Hamburger SV
aus Worldcupwiki
| Hamburger SV e. V. | ||
|---|---|---|
| | ||
| Vereinsdaten | ||
| Gründung | 29. September 1887 | |
| Adresse/ Kontakt | Sylvesterallee 7 22525 Hamburg Tel.: (040) 41 55 01 Fax: (040) 41 55 10 60 | |
| Geschäftsführer | Bernd Hoffmann | |
| Manager | Dietmar Beiersdorfer | |
| Mitglieder | 28.000 (30. Septemper 2005) | |
| Vereinsfarben | Blau-Weiß-Schwarz | |
| Fußball-Abteilung | ||
| Spielklasse | Fußball-Bundesliga | |
| Spielstätte | AOL Arena (55.800 Plätze) | |
| Abteilungsleiter | Bernd Wehmeyer | |
| Chef-Trainer | Huub Stevens | |
| Vereinserfolge | 6x Deutscher Meister 1x Champions League 1x Europapokal der Pokalsieger 1x UI-Cup 3x DFB-Pokal 2x DFB-Ligapokal | |
| Saison 2004/05 | Platz 8 (1. Bundesliga) | |
| Internet | ||
| Website | www.hsv.de www.hsv-museum.de | |
| info@hsv.de (mailto:info@hsv.de) | ||
Der Hamburger Sport-Verein (HSV) ist ein deutscher Sportverein aus der Freien und Hansestadt Hamburg und wurde vor allem durch seine Fußball-Mannschaften bekannt. Der HSV hat es dabei als einziger Fußball-Verein geschafft, 43 Jahre lang ununterbrochen in der 1. Bundesliga zu spielen und war seit dem Gründungszusammenschluss im Jahre 1919 als einziger deutscher Verein immer erstklassig.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der HSV entstand am 1. Juni 1919 durch den Zusammenschluss des „SC Germania von 1887“, des „Hamburger FC“ des Wilhelm-Gymnasiums (gegr. 1888) und des „FC Falke 1906“ aus Eppendorf. Der „Sportclub Germania von 1887“ war aus einem Zusammenschluss des „Hohenfelder Sportclubs“ und des „Wandsbek-Marienthaler Sportclubs“ entstanden. Der HSV trug zunächst den Namen „Hamburg 88-Germania-Falke“. Zu den Vereinsfarben wurden zu Ehren der Stadt Hamburg die Hansefarben rot und weiß bestimmt. Blau und schwarz, die Farben des ältesten der drei Gründungsclubs, des "SC Germania", wurden diesem zu Ehren in das Vereinswappen übernommen. Die Raute ist einem oft verwendeten Symbol der Hamburger Handelsschifffahrt entliehen. Als Gründungsdatum wird der 29.09.1887 genannt.
Seine ersten großen Erfolge verbuchte der HSV in den Jahren 1922 und 1923 mit den ersten beiden deutschen Meistertiteln, wobei man auf den ersten im Jahr 1922 verzichtete. Das erste Finalspiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde nach 189 (!) Minuten wegen Dunkelheit genauso abgebrochen wie auch das Wiederholungsspiel wegen Spielermangels. Dieses Mal standen beim FCN nach Platzverweisen und Verletzungen (das Auswechseln von Spielern war damals noch nicht erlaubt) nur noch sieben Spieler auf dem Feld. Schiedsrichter Peco Bauwens pfiff regelwidrig ab, und der DFB erklärte daraufhin den HSV zum Meister, drängte danach aber auf einen freiwilligen Verzicht, da der süddeutsche Fußballverband mit einem Boykott drohte.
Im Jahr 1947 startete der Hamburger SV in der Oberliga Nord, der bis zur Gründung der Bundesliga höchsten regionalen Spielklasse, die die Hanseaten von Anfang bis Ende beherrschten. Bis zur Bundesliga-Gründung wurden sie in 16 Spieljahren 14 Mal Oberliga-Meister der Nordstaffel. Nur im Jahr 1949 scheiterten sie am punktgleichen Lokalrivalen FC St. Pauli sowie 1954 kläglich mit Rang elf.
Dass danach die Regional-Meisterschaft nie mehr abgegeben wurde, lag auch an einem jungen Mann, der 1954 ins Team kam und den Namen Uwe Seeler trägt. "Uns Uwe" gehört auch noch heute zu den erfolgreichsten Fußballern aller Zeiten - er wurde 1960 Deutschlands erster Fußballer des Jahres. In diesem Jahr hatte er maßgeblichen Anteil an der vierten Deutschen Meisterschaft des HSV.
Auch wenn der HSV den Norden dominierte, konnte man sich in den Endspielen auf Bundesebene bzw. ab 1963 in der Fußball-Bundesliga in den 60er Jahren keine weiteren Meistertitel mehr sichern. Uwe Seeler wurde 1964 und 1970 noch zwei weitere Male "Fußballer des Jahres" und beendete 1972 seine aktive Fußballer-Karriere. Dem HSV blieb der Nationalspieler - obwohl von anderen Vereinen heiß umworben - bis zum Ende treu. Heute ist er Ehrenbürger der Stadt Hamburg.
Die größten Erfolge feierte der HSV Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre - eng verbunden mit den sehr autoritären Erfolgstrainern Branko Zebec und Ernst Happel. Unter ihnen wuchs eine Mannschaft heran, die in den Jahren 1978 bis 1984 drei Mal Deutscher Meister und auch in den anderen Spieljahren zumindest "Vize" wurde. In der Zeit vom 16. Januar 1982 bis zum 29. Januar 1983 blieben die Hanseaten in 36 Spielen hintereinander ungeschlagen - bis heute ungebrochener Bundesliga-Rekord. Es waren die Jahre, in denen der HSV auch über die Grenzen Deutschlands hinweg zu einem gefürchteten Gegner wurde. 1977 gewannen die Hamburger den Europapokal der Pokalsieger und 1983 schließlich den Europapokal der Landesmeister (heute Champions League). Diese Stärken ließen die Hamburger dann im Jahr 1987 mit der Deutschen Vizemeisterschaft und dem Gewinn des DFB-Pokals noch einmal aufblitzen, ehe sie für viele Jahre im sportlichen Mittelmaß verschwanden und teilweise um den Klassenerhalt zittern mussten.
Den ersten bedeutenden Erfolg gab es dann erst wieder in der Saison 1999/2000 nach Fertigstellung der modernen AOL-Arena, als man sich erstmals für die Champions League qualifizieren konnte und dort gleich im ersten Spiel am 13. September 2000 gegen den hoch favorisierten italienischen Klub Juventus Turin mit einem 4:4 ein wahres Jahrhundertspiel ablieferte. In Turin gewann der HSV sogar mit 3:1, scheiterte aber aufgrund sonst weniger positiver Ergebnisse bereits in der Vorrunde.
Zum ersten Titel nach 16 Jahren kam der HSV im Juli 2003 mit dem Gewinn des DFB-Ligapokals durch einen 4:2-Sieg im Finale gegen Borussia Dortmund.
Der HSV ist weiterhin der einzige deutsche Profi-Fußballverein, der seit Beginn der Bundesliga in jeder Saison erstklassig war und somit noch nie in seiner Vereinsgeschichte abgestiegen ist.
Anzumerken sei noch, dass der HSV in seiner Geschichte 55 offizielle Titel errungen hat, inkl. Bundesliga, DFB-Pokal, Europapokal, Oberliga und Gauliga. Zuletzt ist der HSV am 29.09.2005 verdient in die Hauptrunde des UEFA-CUP 2005/2006 aufgestiegen.
Spieler
Herrenfußball
Bekannte Spieler, die beim HSV Fußball spielen oder gespielt haben:
- Otto Harder ("Tull") (1892-1956)
- Josef Posipal ("Jupp") (*20. Juni 1927)
- Klaus Stürmer (* 9. August 1935)
- Uwe Seeler (*5. November 1936)
- Charly Dörfel (*18. September 1939)
- Willi Schulz (*4. Oktober 1938)
- Franz Beckenbauer (*11. September 1945)
- Georg Volkert (*28. November 1945)
- Peter Nogly (*14. Januar 1947)
- Horst Blankenburg (* 10. Juli 1947)
- Joseph Kevin Keegan (*14. Februar 1951)
- Horst Hrubesch (*17. April 1951)
- Rudi Kargus (*15. August 1952)
- Manfred Kaltz (*6. Januar 1953)
- Wolfgang Felix Magath (*26. Juli 1953)
- Ditmar Jakobs (*28. August 1953)
- Uli Stein (*23. Oktober 1954)
- Thomas von Heesen (*1. Oktober 1961)
- Thomas Doll (*9. April 1966)
- Harald Spörl (*31. Oktober 1966)
- Bernd Hollerbach (*8. Dezember 1969)
- Jörg Albertz (*29. Januar 1971)
- Anthony Yeboah (*6. Juni 1966 - nach anderen Angaben 1961)
- Sergej Barbarez (*17. September 1971)
- Emile Lokonda Mpenza (*4. Juli 1978)
- Mehdi Mahdavikia (*24. Juli 1977)
- Daniel van Buyten (*7.Februar 1978)
- Rafael van der Vaart (*11. Februar 1983)
- Willi Reimann (*24. Dezember 1949)
Aktueller Kader
| Name | Trikot | Nationalität |
|---|---|---|
| Torwart | ||
| Frank Rost | 1 | |
| Wolfgang Hesl | 12 | |
| Raphael Wolf | 29 | |
| Abwehr | ||
| Juan Pablo Sorín | 2 | |
| Thimothée Atouba | 3 | |
| Bastian Reinhardt | 4 | |
| Joris Mathijsen | 5 | |
| Vincent Kompany | 10 | |
| Jérôme Boateng | 19 | |
| Guy Demel | 20 | |
| Sebastian Langkamp | 21 | |
| Mišo Brečko | 24 | |
| Volker Schmidt | 26 | |
| Mittelfeld | ||
| Nigel de Jong | 8 | |
| Mario Fillinger | 13 | |
| David Jarolím | 14 | |
| Piotr Trochowski | 15 | |
| Romeo Castelen | 18 | |
| Rafael van der Vaart | 23 | |
| Kosi Saka | 25 | |
| Otto Addo | 28 | |
| Collin Benjamin | 30 | |
| Timo Kunert | 31 | |
| Änis Ben-Hatira | 32 | |
| Sidney Sam | 34 | |
| Angriff | ||
| Mohamed Zidan | 7 | |
| Paolo Guerrero | 9 | |
| Ivica Olić | 11 | |
| Macauley Chrisantus | 17 | |
| Maxim Choupo-Moting | 22 | |
Erfolge
Herrenfußball
In seiner langen Geschichte wurde der HSV mehrmals Deutscher Meister im Fußball, DFB-Pokalsieger, Sieger im Europapokal der Pokalsieger und Sieger im Europapokal der Landesmeister. Der HSV hat zudem in Deutschland die höchste Zahl an Regionalmeistertiteln (25) und Endrundenteilnahmen um die Deutsche Meisterschaft (32, 31 HSV + 1 Germania 88) aufzuweisen.
- Europapokalsieger der Landesmeister (1): 1983
- Europapokalfinalist der Landesmeister (1): 1980
- Europapokalsieger der Pokalsieger (1): 1977
- Europapokalfinalist der Pokalsieger (1): 1968
- UEFA-Pokalfinalist (1): 1982
- UI-Cup-Sieger (1): 2005
- Deutscher Meister (6): 1922 (verzichtet), 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983
- Deutscher Vizemeister (8): 1924, 1957, 1958, 1976, 1980, 1981, 1984, 1987
- Deutscher Pokalsieger (3): 1963, 1976, 1987
- Deutscher Pokalfinalist (3): 1956, 1967, 1974
- Deutscher Ligapokalsieger (2): 1973, 2003
Ewiger Rekord in der 1. Bundesliga:
36 Spiele ungeschlagen (1982-1983)
Ligazugehörigkeit seit der Gründung 1919
- 1919-21 Kreisliga Nord (höchste Spielklasse)
- 1921-23 Kreisliga Hamburg-Altona, Elbestaffel (höchste Spielklasse)
- 1923-29 Bezirksliga Hamburg-Altona, Elbestaffel (höchste Spielklasse)
- 1929-33 Bezirksliga Groß-Hamburg (höchste Spielklasse)
- 1933-42 Gauliga Nordmark (höchste Spielklasse)
- 1942-45 Gauliga Hamburg (höchste Spielklasse)
- 1945-47 Stadtliga Hamburg (höchste Spielklasse)
- 1947-63 Oberliga Nord (höchste Spielklasse)
- 1963-heute 1.Bundesliga (höchste Spielklasse)
News zum Hamburger SV
- 26. April 2008: Fußball-Eintrittskarten werden regelmäßig bei Ticketplattformen wie Viagogo (http://www.viagogo.de/) oder Bundesligakarten (http://www.bundesligakarten.com/) überteuert angeboten. Dürfen Drittanbieter die begehrten Karten weiterverkaufen? Was können die Vereine dagegen tun? Haben Sie das Recht diese Tickets zu sperren? Diese Fragen wird der Bundesgerichtshof Ende des Jahres klären. Der Hamburger SV klagte erfolgreich gegen "bundesligakarten.de" gegen den Weiterverkauf von Tickets. Das OLG Hamburg (Az.: 5 U 65/04, Urteil vom 03.02.2005) kam zu dem Ergebnis, dass Vereine grundsätzlich den Weiterverkauf von Tickets in seinen Allgemeine Geschäftsbedingungen untersagen können. Diese treten mit dem Kauf einer Eintrittskarte automatisch in Kraft. Im Falle eines Weiterverkaufs liege ein "wettbewerbswidriges Umgehungsgeschäft" vor. Die beklagte Partei legte Revision ein, der Fall wird nun vor dem BGH verhandelt. Bei Viagogo werden beispielsweise die Eintrittskarten für die Euro 2008 zu überhöhten Preisen angeboten. Ein Ticket für das Halbfinale in Basel soll statt 84 Euro dort (http://www.viagogo.de/Sport-Tickets/Fussball/UEFA-Euro-2008/Euro-2008-Halbfinale-Karten/E-32489) nun 550 Euro kosten.
- 12. Januar 2008: Der Hamburg SV gewinnt das Testspiel gestern gegen China mit 4:0 (http://www.youtube.com/watch?v=9biAkJB_LJo)
- 10. Januar 2008: Hamburg gewinnt das Testspiel in Dubai gegen Vasco Da Gama mit 2:1 (http://www.youtube.com/watch?v=aBoNgfXu1us). Jarolim und Nigel de Jong trafen für die Norddeutschen.
- 6. Dezember 2007: Im Zuge der Diskussionen um einen drohenden Wettskandal wegen manipulierter Fußballspiele in Europa ist nun auch ein Spiel des Hamburger SV unter Verdacht geraten. Angeblich soll die Partie des HSV in der UEFA-Pokal-Qualifikation gegen Honved Budapest (4:0) vom 30. August 2007 in den Focus der Ermittler gerückt sein. Nach Informationen des Tagesspiegel in Berlin sei vor der Partie viel Geld auf einen hohen Sieg des HSV gewettet worden. Ein skurriles Eigentor der Ungarn zum klaren Erfolg des HSV löste den Verdacht aus. Die UEFA ist bereits alarmiert.
- 5. Dezember 2007: Laut Bild (http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/12/04/super-tunesier/hamburg-bayern-werder,geo=3147324.html) soll der 21-jährige Tunesier Yassine Chikhaoui (FC Zürich) vom FC Bayern München, von Werder Bremen und vom Hamburger SV umworben werden. Der beidfüßige Mittelfeldkicker spielt in der Schweizer Liga eine hervorragende Saison. Chikhaoui ist Moslem, aber der gläubige Profi spielte auch im Fastenmonat Ramadan, obwohl er tagsüber hungerte und durstete, ohne Fehl und Tadel (http://www.youtube.com/watch?v=DhW78BZpZa4). Im WorldcupWiki berichteten wir bereits im November über das Ausnahmetalent
- 29. November 2007: Der Hamburger SV steht mit einem Bein in der K.o.-Runde des UEFA-Pokals. Die Hanseaten besiegten Stade Rennes mit 3:0 (1:0) (http://www.youtube.com/watch?v=Lka4cuncQGk) und haben damit nach ihren beiden ersten Spielen die Maximalausbeute von sechs Punkten auf dem Konto. Der HSV tat sich gegen die dicht gestaffelte Gäste-Abwehr zunächst schwer. Zur Mitte der ersten Hälfte wurden die Aktionen zielgerichteter, und nach Vorarbeit von Olic erzielte Rafael van der Vaart prompt die Führung. Nach dem Wechsel schalteten die Hanseaten einen Gang zurück und verwalteten das Ergebnis. Kurz vor Schluss brachten die Joker Maxim Choupo-Moting und Mohamed Zidan die Entscheidung.
- 18. November 2007: Trainerwechsel beim Hamburger SV? Einem Pressebericht zufolge, wechselt Huub Stevens zum Saisonende zum PSV Eindhoven. Für den Nachmittag stehen Pressekonferenzen beider Clubs auf dem Plan.
- 17. August 2007: Der Hamburger SV hat im Fall seines Kapitäns Rafael van der Vaart den Weltverband FIFA und die Deutsche Fußball Liga (DFL) eingeschaltet. HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer schickte einen Brief an den FC Valencia, in dem er anmahnte, die Bemühungen um van der Vaart "unverzüglich" einzustellen, da der Spieler nicht zum Verkauf stünde. Kopien dieser Briefe wurden an die DFL und die FIFA gesandt, die sich bei weiteren Verstößen einschalten könnten. Laut FIFA-Statuten darf ein Profi durch einen Konkurrenz-Club nicht zur Vertragsauflösung bewegt werden.
- 14. August 2007: Rafael van der Vaart zum FC Valencia? "Ich will unbedingt weg, Valencia ist ein Traum", sagte der HSV-Star dem "Hamburger Abendblatt". Die Spanier wollen van der Vaart für 14 Millionen Euro aus seinem noch bis 2010 laufenden Vertrag heraus kaufen. "Wenn ich in Hamburg bleiben müsste, dann hätte ich Schmerzen", sagte van der Vaart.
- 14. August 2007: TV-Tipp: Eurosport zeigt am 15. und 16. August live und in Deutschland exklusiv die Spiele der beiden Traditionsklubs FC Liverpool und Hamburger SV in der UEFA Champions League bzw. dem UEFA Cup. Während der FC Liverpool im Hinspiel der 3.Qualifikationsrunde der Champions League beim FC Toulouse antritt (15. August, ab 16:30 Uhr), geht es für den Hamburger SV gegen FC Honvéd Budapest (16. August, ab 19:00 Uhr) um den Einzug in die 1. Hauptrunde des UEFA Cup.
- 24. Juli 2007: Der Wechsel von Stürmer Boubacar Sanogo vom Hamburger SV zum Nordrivalen Werder Bremen ist offenbar perfekt. Nach Angaben der "Hamburger Morgenpost" einigten sich beide Clubs auf eine Ablösesumme in Höhe von sechs Millionen Euro. Zuzüglich soll der HSV in den nächsten drei Jahren jeweils bei einer erfolgreichen Qualifikation Werders für die Champions League einen Nachschlag in Höhe von 350.000 Euro erhalten. Der HSV hatte vor einem Jahr 3,8 Millionen Euro für Sanogo an den 1. FC Kaiserslautern bezahlt. In 31 Ligaspielen traf der Ivorer nur viermal und hatte auch bei den Fans einen schweren Stand.
- 21. Juli 2007: Rafael van der Vaart hat für den Hamburger SV das Tor zum UEFA-Pokal weit aufgestoßen. Der niederländische Nationalspieler erzielte im Drittrunden-Hinspiel des UI-Cups per Foulelfmeter den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:1) beim moldawischen Club Dacia Chisinau und bescherte dem HSV damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Bei einem Weiterkommen würde der HSV in die zweite Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals einsteigen. Im ersten Pflichtspiel der Saison wurde der HSV kalt erwischt. Bereits in der sechsten Minute gingen die Gastgeber in Führung, danach übernahm der HSV die Initiative.
- 13. Juli 2007: Fußball-Profi Boubacar Sanogo vom Hamburger SV ist als möglicher Zugang beim Nordrivalen Werder Bremen im Gespräch. Werder-Manager Klaus Allofs hat das Interesse an dem 26 Jahre alten Stürmer von der Elfenbeinküste bestätigt. "Ja, er steht auf unserer Liste, die wir momentan abarbeiten. Und wir haben beim HSV nachgefragt, was da möglich ist und zu welchen Konditionen", erklärte Allofs der "Kreiszeitung Syke". Sanogo hat beim HSV einen Vertrag bis 2010. Er war vergangene Saison für eine Ablösesumme von rund 3,8 Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern nach Hamburg gekommen und lehnt einen Vereinswechsel nicht ab. Sein Verhältnis zu den HSV-Fans, die ihn in der vergangenen Saison mehrfach ausgepfiffen hatten, gilt als angespannt. Neben Werder soll auch der deutsche Meister VfB Stuttgart an dem Angreifer interessiert sein.
- 4. Juli 2007: Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth wechselt vom Hamburger SV zu Hannover 96. Der 25-Jährige erhält bei den Niedersachsen, die rund eine halbe Million Euro Ablöse an den Hamburger SV zahlen, einen bis zum 30. Juni 2010 datierten Vertrag. Zuletzt war Lauth an den VfB Stuttgart ausgeliehen, kam aber im Sturm der Meisterelf kaum zum Zug.
- 23. Mai 2007: Der Hamburger SV auf Einkaufstour. Noch hatte der Verein keinen Neuzugang zu vermelden, doch die Offensive soll erheblich gestärkt werden: Mohamed Zidan (25/Mainz), Carlos Alberto (22/Fluminense) und Jonathan Pitroipa (21/Freiburg) stehen auf dem Wunschzettel von Beiersdorfer & Co. Vor allem im Werben um Zidan und Pitroipa stehen die Norddeutschen in Konkurrenz mit dem VfB Stuttgart. An Alberto hat Werder Bremen Interesse.
- 27. April 2007: Danijel Ljuboja hat bis 2009 einen Vertrag mit dem VfB Stuttgart aber keine Zukunft im Schwäbischen. Auch beim HSV, an den er zur Zeit ausgeliehen ist, ist er in Ungnade gefallen. Doch jetzt scheinen mit dem AS St. Etienne und RC Lens zwei französische Vereine an dem Problemfall interessiert.
- 13. April 2007: Borussia Mönchengladbach so gut wie abgestiegen. Mit 0:1 verliert die Mannschaft vom Niederrhein am Abend gegen den Hamburger SV.
- 6. April 2007: Beim VfB Stuttgart werden morgen in Hamburg die bisher Verletzten Matthieu Delpierre und Antonio Da Silva zurück erwartet. Serdar Tasci, Christian Gentner und Mario Gomez fehlen den Schwaben aber weiterhin.
- 3. April 2007: Der Hamburger SV hat Stürmer Danijel Ljuboja erneut in die zweite Mannschaft verbannt. Das Trainerteam und Sportchef Dietmar Beiersdorfer bemängelten die Trainingsleistungen des Serben in den letzten Wochen, als Trainer Huub Stevens wegen der Krankheit seiner Frau nicht die Übungseinheiten leiten konnte. Ljuboja war bereits im Februar wegen disziplinarischer Verfehlungen aus dem Profikader gestrichen worden und musste bei der Regionalligamannschaft mittrainieren. Unter Stevens hat er noch kein Bundesligaspiel bestritten. Ljuboja ist bis Saisonende vom VfB Stuttgart ausgeliehen.
- 29. März 2007: Der Hamburger SV läuft ab der kommenden Saison in der "HSH Nordbank Arena" auf. Die neue Bezeichnung löst die "AOL Arena" ab. "Wir haben ein traditionsreiches Unternehmen gewonnen, das perfekt zu unserer Philosophie des "Hamburger Weges" passt", erklärte HSV-Boss Bernd Hoffmann. Der HSV kassiert für sechs Jahre rund 25 Millionen Euro.
- 1. Februar 2007: Nach 2 1/2 Jahren Trainertätigkeit beim Hamburger SV war heute morgen Schluss für Thomas Doll. Heißer Kandidat für seine Nachfolge ist natürlich Felix Magath.
- 26. Januar 2007: Benjamin Lauth wechselt vom Hamburger SV auf Leihbasis ab sofort zum VfB Stuttgart. Er beerbt damit Jon Dahl Tomasson im Sturm der Schwaben. Der Däne wurde nach Spanien zum FC Villareal verliehen.
- 19. Januar 2007: Hamburger Zeitungen spekulieren über ein Tauschgeschäft zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV. Für den dänischen Nationalstürmer Jon Dahl Tomasson soll womöglich Benjamin Lauth an den Neckar wechseln.
- 27. Dezember 2006: Der VfB Stuttgart sucht seit einiger Zeit nach einem Nachfolger für Torhüter Timo Hildebrand, und scheint dabei einen neuen Stürmer zu finden. Benjamin Lauth vom Hamburger SV ist seit Tagen in Stuttgart im Gespräch.
- 6. Dezember 2006: Schalkes Manager Andreas Müller will seinen Torhüter Frank Rost behalten. Er trat damit Wechselgerüchten um Rost und den Hamburger SV entgegen.
- 5. Dezember 2006: Frank Rost soll den Hamburger SV vor dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga retten. Der Schlussmann von Schalke 04 soll nach Berichten Hamburger Zeitungen in der Winterpause an die Elbe kommen.
- 6. November 2006: Die Verletzungsmisere des Hamburger SV setzt sich weiter fort. Der Argentinier Juan Pablo Sorin zog sich bei der 0:1-Niederlage der Hanseaten im Bundesligaspiel beim VfL Wolfsburg einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel zu und fällt für drei bis vier Wochen aus. Das erklärte HSV-Mannschaftsarzt Oliver Dierk am Sonntagabend. Die Diagnose zerstörte die Hoffnung von Trainer Thomas Doll, dass die Verletzung nur eine Zerrung sei. Der Coach hatte den Argentinier zunächst nur für die Auswärtspartie am kommenden Dienstag beim VfB Stuttgart abgeschrieben.
- 22. September 2006: Der Hamburger SV wird am Samstag im Nordderby gegen Werder Bremen erstmals Neuzugang Juan Pablo Sorin einsetzen. Der 30 Jahre alte Argentinier hat am Donnerstag sein erstes Mannschaftstraining absolviert und ist laut Trainer Thomas Doll "absolut beschwerdefrei". Sorin soll allerdings nicht zur Startelf gehören, sondern lediglich in der zweiten Halbzeit eingewechselt werden. Doll erwartet von seinem Team, das mit drei Punkten derzeit nur Platz 15 einnimmt, den ersten Saisonsieg. Dahingehend habe er aber ein "sehr gutes Gefühl", meinte Doll.
- 26. Januar 2006: Der niederländische Nationalspieler Nigel de Jong wechselt zum Hamburger SV. Der HSV zahlte für den Spieler, dessen Vertrag am Ende der Saison auslief, eine Ablöse von ca. eine Million Euro an Ajax Amsterdam. Neben dem Defensivspezialisten Khalid Boulahrouz und Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart ist Nigel de Jong der dritte Niederländer im derzeitigen Kader, alle drei spielen im Nationalteam.
- 18. Januar 2006: Der HSV will sein Stadion ausbauen. Die Kapazität der vereinseigenen Arena soll in zwei Bauphasen auf 60.000 Plätze erhöht werden. Derzeit fasst die AOL Arena 55.500 Zuschauer. Als Baubeginn nannte der Verein die nächsten Wochen. Die Pläne sind vom Aufsichtsrat am vergangenen Montag genehmigt worden. Die Umbaukosten werden mit acht Millionen Euro veranschlagt. Während der Weltmeisterschaft 2006 ruhen die Umbauarbeiten, die möglichst bis zum Beginn der nächsten Saison abgeschlossen sein sollen. Im Hamburger Stadion finden zwischen dem 10. und 30. Juni 2006 fünf WM-Spiele statt.
- 6. Oktober 2005: Der HSV muss für WM-Qualifikationsspiele (Samstag/Sonntag und Mittwoch) zehn Nationalspieler aus acht Ländern abstellen:
- Boulahrouz und van der Vaart mit Holland in Tschechien und gegen Mazedonien,
- Van Buyten und Mpenza mit Belgien gegen Spanien und in Litauen,
- Wicky mit der Schweiz gegen Frankreich und in Irland,
- Barbarez mit Bosnien-Herzegowina gegen San Marino und in Serbien-Montenegro,
- Jarollni mit Tschechien gegen Holland und in Finnland,
- Takahara mit Japan in Lettland und der Ukraine,
- Demel mit der Elfenbeinküste im Sudan,
- Atouba mit Kamerun gegen Ägypten.
- 1. Oktober 2005: Kein deutscher Nationalspieler des Hamburger Sportvereins wurde von Jürgen Klinsmann für die Länderspiele gegen die Türkei und China am 8. und 12. Okotber 2005 nominiert.
Weblinks
- Offizielle Website vom HSV (http://www.hsv.de)
- HSV Fördererabteilung (http://www.hsv-supporters.de/)
- HSV Leichtathletikabteilung (http://www.hsv-la.de/)
Mr. Wong
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