetzungen um die Preisgestaltung. Das OK bestand auf einer Sozialkomponente und setzte mit 35 Euro für den billigsten Sitzplatz in den Vorrundenspielen einen Preis durch, der um 16 Euro unter dem der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan/Südkorea liegt. Blatter sagte zu diesem Thema: "Damit bin ich nicht ganz zufrieden." Bei einem außerordentlichen Event wie der WM seien die Menschen auch bereit, außerordentliche Preise zu zahlen.
Der exakte Verkaufsmodus wurde am 24. Januar 2005 in einer Pressekonferenz in Neu Isenburg/Gravenbruch bei Frankfurt am Main gemeinsam vom Weltverband und dem Organisationskomitee verkündet. Mit bis zu 30 Millionen Anfragen für die WM-Spiele wurde gerechnet, obwohl noch gar nicht feststand, wer neben Gastgeber Deutschland überhaupt qualifiziert sein würde. Erst nach der Endrundenauslosung im Dezember 2005 stand fest, welche Mannschaft zu welchem Zeitpunkt in welchem Stadion spielen wird. Dies galt auch für die Deutsche Nationalmannschaft. In jedem Stadion werden jedoch in den Gruppenspielen mindestens zwei Spiele mit top-gesetzten Teams stattfinden. –
Der Eintrittskarten-Verkauf wurde auch vom Verbraucherschutzministerium kritisiert. Das Amt hält im Kleingedruckten unter anderem die uneingeschränkte Abtretung der Bildrechte und die Regeln für die Verlegung von Spielen für unzulässig. Schützenhilfe erhalten die Verbraucherschützer vom Deutschen Anwaltverein. Dass ein Käufer überhaupt keine Möglichkeit habe, seine Karte zurückzugeben, sei unwirksam, so der Verein. Zumindest dann, wenn der DFB seine Pflichten verletze, müsse man sich vom Vertrag lösen können.
Mitte Februar 2005 ergab ein Gipfel-Treffen zwischen dem geschäftsführenden DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen in Berlin, dass WM-Tickets nun doch an Freunde und Verwandte weitergegeben werden dürfen. Zudem müssen Fans nicht mehr bei der Kartenbestellung ihre Daten für Werbezwecke freigeben. Der Bundesverband hatte anderenfalls mit Klage gedroht.
Weblinks
Allgemeines
- Offizielle WM-Seite der FIFA (http://www.fifaworldcup.com)
- Linksammlung zu WM-Karten-Gewinnspielen (http://www.wmticketsgewinnen.de)
- Spezial zu den WM-Eintrittskarten, bei http://www.br-online.de (http://www.br-online.de/sport-freizeit/thema/wm-tickets-2006/index.xml)
- Video: Bericht zur Pressekonferenz der FIFA und des OK zu den Eintrittskarten (ARD) (http://sport.ard.de/sp/komponente/mediabox/video.jhtml;jsessionid=OYEMQQLY1GYJECQKYXEUTIQ?mid=2666&realplay=y&connection=dsl&x=41&y=11)
- WM-Tickets bei Ebay (http://search.ebay.de/WM-2006-Tickets_W0QQsofocusZbsQQsbrftogZ1QQcatrefZC6QQfromZR10QQsacatZ-1QQcatrefZC6QQga10244Z10425QQsadisZ200QQfposZPostleitzaQQfltZ9QQfsopZ1QQfsooZ1QQcoactionZcompareQQcopagenumZ1QQcoentrypageZsearch)
- Rechtliche Hinweise zur Versteigerung der WM-Tickets (http://dm.ebay.de/Seiten/DE/wm2006.html)
- WorldCupSMS.com (http://www.WorldCupSMS.com) - informiert per SMS über freie Tickets
Kritik
- WM-Tickets vs. Datenschutz bei heise (http://www.heise.de/newsticker/meldung/55419)
- Ausführliche Pressemitteilung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) (http://www.foebud.org/rfid/pe-uld-fussball-wm-01-02-2005)
- Mitteilung des CCC zu den WM-Tickets (http://www.ccc.de/updates/2005/wmtickets?language=de)
Aktuelles
- 26. Januar 2007: Weil er Fußballfans im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006 um rund 60 000 Euro geprellt hat, muss ein 22-Jähriger für dreieinhalb Jahre in Haft. Das Amtsgericht Mannheim verurteilte den arbeitslosen Bäckergesellen wegen Betrugs in 18 Fällen, wie ein Sprecher berichtete. Der Angeklagte hatte vor Gericht gestanden, im Internet Eintrittskarten angeboten zuhaben - ohne die Tickets überhaupt zu besitzen. Das erschwindelte Geld von Käufern aus Deutschland und Österreich hat er für Reisen, Suiten in Luxushotels und in Discotheken verprasst. Der 22-Jährige habe „mit besonderer Raffinesse“ betrogen, sagte der Gerichtssprecher. „Die Geschädigten konnten überhaupt nicht misstrauisch werden.“ So habe der Angeklagte etwa seine Kontounterlagen gefälscht - und angebliche Abbuchungen des Weltfußballverbandes Fifa dazwischen gemogelt. Aus einer Absage der Fifa bei der Zuteilung von (echten) Tickets für die Fußball-WM machte er schlicht eine Zusage. Der Schwindel flog auf, weil der Geldwäsche-Beauftragte der Bank des 22-Jährigen Anzeige erstattete.
- 7. Dezember 2006: FIFA-Vizepräsident Jack Warner ist von der Disziplinarkommission der FIFA vom Vorwurf der Vorteilsnahme durch den Verkauf von WM-Eintrittskarten entlastet worden. Das Gremium fand keine Anhaltspunkte, dass der Spitzenfunktionär aus Trinidad und Tobago durch Geschäfte mit WM-Tickets gegen interne Regularien verstoßen habe. Kommissions-Chef Marcel Mathier empfahl der FIFA-Exekutive, Warner die Missbilligung seines Verhaltens auszusprechen. Warner soll vor der WM Tickets zum Normalpreis bestellt und sie für rund 730.000 Euro über das seinem Sohn gehörende Reisebüro Simpaul verkauft haben.
- 10. November 2006: EnBW-Chef Utz Claassen muss sich wegen Gratis-WM-Tickets seines Unternehmens vor Gericht verantworten. Das Landgericht Karlsruhe eröffnete das Hauptverfahren gegen den Vorsitzenden des Energieunternehmens. Claassen wird Vorteilsgewährung vorgeworfen. Er hatte Ende 2005 mehreren Mitgliedern der baden-württembergischen CDU/FDP- Landesregierung und anderen Amtsträgern Gutscheine für kostenlose WM-Eintrittskarten angeboten.
- 18. Mai 2006: Neue Chance auf WM-Tickets. Da einige hundert VIP-Tickets nicht verkauft wurden, gehen sie in den offiziellen Verkauf zurück. In den nächsten Tagen wird das Organisationskomitee entscheiden, zu welchen Preisen wie viele Tickets angeboten werden.
- 23. April 2006: WM-Ticket-Betrüger haben im Internetauktionshaus Ebay einige 1000 Euro von Fußballfans ergaunert, die unbedingt Eintrittskarten für die WM haben wollten. Betroffen ist danach der WM-Hauptsponsor Coca-Cola. So tauchten bei Ebay-Angebote von Personen auf, die bei Gewinnspielen von Coca Cola angeblich WM-Tickets gewonnen hatten und diese verkaufen wollten. Doch die Gewinn-Benachrichtigungen erwiesen sich als Fälschungen. Als die gutgläubigen Käufer sie bei dem Getränke-Konzern gegen Tickets eintauschen wollten, fiel der Schwindel auf.
- 20. April 2006: Das Amtsgericht in Frankfurt am Main entschied, dass einem Fußball-Fan die bei "Ebay" ersteigerten WM-Tickets vom Deutschen Fußball-Bund umgeschrieben werden müssen. Einen Freibrief für den Karten-Umtausch gaben die Richter jedoch nicht. Das Urteil im Wortlaut (http://www.ag-frankfurt.justiz.hessen.de/C1256CC900334EC1/vwContentByKey/W26P2AYC151JUSZDE/$File/Urteil%20vom%2020.04.2006%20(WM%202006).pdf)(PDF-Datei).
- 13. April 2006: Mehr als 50.000 Anträge auf Umschreiben von Eintrittskarten für die WM sind bisher auf der Organisationskomitee eingegangen. Nicht jedem Antrag wurde stattgegeben - wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann sich von sofort an per E-Mail an eine Ombudsstelle wenden.
- 7. April 2006: Der Weltverband FIFA hat den Ticketverkauf für die WM 2006 kritisiert. "Die absolute Kontrolle der Zuschauer ist im Fußball eine Novität. Sie entspricht nicht der Mentalität der Fans", sagte FIFA-Generalsekretär Urs Linsi dem "Tagesspiegel". Im Hinblick auf die WM 2010, bei der die FIFA den Ticketverkauf wieder selbst organisieren will, erklärte Linsi. "So viele Daten wie die Deutschen werden wir beim nächsten Turnier nicht speichern." Der Ticketverkauf in Deutschland wird vom Organisationskomitee um Franz Beckenbauer gemanagt.
- 27. März 2006: Seit heute 12 Uhr ist die Eintrittskarten-Rückgabe unter www.FIFAworldcup.com (http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/tickets/rat.html) möglich. Im Ticketportal können WM-Tickets zum Weiterverkauf angeboten werden. Wer seine Eintrittskarte zurückgibt, erhält den gesamten Preis zurückerstattet. Der neue Käufer muss 15 Prozent, jedoch höchstens 15 € Bearbeitungsgebühr zum Ticketpreis bezahlen. Bei einer Übertragung des Tickets auf Familienangehörige fallen 10 € an.
- 24. März 2006: Ab Montag können Fußball-Fans ihre erworbenen WM-Eintrittskarten auf andere Personen übertragen oder zum Weiterverkauf anbieten. Mit dem Start des FIFA-Internet-Ticketportals kommt das deutsche WM-Organisationskomitee den Forderungen von Verbraucherschützern nach. Jedoch wird bei erfolgreichem Abschluss eine Bearbeitungsgebühr von maximal 15 € fällig.
- 22. März 2006: Jeder, der im Aktionszeitraum vom 18. März bis zum 27. Mai am Wochenende mit seiner MasterCard bezahlt, nimmt automatisch an der Verlosung von WM-Tickets teil.
- 16. März 2006: WorldCupSMS.com (http://www.WorldCupSMS.com) ist ein Anbieter, der per SMS und E-Mail sofort benachrichtigt, wenn persönlichen Wunschtickets für die WM 2006 auf der FIFA Website freigegeben werden.
- 1. März 2006: Heute, genau 100 Tage vor der WM, wird in Kaiserslautern (20 Uhr) das WM-Ticket präsentiert. OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach übergibt im Rathaus von Kaiserslautern um 15:30 Uhr eine überdimensionale Eintrittskarte an das Maskottchen Goleo. "Das Gesicht der WM bekommt mit dem Ticket noch deutlichere Konturen, die Vorfreude auf das Turnier wird sich damit weiter steigern", sagte Niersbach vorab.
- 23. Februar 2006: WM-Ticket-Prüfer: In der laufenden vierten WM-Tickets-Verkaufsphase werden bis zum 15. April 2006 in unregelmäßigen Abständen auf der offziellen Website Kartenkontigente eingestellt. Tipps wie man an diese WM-Tickets kommt, gibts hier.
- 21. Februar 2006: Am 20. März 2006 wird die angekündigte offizielle Tauschbörse für WM-Tickets vom Weltfußballverband FIFA eröffnet. Bei der Übertragung von Eintrittskarten wird eine pauschale Gebühr in Höhe von zehn Euro erhoben. Bei einer Übertragung innerhalb der eigenen Familie sollen fünf Euro fällig werden.
- 19. Februar 2006: Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, soll bei der Übertragung von WM-Karten eine pauschale Gebühr in Höhe von zehn Euro erhoben werden. Bei einer Übertragung innerhalb der eigenen Familie sollen "nur" fünf Euro fällig werden.
- 16. Februar 2006: Die Karlsruher Staatsanwaltschaft hat gegen die EnBW ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Offenbar besteht der Verdacht der Vorteilsgewährung. Die EnBW hat nach Berichten der Stuttgarter Nachrichten den Fraktionen im Landtag und Ministern im Land kostenlose Eintrittskarten für die WM angeboten. Die Offerte stieß allerdings im Landtag bei FDP und SPD auf sofortige Ablehnung.
- 14. Februar 2006: Heute ab 12 Uhr gibt es wieder WM-Tickets zu kaufen! In der vierten Verkaufsphase (bis 15. April) sind rund 100.000 Tickets zu haben. Über die Internetseite www.FIFAworldcup.com (http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/tickets/index.html) werden immer wieder neue Karten angeboten. Denn ständig können Tickets aus Rückläufen oder fehlgeschlagenen Zahlungen auftauchen. So kann es sein das plötzlich in drei Wochen um 9 Uhr morgens zwei Karten für Deutschland gegen Ecuador im Internet zu haben sind. Wer seine persönlichen Daten auf der offiziellen Seite eingegeben hat, sieht eine Maske mit allen Spielen. Leuchtet ein grüner Button, sind Tickets zu haben. Wer dann zu erst bucht, erhält die begehrten Tickets.
- 11. Februar 2006: Der Energiekonzern EnBW hat einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten zufolge, den Landtagsfraktionen von CDU, SPD, FDP und den Grünen kostenlose Eintrittskarten für mehrere WM-Spiele angeboten. Die Idee stieß allerdings im Landtag bei FDP und SPD auf sofortige Ablehnung. CDU und Grüne wollen von einem entsprechenden Angebot der EnBW nichts gehört haben. Ein Sprecher der EnBW wiederum gab gegenüber der Zeitung an: Man habe "bei allen vier Landtagsfraktionen nachgefragt, ob Interesse an Karten besteht".
- 9. Februar 2006: Im März 2006 gibt es auf drei der fünf füenf-Konzerte (http://www.fuenf.com) in der Region Stuttgart ein ganz besonderes Schmankerl: Im Rahmen der "5 Stimmen - 5 Städte - die Vokal-Spott-Comedy-Tour" werden am Donnerstag, den 9. und Freitag, den 10. März 2006 im Stuttgarter Theaterhaus sowie am Freitag, den 17. März 2006 im Tübinger Sudhaus je zwei WM-Tickets für das "kleine WM-Finale" in Stuttgart verlost. Die Tickets kosten im VVK 16, an der AK 14 Euro. Hotlines Theaterhaus 0711/4020720, Sudhaus 07071/74696.
- 5. Februar 2006: Gut vier Monate vor Beginn der WM in Deutschland hat der offizielle Reiseveranstalter des brasilianischen Fußballverbandes CBF schon seine 5.600 WM-Pakete an den Fan gebracht. "Wir hatten uns schon auf eine große Nachfrage eingestellt. Dennoch überrascht es uns, dass die Brasilianer entgegen ihren Gewohnheiten schon so früh die Buchungen vorgenommen haben", erklärte der Exekutiv-Direktor von Planeta Brasil. Über Reisebüros bietet Planeta Brasil Pakete mit WM-Eintrittskarten, Unterkunft, Anreise sowie Ausflügen vor Ort zu Preisen zwischen umgerechnet 3.500 und 13.700 Euro an.
- 1. Februar 2006: Zum Abschluss der dritten Ticketverkaufsphase für die WM 2006 hat sich die Gesamtzahl der Eintrittskarten um 140.000 auf nunmehr 3.070.000 erhöht. Das gab das Organisationskomitee (OK) bekannt. "Eine Erhöhung dieser Gesamt-Kapazität ergab sich, weil Sicherheitsreserven aufgelöst wurden und immer präzisere Sitzpläne in den Stadien verfügbar sind. Zusätzlich ausgewiesen haben wir auch sichtbehinderte Plätze. Diese sind heiß begehrt, weil sie 40 Prozent günstiger sind", erklärte der OK-Vizepräsident, Horst R. Schmidt. Am 15. Februar startet die vierte Verkaufsphase.
- 31. Januar 2006: Die Verlosung von weiteren 300.000 Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft startet am Vormittag in Frankfurt am Main. Es gibt Karten für fast alle Partien, nur das Eröffnungsspiel ist bereits ausverkauft.
- 26. Januar 2006: Schweizer Fans haben die Möglichkeit bis zum 28. Januar 2006 Eintrittskarten für die WM-Spiele mit Schweizer Beteiligung zu bestellen. Insgesamt 11.373 Tickets sind dem Schweizerischen Fussballverband für die drei Vorrundenspiele der WM zugeteilt worden. Für Frankreich - Schweiz vom 13. Juni 2006 in Stuttgart sind es 3696, für Togo - Schweiz vom 19. Juni in Dortmund 4595 und für Schweiz - Südkorea vom 23. Juni in Hannover 3082 Karten: WM-Tickets Schweiz.
- 26. Januar 2006: Der Run auf WM-Eintrittskarten ist auch in Schweden riesig. Insgesamt 304.000 Schweden wollen Tickets für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Am beliebtesten ist das Vorrundenmatch zwischen Schweden und Paraguay, das am 15. Juni 98.000 schwedische Fans sehen wollten. Die Karten für die zwei anderen Gruppenpartien gegen England in Köln (85.000) und Trinidad und Tobago in Dortmund (63.000) waren ebenfalls heiß begehrt. Der schwedische Fußballverband erhielt bisher jedoch lediglich 5099 Eintrittskarten für das Spiel gegen Paraguay, 3047 gegen England und 4595 für das Spiel gegen die Karibik-Kicker. Die Verteilung der Tickets erfolgt mittels einer Computer-Lotterie.
- 22. Januar 2006: Die Rückgabe von bereits verkauften Eintrittskarten zur Weltmeisterschaft soll offenbar ohne Bearbeitungsgebühr erfolgen, so berichtet die Financial Times Deutschland (http://www.ftd.de/sp/index.html). Ursprünglich war eine Bearbeitungsgebühr zwischen 10 und 15 Euro im Gespräch gewesen. Das Organisationskomitee lehnte laut dem Blatt eine Stellungnahme ab. Am Donnerstag hatten sich OK und der Bundesverband der Verbraucherzentralen darauf geeinigt, dass Fußballfans ihre Tickets über ein Internetportal an das OK zurückgeben oder auf andere Personen übertragen lassen können.
- 19. Januar 2006: Fußballfans können ab März ihre Eintrittskarten über ein Internetportal an das Organisationskomitee zurückgeben oder auf andere Personen übertragen lassen. Darauf einigten sich am Donnerstag der Bundesverband der Verbraucherzentralen und das WM-OK. Ein Umtausch von Karten ist nur möglich, wenn sich diese wieder verkaufen lassen. Fest stehen zwei Zeitfenster, in denen das Portal aktiviert wird: vom 20. März bis 2. April 2006 sowie eine "Last-Minute Phase" vom 1. Mai bis jeweils zwei Tage vor dem jeweiligen Spiel. Die technischen und organisatorischen Details werden in Kürze bekannt gegeben werden.
- 18. Januar 2006: Der US-amerikanische Verband hat sein Kontingent von 10.000 Eintrittskarten für die Gruppenspiele der eigenen Nationalmannschaft bei der WM-Endrunde bereits verkauft. Rund 40.000 Nachfragen lagen dem Verband vor. Deshalb wurde bereits eine Anfrage nach weiteren Tickets an das Organisationskomitee gerichtet.
- 16. Januar 2006: Sechs Millionen Eintrittskarten für die WM wurden in der dritten Phase bestellt. Dabei standen in der Phase gerade mal 250.000 Tickets zur Verfügung. Die 677.900 Bestell-Anträge kamen vor allem aus dem Ausland. Die Tickets werden am 31.Januar ausgelost. Anfang Februar werden die Kartenzuteilungen dann mit einer schriftlichen Buchungsbestätigung mitgeteilt.
- 11. Januar 2006: Der amtierende Oberbürgermeister von Köln, Fritz Schramma, will sich mit dem WM-Ticket-Kontingent der Stadt bei ehrenamtlich engagierten Kölnern bedanken. Beim Verkauf der 2000 Kölner Tickets kommen so vor allem die Einwohnern der Stadt zum Zuge, die im Ehrenamt fürs Gemeinwohl arbeiten. Das klingt nach kölschem Klüngel (http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lscher_Kl%C3%BCngel)?!
- 8. Januar 2006: In Sachen Eintrittskarten steht dem Organisationskomitee ein weiterer juristischer Streit ins Haus. Ein Ebay-Kunde aus Hamburg hat Klage eingereicht hat, um eine Übertragung von zwei WM-Tickets, die er für 880 Euro ersteigert hat, zu erreichen.
- 8. Januar 2006: Die offiziellen Turniersprachen wurden derweil festgelegt. Die WM-Tickets werden in Englisch bedruckt, die Stadionsprecher moderieren in Englisch und Deutsch. Die Städtenamen auf der Mittelbande werden in der deutschen Version erscheinen.
- 6. Januar 2006: Beim WM-Neuling Trinidad und Tobago gibt es Ärger über die Vergabe von WM-Eintrittskarten. Die Regierung um Premierminister Patrick Manning kündigte eine Untersuchung an. Die einzige Ticket Agentur, die das nationale Karten-Kontingent vertreibt, befindet sich im Besitz der Familie von FIFA-Vizepräsident Jack Warner. Fans, die nach Deutschland reisen wollen, können die Tickets nur im Paket mit sehr teuren Pauschalreisen erwerben.
- 21. Dezember 2005: Der Streit um das Options-Ticketprogramm ist beigelegt. In Bonn einigte sich das WM-Organisationskomitee nach Einschaltung der Bundesregierung mit dem Bundesverband der Verbraucherschützer. Danach können Fans bis 15. April die Option rückgängig machen und bekommen ihr Geld samt Gebühren zurück. Bei voraus bezahlten Tickets soll es keine Verzinsung geben, teilte das Verbraucherministerium mit. Eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt/Main sei damit hinfällig.
- 20. Dezember 2005: Die Deutsche Bahn bietet während der Endrunde das sogenannte Weltmeister-Ticket an, das eine kostengünstige An- und Abreise zu den Spielen der WM ermöglicht. Die Bahnfahrkarte kostet entfernungsabhängig 54 €, 74 € bzw. 90 € für Hin- und Rückfahrt. Die Zahlen erinnern an die deutschen Weltmeistertitel von 1954, Weltmeisterschaft 1974 und 1990. Das Angebot gilt bis 11. Juli 2006 in Verbindung mit der entsprechenden WM-Eintrittskarte. Ticket buchen und noch mehr (http://www.bahn.de/-S:PtVOR9:dGs6xNNNqiP,JNNNNYxM/p/view/home/wm2006/weltmeister_ticket.shtml#2) erfahren.
- 20. Dezember 2005: Eine gerichtliche Entscheidung im Streit um Eintrittskarten zur Weltmeisterschaft wird es nun doch nicht an diesem Mittwoch geben. Das Landgericht in Frankfurt am Main gibt den beiden Parteien, dem DFB und der Verbraucherzentrale vzbz eine weitere Woche um sich außergerichtlich zu einigen. Siehe auch Optionstickets.
- 13. Dezember 2005: Schon in der ersten Stunde nach Freischaltung des Onlineverkaufs der Eintrittskarten gestern haben sich etwa 30.000 Intressenten für insgesamt 200.000 Eintrittskarten registriert. "Das war noch mehr als zum Beginn der ersten Verkaufsphase am 1. Februar", sagte Sprecher des Organisationskomitees Jens Grittner. Auffallend sei die hohe Zahl ausländischer Ticketbewerber. 40 Prozent der europäischen Interessenten waren aus Deutschland.
- 12. Dezember 2005: Heute um 12:00 Uhr ist die insgesamt vierte Verkaufsphase für weitere 250.00 Tickets zur WM 2006 gestartet. Bis zum 15. Januar 2006 kann man sich auf der bekannten Homepage fifawordcup.yahoo.com für Tickets registrieren. Am 31. Januar 2006 erfolgt dann die Verlosung der Ticktes unter allen eingegangenen Bestellungen.
- 1. Dezember 2005: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim Landgericht Frankfurt einen Antrag auf einstweilige Verfügung zum Stopp von Ticketverkaufsbedingungen zur WM 2006 eingereicht. Eine Frist zur Änderung der aus Sicht der Verbraucherzentrale rechtswidrigen Verkaufsbedingungen hatte der DFB gestern verstreichen lassen, ohne den Forderungen inhaltlich entgegenzukommen. zur gesamten Meldung...
- 1. Dezember 2005: Über 61.000 Bestellungen für rund 140.000 potenzielle Tickets sind innerhalb des gestern zu Ende gegangenen Optionsticket-Programms beim Organisationskomitees eingegangen. Mit dem Angebot von 200.000 bis 300.000 weiteren Tickets beginnt am 12. Dezember 2005 die dritte Phase im Verkauf der Eintrittskarten für die WM. Ab 12 Uhr wird dann über die Site www.FIFAworldcup.com (http://fifaworldcup.yahoo.com/06/de/tickets/taf.html) die Seite für das Bestellformular wieder freigeschaltet sein. Ab diesem Zeitpunkt können bis zum 15. Januar 2006 Karten geordert werden, wobei, analog zur ersten Verkaufsphase, die Karten per Losverfahren vergeben werden, da davon auszugehen ist, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen wird. Die chronologische Reihenfolge des Eingangs wird nicht entscheidend sein für den Zuschlag.
- 14. November 2005: 40.000 bestellte Eintrittskarten aus der ersten Verkaufsphase sind nicht bezahlt worden. Die Tickets werden über Optionstickets erneut verkauft.
- 10. November 2005: Die Verletzung des Wettbewerbsrechts beim Verkauf von Optionstickets durch das Organisationskomitee der WM soll durch die EU-Kommission geprüft werden. Der Europa-Beauftragte Andre Brie (http://www.andrebrie.de/) stellte eine dringliche parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission. Die Kunden beim Kauf der Optionstickets müssten in Vorleistung treten. "Dabei wissen die Interessenten noch nicht einmal, ob sie später ins Stadion kommen", sagte Brie. Er forderte die Kommission auf, zu prüfen, ob und inwiefern diese Verkaufspraktiken gegen gültige Rechtsprinzipien, insbesondere das Wettbewerbs- und Verbraucherschutzrecht, verstoßen. Die Kunden, deren Kartenwünsche nicht erfüllt würden, erhalten zwar ihr Geld zwar nach der WM zurück. In der Zwischenzeit aber könnten OK und FIFA mit den ohne Gegenleistung eingezogenen Millionenbeträgen arbeiten.
- 4. November 2005: Während die WM-Tickets für Ottonormalverbraucher weg gehen wie warme Semmeln, sind noch 150.000 der über 300.000 Luxustickets zu Preisen von 1.900 Euro aufwärts zu haben.
- 30. Oktober 2005: Das haben sie sich verdient! Auszeichnung für das Organisationskomitee der WM. Der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs (FoeBuD) vergab den "BigBrotherAward" in der Kategorie Verbuacherschutz an das WM-OK. Grund für die Vergabe waren die "inquisitorischen Fragebögen zur Bestellung von WM-Tickets" (http://www.bigbrotherawards.de/2005/.cop/), so der Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen aufzuzeigen. Das Verfahren für den Erwerb von Eintrittskarten wurde deshalb kritisiert, weil Käufer gezwungen sind, persönliche Daten wie Geburtsdatum, Fan-Zugehörigkeit und die Personalausweisnummer preiszugeben.
- 28. Oktober 2005: Neue Hoffnung auf Eintrittskarten. Zwischen dem 2. und 30 November können Optionstickets gekauft werden. Damit die Stadion nicht nur ausverkauft seien, sondern auch voll besetzt, werden zurückgegebene Tickets wieder verkauft.
- 21. Oktober 2005: Die Chancen auf WM-Eintrittskarten steigen wieder. Das Organisationskomitee kündigt an ab dem 1. Februar 2006 ein Online-Portal einzurichten, auf der Karten getauscht werden können. Bisher ist die Vergabepraxis häufig kritisiert (http://www.kolumnen.de/aboul-270805.html) worden.
- 4. Oktober 2005: Der Weltfußballverband FIFA warnt vor inoffiziellen Kartengewinnspielen. Demnach versuchen weltweit Unternehmen Imagewerbung zu betreiben, indem sie Preisausschreiben lancieren, bei denen Eintrittskarten für die WM-Spiele zu gewinnen sind. Nur die offiziellen WM-Sponsoren haben ein Kartenkontingent zum verlosen.

Mr. Wong
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