Hertha BSC Berlin

aus Worldcupwiki

Hertha BSC Berlin
Fußball-Abteilung
Gründung des e.V. 25. Juli 1892
Vereinsfarben Blau-Weiß
Mitglieder 12.800 (Stand 9/2005)
Spielklasse Fußball-Bundesliga
Spielstätte Olympiastadion (74.400 Sitzplätze)
Spitzname "Die alte Dame"
Chef-Trainer Lucien Favre
Maskottchen Herthinho (ein clownartiger Bär)
Spielkleidung
Vereinsfarben Vereinsfarben Vereinsfarben
Vereinsfarben
Vereinsfarben
 
Erste Wahl
Vereinsfarben Vereinsfarben Vereinsfarben
Vereinsfarben
Vereinsfarben
 
Zweite Wahl
Vereinserfolge 2x Deutscher Meister
2x DFB-Liga-Pokal-Sieger
Saison 2004/05 4. Platz (1. Bundesliga)
Hertha BSC KG mbH aA
Gründung 23. Mai 2002
Unternehmensform Kommanditgesellschaft auf
Aktien (KGaA)
Firmensitz Hanns-Braun-Straße
14053 Berlin
Tel.: (030) 300928-0
Fax: (030) 300928-99
Präsident Bernd Schiphorst
Aufsichtsrat KG Rolf Eckrodt (Vorsitzender)
Aufsichtsrat e. V. Prof. Dr. Rupert Scholz (Vorsitzender)
Geschäftsführung Dieter Hoeneß (Vorsitzender)
Internet
Homepage www.herthabsc.de
E-Mail fanbetreuung@herthabsc.de (mailto:fanbetreuung@herthabsc.de)

Hertha BSC ist der bedeutendste Fußballverein Berlins. Der Spielbetrieb der Bundesliga-Profis, der ersten Amateur- sowie den der ersten A-Jugend-Mannschaft des Hertha Berliner Sport-Club e.V. wird durch die im Jahr 2002 gegründete Kommanditgesellschaft Hertha BSC KG mbH aA durchgeführt. Der Sportverein betreibt neben Fußball noch weitere Sportarten wie Boxen, Kegeln und Tischtennis.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hertha 92: Die Anfänge

Hertha BSC wurde am 25. Juli 1892 als BFC Hertha 1892 gegründet. Erst im Jahr 1923 entstand nach der Fusion mit dem Berliner Sport-Club (BSC) der bis heute vollständige Vereinsname. Zwar trennten sich wenige Jahre später wieder beide Vereine. Den BSC durfte die Hertha aber weiterhin im Namen tragen.

Die Gründung des Vereins leiteten Ende des 19. Jahrhunderts zwei 16- und 17jährige Geschwisternpaare - Fritz und Max Lindner sowie Paul und Otto Lorenz - ein, denen es einerseits nicht mehr ausreichte, immer nur gegen die eigenen Kameraden zu spielen, die sich aber andererseits auch keinem der bereits ansässigen Vereinen anschließen wollten. Die Grundsteine für die Gründung sollen bei einer kleinen Feier in einem Berliner Lokal gelegt worden sein, in dem das Bier reichlich floß und sich einer der Jugendlichen an eine Schifffahrt mit seinem Vater erinnerte. Der Dampfer trug den Namen Hertha und seine Schornsteine waren in blau-weißen Farben gehalten. So war nicht nur der Name des zukünftigen Vereins, sondern auch gleich die Vereinsfarben geboren. Heute frotzeln einige daher, dass der Klub im Suff gezeugt wurde.

Die ersten Spiele trug die Mannschaft in den kommenden Jahren bis zum Umzug zur Plumpe auf einem Exerzierplatz in der Nähe der Oderberger Str. im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg aus. Die Spieler zogen sich in dieser Zeit bei dem Gastwirt und Sportförderer Schebera in dessen nahe gelegener Gaststätte um.

In den ersten Jahren musste Hertha 92 vor allem gegen die Widerstände der Verbände ankämpfen, die den Vereinsgründern nahe legten, sich einem der anderen, bereits etablierten, Vereinen anzuschließen. Schließlich erfolgte doch noch die Zulassung für Spiele an den Berliner Meisterschaften, in denen sie in den Jahren um den Jahrhundertwechsel erstmals eine große Rolle spielten.

Die legendäre Plumpe

Im Jahr 1905 folgte dann der Umzug auf den Schebera-Platz. Gastwirt Schebera hatte diesen 1900 in Berlin Wedding an der nahe gelegenen Bellermannstraße/Behmstraße ursprünglich für den BFC Rapide 1893 angelegt. Doch da Rapide nicht genügend finanzielle Mittel besaß, schloß Hertha mit Schebera den Vertrag. Auf dem Schebera-Platz erwarb sich Hertha ihren treuen Zuschauerstamm und die Pacht wurde aus den erhöhten Mitgliedsbeiträgen, die im Monat 50 Pfennig betrugen, bezahlt. Hier gewann Hertha 92 im Jahr 1906 die erste Berliner Meisterschaft. In der folgenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft scheiterte Hertha dann allerdings im Halbfinale am VfB Leipzig. Nach immer wiederkehrenden Streitigkeiten mit Gastwirt Schebera schloß man sich 1923 mit dem Berliner Sport-Club zusammen. Dieser besaß auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Behmstraße eine frühere Eisbahn, die als Athletikplatz genutzt wurde. Der BSC brachte das Sportplatzgelände in die Ehe ein, der BFC Hertha 1892 eine aufstrebende Fußballmannschaft.

Kurz darauf begann auf dem Gelände der Bau eines neuen Sportplatzes, der am 9.2.1924 mit einem Ligaspiel gegen den VfB Pankow eingeweiht wurde - die legendäre Plumpe. Der Berliner Polizeipräsident genehmigte 1924 gar den Bau einer teilweise überdachten und später 110 m langen Zuschauertribüne. 1926 wurden Stehtribünen errichtet, die im Berliner Volksmund nur "Zauberberg" und "Uhrenberg" genannt wurden. Im Jahr 1931 fasste das Stadion 35 239 Zuschauerplätze, davon 2642 Sitzplätze. 1936 fanden in diesem Stadion sogar einige Spiele für das olympische Fußballturnier statt.

Auch wenn das Stadion während des Zweiten Weltkriegs vollkommen zerstört wurde, war es bis 1963 weiterhin die Heimat der Berliner Hertha. Bereits im Juni 1946 begann erneut der Spielbetrieb in der Plumpe. Die beliebte Sportstätte wurde nach Kriegsende wieder neu aufgebaut und bot dem Klub noch bis zur Geburtsstunde der Fußball-Bundesliga eine Heimat. Dann erfüllte sie allerdings nicht mehr die notwendigen Voraussetzungen. Der DFB schrieb für Bundesliga-Spiele Stätten mit keinem geringeren Fassungsvermögen als 35.000 Plätzen vor. Seit dem Wiederaufbau passten nicht mehr annähernd so viele Zuschauer in die Plumpe und die Hertha zog zähneknirschend ins Berliner Olympiastadion.

1974 wurde die Plumpe abgerissen; aufgrund des Bundesliga-Skandals wurde diese zur Entschuldung der Hertha an eine Berliner Wohnungsbaugesellschaft verkauft, die auf dem Gelände Wohnhäuser errichtete. An der Bellermannstr. 64 bis 70 erinnert heute eine Skulptur an die legendäre Plumpe.

An der Stelle des Scheberea-Platzes befindet sich auch heute noch ein Fußballplatz.

Ende der 1920er: 4 traurige Jahre

Auch wenn Hertha 92 sich innerhalb Berlins zu einer großen Mannschaft entwickelte, blieb ihnen der ganz große Erfolg - die deutsche Meisterschaft - lange verwehrt. 1919 war ein Jahr, das den Klub dabei auch noch weit zurück warf. Da einige Spieler illegale Gelder kassiert haben sollen, wurde Hertha 92 vom Spielbetrieb ausgeschlossen. 1923 schlossen sich die Herthaner dann dem bekannten Berliner Athletiksportverein "Berliner SC" an und spielten ab diesem Zeitpunkt als Fußballabteilung des Berliner SC unter der uns heute bekannten Bezeichnung "Hertha BSC". Bereits 1929 trennten sich die Fußballer von Hertha BSC wieder vom Berliner SC. Nachdem eine Abfindung von 75.000 Reichsmark gezahlt wurde, konnte Hertha den Sportplatz und das durch die vier Finalteilnahmen in Folge bereits bekannt gewordene "BSC" behalten.

Auf Landesebene folgten allerdings vier glücklose Jahre, in denen Hertha BSC alle Endspiele verlor:

  • 1926: 1:4 gegen die SpVgg Fürth (in Frankfurt am Main)
  • 1927: 0:2 gegen den 1. FC Nürnberg
  • 1928: 2:5 gegen den Hamburger SV (in Hamburg-Altona)
  • 1929: 2:3 gegen die SpVgg Fürth

Deutscher Meister 1930, 1931

Nach vier gescheiterten Versuchen sollte der 22. Juni 1930 der Hertha endlich die erste deutsche Meisterschaft bescheren. Danach sah es vor den 40.000 Zuschauern im Düsseldorfer Rheinstadion zunächst freilich nicht aus, als Finalgegner Holstein Kiel bereits nach acht Minuten mit 2:0 führte. Doch in einem packenden Spiel erzielten sie bis zur Pause den 3:3-Ausgleich und drei Minuten vor dem Ende gar den 5:4-Siegtreffer.

In einer Zeit, in der Düsseldorf noch weit weg war und der Großteil der Berliner nicht die Möglichkeiten besaß, den Spielverlauf an einem Rundfunkgerät zu verfolgen, sprach sich der Erfolg zuerst nur sehr langsam herum. Erst am darauffolgenden Tag stürmten sie die Straßen und schwenkten die blau-weißen Fahnen. Beim Empfang der Spieler kam der Verkehr um den Berliner Bahnhof Friedrichstraße vollkommen zum Erliegen. Alle Berliner realisierten nun: Der deutsche Meistertitel ging erstmals an die Plumpe!

Auf den nächsten Meistertitel sollten die Fans nicht lange warten müssen. Nicht weniger dramatisch verlief das Endspiel ein Jahr später - am 14. Juni 1931 im Müngersdorfer Stadion zu Köln. Vor 50.000 Zuschauern lagen die Berliner bis zur 75. Minute 1:2 zurück, ehe Hertha-Legende Hanne Sobek (1900 - 1989), der seine Mannschaft bereits im Vorjahr ins Spiel zurück brachte, das Spiel drehte. Mit seinen Treffern zum 1:1- und 2:2-Ausgleich hatte er maßgeblichen Anteil an der zweiten deutschen Meisterschaft, die Kirsei eine Minute vor Schluss mit dem Tor zum 3:2 perfekt machte.

  • 22. Juni 1930 - Finale um die Deutsche Meisterschaft 1930
    • Hertha BSC Berlin - Holstein Kiel 5:4 (3:3)
    • Hertha BSC: Gehlhaar, Völker, Wilhelm, Leuschner, Müller, Radecke, Ruch, Sobek, Lehmann, Kirsei, Hahn
    • Holstein Kiel: Kramer, Lagerquist, Zimmermann, Baasch, Ohm, Lübke, Voß, Ritter, Ludewig, Widmayer, Esser
    • Tore: 0:1 Widmayer (4.), 0:2 Ritter (8.), 1:2 Sobek (22.), 2:2 Sobek (26.), 2:3 Ludewig (29.), 3:3 Lehmann (36.), 4:3 Lehmann (68.), 4:4 Ritter (82.), 5:4 Ruch (87.)
    • Schiedsrichter: Guyenz (Essen)
    • Zuschauer: 40.000 im Rheinstadion, Düsseldorf
  • 14. Juni 1931 - Finale um die Deutsche Meisterschaft 1931
    • Hertha BSC Berlin - TSV 1860 München 3:2 (1:2)
    • Hertha BSC: Gehlhaar, Völker, Wilhelm, Appel, Müller, Stahr, Ruch, Sobek, Lehmann, Kirsei, Hahn
    • 1860 München: Riemke, Schäfer, Wendl, Stock, Pledl, Eiberle, Stiglbauer, Lachner, Huber, Oeldenberger, Thalmeier
    • Tore: 0:1 Oeldenberger (24.), 1:1 Sobek (44.), 1:2 Lachner (45.), 2:2 Sobek (75.), 3:2 Kirsei (89.)
    • Schiedsrichter: Fissenewerth (Mönchengladbach)
    • Zuschauer: 50.000 im Müngersdorfer Stadion, Köln

Die Jahre 1930 und 1931 waren die erfolgreichsten in Herthas Vereinsgeschichte. Nie wieder hat man danach ein Finalspiel um die deutsche Meisterschaft erreicht.

Nach Ende des Krieges - Oberliga Berlin

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden von den Alliierten alle deutschen Vereine - zu denen auch Hertha BSC zählte - aufgelöst. An einen geordneten Spielbetrieb war nicht zu denken. Viele Vereine haben Spieler verloren und so manche Spielstätte - wie auch die Berliner Plumpe - lag in Trümmern. Dennoch wurde bereits 1946 in einigen Regionen wieder der Spielbetrieb aufgenommen.

Stattdessen wurden in den vier regionalen Berliner Bezirken sogenannte Stadtbezirksmannschaften gebildet. Hertha BSC gab es so nicht mehr, die Spieler spielten nun unter der Bezeichnung "SG Gesundbrunnen" benannt nach dem Berliner Ortsteil Gesundbrunnen im Abschnitt Nord. Am 1. August 1949 durfte die "SG Gesundbrunnen" dann wieder den offiziell und in Berlin beliebten Namen "Hertha BSC" tragen.

Später wurden in Berlin und im Süden Deutschlands die Oberligen (nicht zu verwechseln mit der heutigen Amateur-Oberliga!) gegründet, die nun in den einzelnen Regionen die höchste deutsche Spielklasse des Fußballs darstellten. Ein Jahr später wurden sie auch in allen anderen Regionen des Landes eingeführt.

Hertha BSC gehörte ab der Saison 1949/50 zu den Teilnehmern der Oberliga Berlin. Eine große Rolle spielte man dort unter den ganzen Berliner Vereinen erst einmal nicht. Man war dabei - nicht mehr, nicht weniger! Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg folgte 1957 die erste Oberliga-Meisterschaft. In den Spielen um die deutsche Meisterschaft konnte man sich auf Bundesebene allerdings nicht durchsetzen.

Ab Anfang der 1960er Jahre kristallisierten sich aus der Oberliga drei Berliner Mannschaften heraus: Tennis Borussia Berlin, Tasmania 1900 Berlin und Hertha BSC Berlin. Drei Jahre vor Gründung der Fußball-Bundesliga kämpften sie in der heutigen Landeshauptstadt um die Vorherrschaft. Die letzte Berliner Oberliga-Meisterschaft ging an die Hertha.

Bundesliga: Das schwarze Jahr

Am 24. August 1963 begann für den deutschen Fußball ein neues Zeitalter. Um 17 Uhr wurde in acht deutschen Stadien die ersten Fußball-Bundesliga-Spiele angepfiffen - unter anderem auch im Berliner Olympiastadion. Der Auszug aus der legendären Plumpe ist der Hertha nicht leicht gefallen. Aber ein mit 60.000 Zuschauern gefülltes Stadion zum Auftakt gegen den alten Rivalen aus den glorreichen Zeiten um 1930 - den 1. FC Nürnberg musste dann doch versöhnlich stimmen. Unter den beteiligten Akteuren auf Berliner Seite: Otto Rehhagel. Am Ende erreicht Hertha BSC durch einen verwandelten Handelfmeter ein 1:1 zum Auftakt.

Die erste Bundesliga-Saison endete für Berlin mit einem drittletzten Platz - einen Punkt vor dem abgestiegenen Preußen Münster, gegen das man am letzten Spieltag noch verlor. Auch im Folgejahr hätte sich Berlin mit der gleichen Platzierung vor dem Abstieg retten können, wurde aber vom DFB aufgrund schwerer Verstöße gegen die Statuten in die Regionalliga geschickt. Hertha BSC hatte zuvor einige Spieler mit Handgeldern an die Spree gelockt, was damals strikt verboten war. Bitter für die Berliner: Gerade ihr Zwangsabstieg löste Diskussionen und letztendlich ein Umdenken beim DFB bezüglich solcher Prämien aus.

Zum zweiten Mal nach 1919 wurde Hertha BSC Berlin somit aufgrund solcher Unregelmäßigkeiten aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen und in der Entwicklung weit zurück geworfen. Es war das schwarze Jahr des Berliner Klubs. Die nächsten drei Spielzeiten bestritten die Herthaner in der Stadtliga Berlin (Regionalliga), in der sie auf keine gleichwertigen Gegner trafen. Die erste Saison wurde mit 58:2, die zweite mit 57:3 und die letzte Saison mit 55:5 Punkten abgeschlossen.

1970er: Die erfolgreichsten Jahre

Vier Jahre nach dem Zwangsabstieg kehrte Hertha BSC wieder in Deutschlands Elite-Klasse zurück und konnte sich ab 1970 dort auch etablieren. Am 18. April gelang gegen Borussia Dortmund - immerhin mit Platz 5 direkter Tabellennachbar - ein glatter 9:1-Sieg, der auch aktuell noch immer höchste Erfolg eines Hertha-Teams in der Bundesliga-Geschichte. Die Saison endete mit einem guten dritten Platz, und im UEFA-Pokal scheiterte man erst im Viertelfinale an Inter Mailand. 1975 konnte man diesen Erfolg mit dem Erringen der deutschen Vizemeisterschaft sogar noch steigern.

Gegen Ende der 1970er Jahre stürzte Hertha BSC in der Bundesliga mehr und mehr ins Mittelmaß, machte dafür aber in den nationalen und internationalen Pokalwettbewerben auf sich aufmerksam. Am 30. Mai 1977 wurde das DFB-Pokalfinalwiederholungsspiel gegen den 1. FC Köln mit 0:1 verloren, nachdem zwei Tage zuvor kein Sieger ermittelt werden konnte (1:1 n.V.). Zwei Jahre später unterlag man dann auch im DFB-Pokalfinale gegen Fortuna Düsseldorf in der Verlängerung mit 0:1. Nie wieder hat Hertha BSC seitdem im Finale dieses Wettbewerbs gestanden. Im Gegensatz zu ihrer eigenen Amateur-Mannschaft (liebevoll "Hertha-Bubis" genannt), die im Jahr 1993 im DFB-Pokalfinale der favorisierten Elf von Bayer Leverkusen nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 unterlag.

Im UEFA-Pokal erreichte Hertha BSC im Jahr 1979 das Halbfinale, wo man erst gegen Roter Stern Belgrad mit 0:1 und 2:1 aufgrund der Auswärtstorregelung den Kürzeren zog. Es sollte für lange 20 Jahre der letzte internationale Auftritt der Berliner gewesen sein.

Auch in der Fußball-Bundesliga begann nun der sportliche Niedergang, der im Mai 1980 seinen tragischen Höhepunkt erreichte. Punktgleich mit Bayer 05 Uerdingen beendeten die Berliner die Saison, mussten aber aufgrund zweier fehlender Tore (41:61 gegenüber Uerdingen mit 43:61) den bitteren Gang in die 2. Liga antreten.

1980: Der tiefe Fall

Von nun an stürzte Hertha BSC immer tiefer. Nach zwei Jahren in der 2.Liga und dem zwischenzeitlichen Wiederaufstieg in die 1.Bundesliga schlossen die Berliner die Saison 1982/83 mit dem letzten Tabellenplatz ab und wurden wieder zweitklassig. Nach drei folgenden Spielzeiten in 2. Bundesliga war am 8. Mai 1986 nach einem 0:2 bei Alemannia Aachen dann sogar der Abstieg in die Amateur-Oberliga besiegelt. Hertha BSC war von nun an nur noch eine drittklassige Amateur-Mannschaft, die ihre Heimspiele fortan, bis auf wenige Ausnahmen, im altehrwürdigen, aber stark sanierungsbedürftigen Poststadion austrug. Doch die Euphorie war trotz des sportlichen Absturzes ungebrochen: Im Schnitt besuchten 2000 Zuschauer die Spiele von Hertha BSC, das Spitzenspiel gegen den BFC Türkiyemspor 1987/88 lockte gar 12.000 Zuschauer ins Stadion. In der Saison 1986/87 wurde Hertha BSC zwar souverän Meister der Amateur-Oberliga, scheiterte letztendlich aber in den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga. Ein Jahr später, am 19. Juni 1988, konnte ganz Berlin endlich wieder jubeln: Hertha BSC feierte den Aufstieg in die 2. Bundesliga, zwei weitere Jahre später folgte gar der Sprung in die höchste deutsche Spielklasse. Der Euphorie folgte aber bald die Ernüchterung, und auch der "Feuerwehr-Mann" Peter Neururer konnte den erneuten Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern. Von 1991 bis 1997 spielte Hertha BSC als "graue Maus" in der 2. Bundesliga bei einem Zuschauerschnitt von anfangs 3000 Unentwegten, die für eine trostlose Geisterkulisse sorgten, im für damalige Verhältnisse viel zu großen Berliner Olympiastadion.

1997: Rückkehr in die Bundesliga

Anfang 1996 wurde die Mannschaft von Jürgen Röber übernommen und nur knapp vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit bewahrt. Zusammen mit Trainer Jürgen Röber stieg die "alte Dame" Hertha BSC im Jahre 1997 endgültig in die Bundesliga auf. In den Jahren von 1993 - 1997 konnte Hertha BSC auch einen enormen Anstieg der Zuschauerzahlen verbuchen. Waren noch 1993 zu jedem Heimspiel im Schnitt 3000 Zuschauer erschienen, konnte die Zuschauerresonanz in den kommenden Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Denkwürdiger Höhepunkt sollte am 7.April 1997 das Heimspiel gegen den abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern (2: 0) sein, bei dem mit 75.000 Zuschauern der bis jetzt gültige Zuschauerrekord für die 2. Fußball-Bundesliga aufgestellt wurde. Beide Teams waren nach dieser Spielzeit wieder erstklassig.

Durch die Steigerung der Einnahmen aus den Heimspielen und den hohen Umsätzen aus den Fan-Verkäufen sowie den Finanzhilfen der UFA wurde der Verein Hertha BSC mittlerweile in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt, vor allem, um zukünftig neue Finanzierungsquellen erschließen zu können.

Trotz einiger Erfolge in der Bundesliga sowie im UEFA-Pokal und sogar einer Champions-League-Teilnahme 1999/2000 (mit Siegen gegen Chelsea London und den AC Mailand) wurde Jürgen Röber nach 6 Jahren bei Hertha BSC am 6. Februar 2002 entlassen. Als Nachfolger agierte Falko Götz dann 13 Spiele lang durchaus erfolgreich als Trainer. Huub Stevens trat zum 1. Juli 2002 den Posten als neuer Trainer bei Hertha BSC an. Die Mannschaft agierte erfolg- und glücklos, so dass Stevens zum 4. Dezember 2003 beurlaubt wurde. Für Hans Meyer, nur vom 3. Januar bis zum 30. Juni 2004 als Trainer bei Hertha BSC tätig, galt es nun, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Mit Saisonplatz 12 gelang das dem Coach auch eindrucksvoll, der für dieses Rettungsunternehmen eigens sein "Rentnerdasein" kurzzeitig unterbrach. Vor der nun folgenden Saison 2004/05 wurde von der Vereinsführung durch die Vorgabe eher bescheidener Saisonziele (einstelliger Tabellenplatz ) geschickt der Erwartungsdruck vom neuen, alten Trainer Falko Götz und seinen Spielern genommen, sodass dieses Spieljahr mit dem 4. Tabellenrang und einer daraus erfolgenden Startberechtigung für den nächsten UEFA-Cup-Wettbewerb wesentlich erfolgreicher als das vorangegangene abgeschlossen werden konnte. Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Hannover 96 (0:0) hätte sogar noch Platz 3 und damit die Qualifikation für die Championsleague erreicht werden können.

Auch während der Saison 2005/06 wird Falko Götz, der bereits erfolgreich als Interims-Trainer und Vorgänger von Huub Stevens von Anfang bis Mitte 2002 Hertha BSC betreute, für die Bundesliga-Mannschaft der "Spree-Athener" die Verantwortung tragen.

Hertha international

  • Messepokal 1963/64
    • Hertha BSC - AS Rom 1:3 (1:1), AS Rom - Hertha BSC 2:0 (1:0)
  • Messepokal 1964/65
    • Hertha BSC - FC Antwerpen 2:1 (2:0), FC Antwerpen - Hertha BSC 2:0 (1:0)
  • Messepokal 1965/66
    • Hertha BSC – SC (Lok) Leipzig 1:4, Leipzig - Hertha BSC 4:1
  • Messepokal 1969/70
    • Union Las Palmas - Hertha BSC 0:0, Hertha BSC - Union Las Palmas 1:0 (0:0)
    • Hertha BSC - Juventus Turin 3:1 (2:1), Juventus Turin - Hertha BSC 0:0
    • Vitoria Setubal - Hertha BSC 1:1 (1:1), Hertha BSC - Vitoria Setubal 1:0 (0:0)
    • Hertha BSC - Inter Mailand 1:0 (1:0), Inter Mailand - Hertha BSC 2:0 (0:0)
  • UEFA-Cup 1970/71
    • Nyköbing BK - Hertha BSC 2:4 (1:2), Hertha BSC - Nyköbing BK 4:1 (1:1)
    • Hertha BSC - Spartak Trnava 1:0 (0:0), Spartak Trnava - Hertha BSC 3:1 (2:0)
  • UEFA-Cup 1971/72
    • Hertha BSC - Elfsborg Boras 3:1 (2:0), Elfsborg Boras - Hertha BSC 1:4 (0:1)
    • AC Mailand - Hertha BSC 4:2 (1:1), Hertha BSC - AC Mailand, 2:1 (1:1)
  • UEFA-Cup 1975/76
    • Hertha BSC - HJK Helsinki 4:1 (3:1), HJK Helsinki - Hertha BSC 1:2 (1:0)
    • Hertha BSC - Ajax Amsterdam 1:0 (0:0), Ajax Amsterdam - Hertha BSC 4:1 (2:1)
  • UEFA-Cup 1978/79
    • Hertha BSC - Trakia Plovdiv 0:0, Trakia Plovdiv - Hertha BSC 1:2 (0:2)
    • Hertha BSC - Dinamo Tiflis 2:0 (1:0), Dinamo Tiflis - Hertha BSC 1:0 (0:0)
    • Esbjerg BK - Hertha BSC 2:1 (1:1), Hertha BSC - Esbjerg BK 4:0 (3:0)
    • Hertha BSC - Dukla Prag 1:1 (0:1), Dukla Prag - Hertha BSC 1:2 (1:1)
    • Roter St. Belgrad - Hertha BSC 1:0 (1:0), Hertha BSC - Roter St. Belgrad 2:1 (2:0)
  • Champions League 1999/2000
    • Qualifikationsrunde:
      • Hertha BSC - Anorth. Famagusta 2:0 (1:0), Anorth. Famagusta - Hertha BSC 0:0
    • 1. Runde:
      • Galat. Istanbul - Hertha BSC 2:2 (1:2), Hertha BSC - Chelsea London 2:1 (1:0)
      • AC Mailand - Hertha BSC 1:1 (0:0), Hertha BSC - AC Mailand 1:0 (1:0)
      • Hertha BSC - Galat. Istanbul 1:4 (1:0), Chelsea London - Hertha BSC 2:0 (1:0)
      • 1. Chelsea - 11 Punkte, 2. Hertha - 8 Punkte, 3. Istanbul - 7 Punkte, 4. Mailand - 6 Punkte
    • 2. Runde
      • Hertha BSC - FC Barcelona 1:1 (1:1), FC Porto - Hertha BSC 1:0 (0:0)
      • Hertha BSC - Sparta Prag 1:1 (1:0), Sparta Prag - Hertha BSC 1:0 (0:0)
      • FC Barcelona - Hertha BSC 3:1 (1:1), Hertha BSC - FC Porto 0:1 (0:0)
      • 1. Barcelona - 13 Punkte, 2. Porto - 7 Punkte, 3. Prag - 5 Punkte, 4. Hertha - 2 Punkte
  • UEFA-Cup 2000/01
    • Zimbru Chisinau - Hertha 1:2 (1:1), Hertha - Chisinau 2:0 (2:0)
    • Hertha - Amica Wronki 3:1 (1:0), Wronki - Hertha 1:1 (0:0)
    • Hertha - Inter Mailand 0:0, Inter - Hertha 2:1 (1:0)
  • UEFA-Cup 2001/02
    • VC Westerlo - Hertha BSC 0:2 (0:1), Hertha BSC - Westerlo 1:0 (0:0)
    • Viking Stavanger - Hertha BSC 0:1 (0:1), Hertha BSC - Stavanger 2:0 (2:0)
    • Servette Genf - Hertha 0:0, Hertha - Genf 0:3 (0:1)
  • UEFA-Cup 2002/03
    • FC Aberdeen - Hertha 0:0, Hertha - Aberdeen 1:0 (0:0)
    • Apoel Nikosia - Hertha 0:1 (0:0), Hertha - Nikosia 4:0 (2:0)
    • Hertha - Fulham London 2:1 (1:0), Fulham - Hertha 0:0
    • Hertha - Boavista Porto 3:2 (2:1), Boavista - Hertha 1:0 (0:0)
  • UEFA-Cup 2003/04
    • Hertha - Groclin Grodzisk 0:0, Grodzisk - Hertha 1:0 (0:0)

Spieler und Trainer

Bekannte ehemalige Spieler

Kader der Saison 2007/08

Position Spieler Nr. Land Alter Körpergröße Gewicht bei Hertha seit BL-Einsätze BL-Tore
Tor Jaroslav Drobný 1  Tschechische Republik (27) 1,92 88 2007 17 0
  Christian Fiedler 12  Deutschland (31) 1,80 76 1990 132 0
  Christopher Gäng 30  Deutschland (19) 1,89 88 2007 0 0
Abwehr Arne Friedrich (c) 3  Deutschland (27) 1,85 78 2002 141 13
  Steve von Bergen 4  Schweiz (24) 1,83 76 2007 0 0
  Sofian Chahed 5  Deutschland (23) 1,78 73 1998 40 1
  Josip Šimunić 14  Kroatien (28) 1,95 89 2000 162 2
  Amadeus Wallschläger 27  Deutschland (20) 1,77 70 2001 1 0
  Malik Fathi 29  Deutschland (23) 1,85 85 2001 96 2
  Pascal Bieler 36  Deutschland (21) 1,81 72 2007 0 0
Mittelfeld Gilberto 6  Brasilien (30) 1,80 78 2004 81 11
  Mineiro 7  Brasilien (31) 1,70 65 01/07 6 1
  Pál Dárdai 8  Ungarn (30) 1,79 77 1997 217 16
  Lúcio 16  Brasilien (28) 1,76 68 2007 2 1
  Andreas Schmidt 19  Deutschland (33) 1,82 75 1991 185 9
  Patrick Ebert 20  Deutschland (19) 1,72 72 1998 17 2
  Tobias Grahn 22  Schweden (27) 1,89 84 2007 0 0
  Bilal Çubukçu 24  Türkei (20) 1,76 70 2002 0 0
  Fabian Lustenberger 28  Schweiz (19) 1,80 63 2007 0 0
  Christian Müller 37  Deutschland (22) 1,82 68 2001 12 2
  Ibrahima Traoré 38  Frankreich (19) 1,72 62 01/07 0 0
Angriff Marko Pantelić 9  Serbien (28) 1,83 80 2005 55 24
  Solomon Okoronkwo 21  Nigeria (20) 1,84 77 2007 18 4
  Łukasz Piszczek 26  Polen (22) 1,84 73 2007 0 0
  André Lima 33  Brasilien (22) 1,85 84 2007 5 0
  Marcus Steinwarth 34  Deutschland (21) 1,85 72 2002 0 0
  Chinedu Ede 39  Deutschland (19) 1,79 78 1999 13 1

Die Trainer (bis 1963 zurück)

Trainer von bis
Lucien Favre 1. Juli 2007 ./.
Karsten Heine 10. April 2007 30. Juni 2007
Falko Götz 1. Juli 2004 10. April 2007
Hans Meyer 20. Dezember 2003 30. Juni 2004
Andreas Thom 4. Dezember 2003 17. Dezember 2003
Huub Stevens 1. Juli 2002 4. Dezember 2003
Falko Götz 7. Februar 2002 30. Juni 2002
Jürgen Röber 1. Januar 1996 6. Februar 2002
Karsten Heine 24. März 1994 18. Dezember 1995
Uwe Reinders 21. Oktober 1993 23. März 1994
Günter Sebert 21. August 1992 20. Oktober 1993
Bernd Stange 1. Juli 1991 18. August 1992
Karsten Heine 28. Mai 1991 30. Juni 1991
Peter Neururer 13. März 1991 28. Mai 1991
Pál Csernai 13. November 1990 12. März 1991
Werner Fuchs 9. Oktober 1988 12. November 1990
Jürgen Sundermann 19. April 1985 8. Oktober 1988
Rudi Gutendorf 1. Januar 1985 18. April 1985
Gustav Eder 11. November 1985 31. Dezember 1985
Uwe Kliemann 1. Juli 1984 10. November 1985
Martin Luppen 11. Dezember 1983 30. Juni 1984
Georg Gawliczek 11. Dezember 1981 10. Dezember 1983
Uwe Klimaschefski 1. Juli 1980 10. Dezember 1981
Helmut Kronsbein 27. Dezember 1979 30. Juni 1980
Hans Eder 28. Oktober1979 26. Dezember1979
Kuno Klötzer 1. Juli 1977 27. Oktober 1979
Georg Keßler 17. Juli 1974 30. Juni 1977
Hans Eder 10. Juli 1974 16. Juli 1974
Dettmar Cramer 1. Juli 1974 9. Juli 1974
Hans Eder 14. März 1974 30. Juni 1974
Helmut Kronsbein 1. August 1966 13. März 1974
Gerhard Schulte 9. März 1965 30. Juni 1966
Josef Schneider 1. Juli 1963 8. März 1965

News zu Hertha BSC Berlin

  • 22. Januar 2008: Der Wechsel des serbischen Mittelfeldspielers Gojko Kačar zum Bundesligisten Hertha BSC Berlin ist perfekt. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll die Ablöse für Kacar, der vom serbischen Club FK Novi Sad an die Spree wechselt, bei etwa drei Millionen Euro liegen. Dagegen wird ein Wechsel des Brasilianers Gilberto zum englischen Club Tottenham Hotspur immer wahrscheinlicher. "Es ist und bleibt unsere Entscheidung, ob er bleibt oder wechselt", betonte indes Hertha-Manager Dieter Hoeneß. Angeblich sind die Londoner bereit, um die zwei Millionen Euro zu zahlen.
  • 8. Januar 2008: Der brasilianische Stürmer Raffael de Araujo wechselt nach langem Transferpoker sofort vom FC Zürich zu Hertha BSC. Beide Vereine haben sich auf einen Wechsel geeinigt, teilte der Schweizer Fußball Erstligist offiziell mit. Über die Transfermodalitäten sei Stillschweigen vereinbart worden, heißt es auf der Homepage des FC Zürich. Der 22 Jahre alte Raffael, der vor der Saison 2005/06 vom FC Chiasso nach Zürich gekommen war, wurde schon am Montag zum medizinischen Check in Berlin erwartet.
  • 30. November 2007: Der Berliner Bundesligist Hertha BSC beschreitet beim Thema Stadionverbote neue Wege. Als erster Bundesligist werden im Berliner Olympiastadion ab dem 1.Dezember 2007 nur noch Tageshausverbote ausgesprochen. Bevor weitere Maßnahmen getroffen werden, erhält der Beschuldigte ein Anhörungsrecht. Bereits beim Fankongress im vergangenen Sommer wurde über eine Überarbeitung der Stadionverbotsrichtlinien diskutiert. In der Zwischenzeit wurden sowohl vereinsintern, als auch mit Fanvertretern, intensive Gespräche geführt, die in diesem Beschluss gemündet sind.
  • 23. November 2007: Hertha BSC bekommt seine Auswärtsschwäche nicht in den Griff und bleibt im Tabellen-Mittelfeld der Bundesliga stecken. Die Berliner unterlagen am 14. Spieltag beim starken Aufsteiger Karlsruher SC 1:2 (1:0) (http://www.myvideo.de/watch/2812262) und kassierten damit die vierte Auswärtsniederlage in Folge. Die Berliner konnten ihre Führung durch Marko Pantelic (35.) gegen den Sturmwirbel nicht verteidigen und müssen sich im Mittelmaß einrichten. Tamas Hajnal (56.) und Sebastian Freis (66.) drehten mit ihren Toren die Partie.
  • 15. Oktober 2007: Zum Weiterlesen ein aktuelles Zwischenfazit ... Update Hertha BSC
  • 23. Mai 2007: Bundesligist Hertha BSC Berlin hat Torhüter Jaroslav Drobny vom Ligakonkurrenten VfL Bochum als ersten Neuzugang für die Spielzeit 2007/2008 verpflichtet. Der 27 Jahre alte Tscheche erhielt bei den Berlinern einen Dreijahresvertrag und wechselt ablösefrei an die Spree. "Ich hatte auch ein Angebot von Celtic Glasgow. Doch auch wegen der klaren Gespräche mit Dieter Hoeneß habe ich mich für Hertha entschieden", sagte Drobny.
  • 7. Mai 2007: Josip Simunić hat sich beim Bremer Mittelfeldspieler Christian Schulz für seinen Tritt in der Bundesliga-Partie am Sonntag (1:4) entschuldigt. Der kroatische Abwehrspieler hatte nach der Attacke in der 35. Minute die Rote Karte gesehen. Für den den 29-jährigen war es schon der dritte Platzverweis in den vergangenen zwei Monaten. Nach dem Telefonat heute hat Schulz, der sich durch den Tritt mehrere Wunden im Gesicht zugezogen hatte, die Entschuldigung akzeptiert.
  • 18. April 2007: Erst Oettinger, jetzt Herr Rabe von der ARD. Es ist die Woche der Entschuldigungen. „Wir sind da einer Fehlinformation aufgesessen. Dafür möchten wir uns bei Herrn Magath, Hertha BSC Berlin und natürlich unseren Zuschauern entschuldigen“, sagte Werner Rabe, Programmbereichsleiter Sport und Freizeit beim Bayerischen Rundfunk. Die ARD hatte gestern vorschnell verkündet, dass Felix Magath neuer Trainer der Hertha wird.
  • 10. April 2006: Hertha BSC Berlin hat auf seine sportliche Talfahrt reagiert und sich von Trainer Falko Götz und dem Co-Trainer Andreas Thom getrennt. Zum neuen Cheftrainer wurde der bisherige Amateurcoach Karsten Heine befördert. Sein Assistent wird Sven Kretschmer. Der 52-jährige Heine war schon zweimal Cheftrainer in Berlin. Von Mai bis Juni 1991 und von März 1994 bis Dezember 1995. Der Hauptstadtverein belegt nach acht Ligapartien ohne Sieg den letzten Rang der Rückrundentabelle und steckt überraschend im Abstiegskampf.
  • 1. März 2007: Von Hertha BSC Berlin praktisch ungefährdet ist der VfB Stuttgart mit eienm 2:0-Sieg und einer guten Mannschaftsleistung ins Pokal-Halbfinale eingezogen. Meine Noten für die Cannstatter Jungs - Hildebrand (2,5) - Osorio (3,5), Tasci (2), Delpierre (2), Magnin (2) - Pardo (3), Hitzl (3), Khedira (2,5), Hilbert (2,5) - Gomez (4), Cacau (2,5) -- Streller (4), Meira (2), Lauth (-) -- 1893 10:59, 1. Mär 2007 (CET)
  • 27. Februar 2007: Zum Pokalspiel des VfB Stuttgart gegen die Berliner Mauer am Mittwoch kehren bei den Schwaben wahrscheinlich Fernando Meira, Antonio da Silva und Pavel Pardo in die Mannschaft zurück.
  • 22. Februar 2007: Sami Khedira ist für manche das größte VfB-Talent seit Hansi Müller. Im Spiel des VfB Stuttgart am Freitag abend gegen Hertha BSC Berlin steht er wohl vor einer ersten großen Bewährungsprobe. Nach entsprechenden Trainingseindrücken wird er voraussichtlich den gesperrten Pavel Pardo auf der 6 ersetzen.
  • 20. Februar 2007: Was machen die Bundesliga-Shootingstars vom VfB Stuttgart im Hinblick auf das Spiel gegen Hertha BSC Berlin am kommenden Freitag? Sami Khedira trainiert nach seiner Adduktorenverletzung wieder mit der Mannschaft. Khedira ist neben Ricardo Osorio und Andreas Beck einer der Kandidaten, die den gelb gesperrten Pavel Pardo ersetzen könnten. Fernando Meira konnte dagegen wegen einer Muskelquetschung nur leichtes Training absolvieren.
  • 1. Februar 2007: Dieter Hoeneß hat den brasilianischen Nationalspieler Mineiro vom Landesmeister FC Sao Paulo verpflichtet. Mineiro gilt als kampfstarker Spieler und ist ab sofort für die Hertha spielberechtigt.
  • 8. November 2005: Überraschung in den Niederlanden: Bondscoach Marco van Basten hat für das Testspiel gegen Italien am Samstag statt Roy Makaay, der zum dritten Mal in Folge nicht für sein Land berufen wurde, Ellery Cairo von Hertha BSC Berlin im Kader berufen. Cairo hatte auf Grund von Achillessehnenbeschwerden und einer Oberschenkelzerrung die Bundesliga-Vorbereitung verpasst und kam in der laufenden Saison erst auf vier Einsätze (ein Tor). Ebenfalls dabei Khalid Boulahrouz und Rafael van der Vaart vom Hamburger SV
  • 6. Oktober 2005: Hertha muss für WM-Qualifikationsspiele und das Testspiel mit Deutschland-Türkei (Samstag/Sonntag und Mittwoch) vier Nationalspieler aus drei verschiedenen Ländern abstellen:
    • Simunic und Kovac spielen mit Kroatien gegen Schweden und in Ungarn,
    • Bastürk spilt mit der Türkei gegen Deutschland und in Albanien und
    • Gllberto mit Brasilien in Bolivien und gegen Venezuela.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hertha_BSC_Berlin (http://de.wikipedia.org/wiki/Hertha_BSC_Berlin) aus der deutschsprachigen Wikipedia (http://de.wikipedia.org) in der Version vom 29. September 2005. Eine Liste der Hauptautoren (History) gemäß GNU FDL ist hier (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hertha_BSC_Berlin&action=history) zu finden.
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