Fan-Ombudsstelle
aus Worldcupwiki
Das Organisationskomitee hat sich auf die Einrichtung einer Beschwerde- und Servicestelle, der sogenannten Fan-Ombudsstelle verständigt.
Die Entscheidung fiel am 23. Juni 2005 im Rahmen eines Treffens zwischen Otto Schily und Vertretern der Fans sowie von Sicherheitsverantwortlichen. Die Ombudsstelle soll den Dialog zwischen Fans, Sicherheitsverantwortlchen und dem DFB intensivieren.
"Die Fans gehören zu unserer Fußball-Kultur und zur Weltmeisterschaft 2006. Der Ombudsmann soll engen Kontakt mit den Verantwortlichen halten und unbürokratische Lösungen herbeiführen", erklärte Schily. „Wir planen die Stelle noch im Herbst zu schaffen“, sagte der Geschäftführende DFB-Präsident Theo Zwanziger gegenüber dem Berliner Tagesspiegel.
Winfried Hermann, sportpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, lobte die Entscheidung: "Die Ombudsstelle kann eine wichtige Funktion übernehmen, dass alle Beteiligten ihren Beitrag für mehr Toleranz und gegen Gewalt und Rassismus um Sport leisten können."
Da trotz aller Versprechungen die Ombudsstelle immer noch nicht eingerichtet wurde, fand am 26./27. November bundesweit ein stiller Protest in den Bundesligastadien statt. In den ersten 15 Minuten jedes Ligaspiels wurde komplett geschwiegen, um zu zeigen, wie wichtig Fans und deren Stimmung für das Erlebnis Fußball sind. Ein weiterer Kritikpunkt der Fans ist, dass die Ombudsstelle beim WM-Organisationskomitee angesiedelt werden soll anstatt bei einer unabhängigen Stelle, wie zum Beispiel einem Fanprojekt.
Ombud: Wahrnehmung von Rechten gegenüber Behörden
Links zum Thema:
- BAFF - Bündnis aktiver Fußballfans (http://www.aktive-fans.de)
- Fanvereinigung Pro Fans (http://www.profans.de)
Mr. Wong
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