Joachim Löw
aus Worldcupwiki
Joachim „Jogi“ Löw (* 3. Februar 1960 in Schönau im Schwarzwald) ist ein deutscher Fußballtrainer. Löw wird am 1. August 2006 die Nachfolge von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft antreten.
Löw, der älteste von vier Brüdern, verlebte Kindheit und Jugend in seinem Geburtsort Schönau. Nach der Grundschule besuchte er in Schönau das Gymnasium und legte im Juni 1977 die Mittlere Reifeprüfung ab. Zur selben Zeit war er Ministrant und spielte schon für TuS Schönau 1896 und später für den FC Schönau, wo man schon früh sein Talent erkannte. Nächster Schritt war der Wechsel zur SF Eintracht Freiburg.
| Inhaltsverzeichnis |
Spielerkarriere
Löws Profikarriere begann 1978 beim SC Freiburg. Zwei Jahre später ging es von der 2. Liga in die Bundesliga zum VfB Stuttgart, wo der Schwarzwälder zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. In seiner ersten Saison 1980/1981 kam der gelernte Angreifer auf vier Spiele. Ein Tor gelang ihm jedoch in seiner ersten Saison noch nicht. Nach der unbefriedigenden Bundesliga-Saison wechselte Löw zu Eintracht Frankfurt. Dort schoss er in 24 Spielen in der Fußball-Bundesliga fünf Tore. Im Juni 1982 kam dann ein Angebot des Zweitligisten SC Freiburg, und Löw unterschrieb einen Vertrag. Der SC Freiburg hatte mit Werner Olk gerade einen neuen Trainer bekommen, der ebenso wie Löw zwei Spielzeiten in Freiburg tätig war. 1982/83 schoss Löw acht Tore und absolvierte alle 34 Spiele seines neuen Clubs. Im zweiten Jahr spielte Löw die beste Saison in seiner Karriere: Ihm gelangen in 31 Spielen 17 Tore in der Zweiten Bundesliga.
Nach dieser Saison wechselte Löw im Sommer 1984 zum Karlsruher SC in die 1.Bundesliga. Aber wie schon bei seinen Stationen in Stuttgart und Frankfurt am Main konnte er sich nicht richtig durchsetzen. Ihm gelangen nur zwei Tore bei seinen 24 Spielen, häufig wurde er nur eingewechselt. Nach dieser enttäuschenden Spielzeit ging Löw zurück zum SC Freiburg und spielte dort vier Jahre lang in der 2. Liga. Von 1985 bis 1989 absolvierte Löw 116 Spiele und erzielte dabei 38 Treffer. Die ersten beiden Spielzeiten waren noch sehr erfolgreich (je 37 Spiele und 12 bzw. 17 Tore), dann jedoch war er nicht immer dabei und schoss nur noch sieben bzw. zwei Tore.
In 52 Bundesligaspielen erzielte er sieben Tore, hinzu kommen 252 Einsätze und 81 Tore in der 2. Bundesliga; außerdem vier Einsätze bei der U21-Nationalmannschaft.
Anschließend spielte Löw von 1989 bis 1992 beim FC Schaffhausen in der Schweiz und anschließend zwei Jahre beim FC Winterthur.
Stationen und Erfolge als Vereinstrainer
- 1996-1998 VfB Stuttgart
- 1998-1999 Fenerbahçe
- 1999-2000 Karlsruher SC
- 2001 Adanaspor
- 2001-2002 FC Tirol Innsbruck
- 2003-2004 Austria Wien
Trainerkarriere
Als Trainer betreute Löw in der Schweiz die D-Jugend des FC Winterthur, bei dem er zur gleichen Zeit auch als Spieler in der Nationalliga B angestellt war. Nach seinem Wechsel zum Schweizer Erstligisten FC Frauenfeld wurde Löw im Jahre 1994 Spielertrainer. Zur gleichen Zeit begann er eine Ausbildung als Fußballlehrer. Diese Ausbildung schloss er nicht ab.
Grund dafür war ein Angebot von Rolf Fringer, der 1995 neuer Trainer des VfB Stuttgart geworden war und Joachim Löw als Co-Trainer haben wollte. So wurde Löw Co-Trainer in Stuttgart. Jedoch erreichte der Verein in der Saison 1995/96 mit Platz zehn nicht den erhofften UEFA-Pokal, und man wollte Trainer Fringer, der ein Angebot als Schweizer Nationaltrainer vorliegen hatte, keine Steine in den Weg legen. Nachfolger wurde sein Assistenztrainer Löw - zunächst nur interimsweise - am 14. August 1996, vier Tage vor Beginn der neuen Saison. Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge zu Beginn der Saison 1996/97 wurde Löw vom damaligen VfB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder am 21. September 1996 vom Interims- zum Cheftrainer befördert. Sein erstes Spiel als Cheftrainer verlor jedoch Löw nach dieser Serie gegen den Außenseiter Fortuna Düsseldorf. Das so genannte Magische Dreieck um Krassimir Balakov, Giovane Elber und Fredi Bobic sorgte unter Trainer Löw in der Bundesliga für Furore und gewann 1997 durch einen 2:0 Sieg im Finale in Berlin gegen Energie Cottbus den DFB-Pokal. Ein Jahr später stand der VfB im Finale des Europapokals der Pokalsieger, das er in Stockholm mit 0:1 gegen Chelsea London verlor.
Neben dem Einzug ins Finale erreichte Löw mit dem VfB erneut den vierten Platz in der Bundesliga. Der Badener wechselte zum 1. Juli 1998 zum türkischen Erstligisten Fenerbahçe İstanbul. Das Engagement war bereits am 29. Mai 1999, nach nur einer Saison, beendet.
Anschließend trainierte er den Karlsruher SC. Nach elf Jahren Zugehörigkeit zur Bundesliga war der KSC erstmals 1998 abgestiegen. Nachdem der Wiederaufstieg in der ersten Saison nicht gelang, übernahm Löw am 25. Oktober 1999 den Verein von Trainer Rainer Ulrich. Mit Joachim Löw stieg der KSC im Jahr 2000 als Tabellenletzter der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga ab und spielte somit erstmals drittklassig. Löw wurde noch vor Saisonende entlassen.
Nach einem halben Jahr Pause wurde Löw am 20. Dezember 2000 beim türkischen Fußballverein Adanaspor eingestellt. Am 4. März 2001 wurde er wegen Erfolglosigkeit vorzeitig entlassen.
Am 10. Oktober 2001 wurde Löw, nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, vom FC Tirol Innsbruck als Trainer eingestellt. Die bis dahin erfolgreich geleistete Arbeit (Meistertitel 2000 und 2001) von Kurt Jara setzte Löw fort und feierte mit dem FC Tirol Innsbruck den letzten Meistertitel 2002. 2002 meldete der FC Tirol Konkurs an und löste sich in weiterer Folge, nach Entzug der Bundesligalizenz, auf. So war auch für Löw das Kapitel Tirol am 18. Juni 2002 besiegelt.
Nach der Fußball-Europameisterschaft 2004 und dem Rücktritt Rudi Völlers komplettierte Löw ab Juli 2004 neben Bundestrainer Jürgen Klinsmann, mit dem er an der Sporthochschule des Fußball-Verbandes Mittelrhein in Hennef den Trainerlehrgang absolviert hatte, und dem Team-Manager Oliver Bierhoff das Führungstrio der deutschen Nationalelf. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erreichte die Mannschaft den dritten Platz.
Bundestrainer
Am 12. Juli 2006 wurde Löw als neuer Trainer der DFB-Auswahl vorgestellt. Dieser Platz wurde frei, nachdem Jürgen Klinsmann sich dafür entschied, seinen am 31. Juli 2006 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Löw erhielt zunächst einen Vertrag über zwei Jahre. Als sportliches Ziel nannte Löw den Gewinn der EM 2008 und erklärte seine Absicht, die von Jürgen Klinsmann und ihm vertretene Linie in der sportlichen Leitung fortzuführen. Er ist der dritte Trainer der Nationalmannschaft (nach Otto Nerz und Erich Ribbeck), der selber nie Nationalspieler war.
Sein Debüt gab er am 16. August 2006 mit einem 3:0 gegen Schweden, auch die drei folgenden Spiele konnten ohne Gegentor gewonnen werden (das Dritte sogar mit einem 13:0 Sieg), so dass er der erste Bundestrainer ist, der mit 4 Siegen ohne Gegentor (19:0) begann. Lediglich Rudi Völler konnte mit 3 Siegen beginnen, seine Mannschaft kassierte dabei aber ein Gegentor beim 4:1 gegen Spanien. Beim fünften Sieg im EM-Qualifikationsspiel in der Slowakei (4:1) kassierte die Deutsche Mannschaft unter Löw erstmals ein Gegentor. Mit 5 Siegen zu Beginn ist Joachim Löw der Trainer mit dem erfolgreichsten Start als Trainer. Das sechste Spiel gegen Zypern (1:1) am 15. November war das erste Spiel, in dem die Mannschaft während der Löw-Ära nicht besonders überzeugte. Am 7. Februar 2007 folgte ein 3:1 im Freundschaftsspiel gegen die Schweiz. Am 24. März folgte ein 2:1-Sieg im Top-Spiel der deutschen EURO-Qualifikation bei den Tschechen.
Seine derzeitige Bilanz (Stand: 24. März 2007) lautet: 7 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen
Privatleben
Löw machte nach seiner mittleren Reife eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Er lebt in Freiburg im Breisgau, ist verheiratet und hat keine Kinder.
Joachim Löw gehört dem Präsidium der Stiftung Jugendfußball an. Die Stiftung Jugendfußball wurde im Jahr 2000 von Löw, Jürgen Klinsmann, weiteren erfolgreichen Nationalspielern sowie den Dozenten des Fußball-Lehrer-Sonderlehrgangs gegründet.
Aktuelles
- 14. Februar 2008: Bundestrainer Joachim Löw will mit Jens Lehmann ins nächste Länderspiel der Nationalmannschaft am 26. März. Gegen die Schweiz soll sich Lehmann für seinen Patzer im Österreich-Spiel rehabilitieren und weitere Spielpraxis sammeln. Löw: "Ich gehe davon aus, dass Jens gegen die Schweiz spielen wird. Wir stellen jetzt nicht alles infrage".
- 18. Dezember 2007: Joachim Löw hat sich in der Torhüterfrage weitgehend festgelegt. Im Gespräch mit dem Sportinformationsdienst sagte er: "Fest steht aber, dass wir sowohl auf Jens Lehmann als auch auf Timo Hildebrand zählen. Und dann gibt es ja noch Robert Enke. Mit diesen drei Torleuten gehen wir in das Turnier." Siehe auch Und wieder stellt sich die Torhüterfrage
- 25. Oktober 2007: Bundestrainer Joachim Löw und sein Betreuerstab haben ihre Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2010 verlängert. Zudem gab der Verband auf dem 39.ordentlichen DFB-Bundestag in Mainz bekannt, dass nach dem Gewinn des WM-Titels Ende September auch Frauen Bundestrainerin Silvia Neid dem DFB bis 2013 erhalten bleibt. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Verträge mit Silvia Neid und Joachim Löw verlängern konnten. Ich freue mich über die Fortsetzungen der Zusammenarbeit mit zwei kompetenten und erfolgreichen Trainern und ihrem Team", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
- 13. August 2007: Bundestrainer Joachim Löw sieht die deutsche Nationalmannschaft trotz der überzeugenden Leistungen in den vergangenen beiden Jahren noch nicht in der Weltspitze. "Wir waren weit weg. Wir sind wieder rangerückt durch die WM und das Auftreten in der EM-Qualifikation. Aber dauerhaft sind wir noch nicht Weltspitze", sagte der 47-Jährige im Interview mit dem Fachmagazin "kicker". Um mit den Topteams konkurrieren zu können, müsse vor allem die Ausbildung der Nachwuchsspieler verbessert werden. Von seiner aktuellen Nationalspielern zählt er Michael Ballack, Jens Lehmann, Torsten Frings, Miroslav Klose und Philipp Lahm zur Weltspitze.
- 22. Juni 2007: Der 17-malige Nationalspieler Andreas Hinkel vom FC Sevilla fühlt sich vom DFB ins Abseits gestellt und hat Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. "Natürlich bin ich auch von Jogi Löw enttäuscht. Fakt ist: Den letzten Anruf von Seiten des DFB gab es vor der WM: die Benachrichtigung meiner Nichtnominierung. Seitdem herrscht Funkstille", sagte Hinkel der "Sport Bild". Der Außenverteidiger fühlt sich vor allem von den DFB-Spielbeobachtern vernachlässigt: "Nur ein paar Kilometer entfernt steht ein Betis-Spieler unter ständiger Beobachtung. Da könnte man ja auch einmal zu uns ins Stadion kommen."
- 17. Juni 2007: Trotz der bisher überaus erfolgreich verlaufenden Amtszeit von Bundestrainer Joachim Löw wird es vor der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz definitiv keine Vertragsverlängerung des 47-Jährigen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) geben. "Es war der Wunsch von Joachim Löw, beim Vertragsabschluss nach der WM 2006 immer nur von Turnier zu Turnier zu schauen. Deshalb warten wir die EM ab", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger der "Bild am Sonntag" (http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/06/17/dfb-boss-zwanziger/ribery-toni-lob.html). Zwanziger wünscht sich, "dass wir noch viele, viele Turniere mit ihm als Bundestrainer bestreiten".
- 30. Mai 2007: Vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen San Marino werden die Pressekonferenzen heute und am Donnerstag jeweils ab 12.30 Uhr aus der "adidas World of Sports" in Herzogenaurach live übertragen (http://sport.rtl.de/videochat/videochat_player_dfb.php), am Freitag findet die PK ab 12 Uhr in der Mercedes-Benz-Niederlassung Nürnberg statt. Heute werden sich Bundestrainer Joachim Löw und Nationalspieler Christoph Metzelder bei der Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter stellen. Vor dem Spiel gegen die Slowakei werden die DFB-Pressekonferenzen am Montag und Dienstag jeweils ab 12.30 Uhr live aus dem Congress Center Hamburg übertragen.
- 23. Mai 2007: Treffpunkt Champions-League-Finale. Neben Bundestrainer Joachim Löw mit Co-Trainer Hans-Dieter Flick sind heute auch Ottmar Hitzfeld (als Experte des DSF), Otto Rehhagel und Franz Beckenbauer (beide für Premiere) in Athen bei AC Milan gegen FC Liverpool.
- 22. Mai 2007: Sami Khedira, der Meisterschütze des VfB Stuttgart, steht kurz vor einer Berufung in die deutsche Nationalmannschaft. «Er hat glänzende Perspektiven und gehört ab sofort dem erweiterten Kader der Nationalmannschaft an», sagte Bundestrainer Joachim Löw der Stuttgarter Zeitung. Eine Nominierung für die Länderspiele am 2. Juni gegen San Marino und am 6. Juni gegen die Slowakei komme noch etwas zu früh, «aber wir werden seinen Weg jetzt ganz genau weiterverfolgen», sagte Löw.
- 22. Mai 2007: Bundestrainer Joachim Löw wird am Samstag nach dem Endspiel um den DFB-Pokal zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Nürnberg (20.00 Uhr/ARD) dem Kapitän des Siegers den Pokal überreichen. Bei den Frauen übergibt Nationaltrainerin Silvia Neid dem Gewinner der Partie 1. FFC Frankfurt gegen FCR 2001 Duisburg (16.45 Uhr/ARD) die Trophäe, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte. Als Schiedsrichter setzte der DFB bei den Männern den Giesener Michael Weiner an. Das Finale der Frauen pfeift Moiken Jung aus Worms-Herrnsheim.
- 16. Mai 2007: Trotz einer durchwachsenen Rückrunde erhält Miroslav Klose von Nationaltrainer Joachim Löw eine Einsatzgarantie. "Miro Klose steht für mich außer Frage. Er ist ein kompletter Stürmer, der sehr wertvoll für den deutschen Fußball ist. An ihm wird nicht gezweifelt", sagte Löw der Sportbild. Derweil hat das Nationalteam seinen fünften Platz in der FIFA-Weltrangliste behauptet. Der Abstand des DFB-Teams, das mit 1390 Punkten in der Mai-Rangliste notiert ist, zum viertplatzierten Vizeweltmeister Frankreich vergrößerte sich leicht um 14 Zähler auf 1507. An der Spitze steht weiter Weltmeister Italien (1606). Dahinter verdrängte Rekordchampion Brasilien (1538) den Erzrivalen Argentinien (1520) vom zweiten Rang. Ansonsten gab es in den Top Ten der Rangliste keine Veränderungen. Das vom ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts betreute Nigeria (823) liegt weiter auf dem 27. Platz.
- 30. April 2007: Die sportliche Leitung der deutschen Nationalmannschaft hat sich bei einem zweitägigen Aufenthalt in London intensiv mit dem englischen Fußball beschäftigt. Bundestrainer Joachim Löw, Co-Trainer Hans-Dieter Flick, Torwarttrainer Andreas Köpke und Teammanager Oliver Bierhoff trafen sich mit Nationaltorhüter Jens Lehmann vom FC Arsenal und dessen Teammanager Arsene Wenger. "Für uns war wichtig, dass wir vor Ort sehen, was im englischen Fußball passiert und warum gerade der englische Fußball international so erfolgreich ist. Da konnten auch Jens und Wenger eine Menge erzählen", sagte Bierhoff, der sich zusammen mit dem Trainerstab der DFB-Auswahl die Partie zwischen dem FC Arsenal und dem FC Fulham (3:1) ansah. Bierhoff erklärte im Rahmen der Reise, dass die Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2008 weitgehend an das erfolgreiche Modell vor der WM 2006 angelehnt werden würde. "Wir wollen die Mannschaft nach der Saison so schnell wie möglich zusammenziehen, wieder mit den Familien, um ein paar Tage in lockerer Atmosphäre und bei gutem Wetter zu entspannen", sagte Bierhoff. Deshalb sei wieder ein Ziel im Süden vorgesehen, auch Sardinien sei wieder eine Option.
- 22. April 2007: Bundestrainer Joachim Löw hat in der Bundesliga gravierende Mängel bei der Entwicklung junger Profis ausgemacht. "Ich glaube, dass wir im taktischen Bereich weiterhin Nachholbedarf haben. Und es passieren technische Fehler in der Bundesliga, die auf diesem Niveau eigentlich niemals passieren dürften", erklärte Löw in der "BamS" (http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/2007/04/22/loew-joachim-interview/videoanalyse-halbzeit.html). Eine Entwicklung hin zu individuellem und positionsbezogenem Training sowie eine Stärkung der Trainerstäbe seien für die Zukunft des deutschen Fußballs entscheidend. "Schauen Sie sich Chelsea oder Arsenal an. Dort stehen sechs Trainer auf dem Platz", bemerkte Löw.
- 18. April 2007: Prominentester Teilnehmer am Metrogroup-Marathon (http://www.metrogroup-marathon.de/) in Düsseldorf am 6. Mai 2007 ist Fußball-Bundestrainer Joachim Löw. Der 47-Jährige läuft zehn Kilometer in einer Vierer-Staffel. Der Freiburger ist Partner der bundesweiten Initiative der Metro Group für ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung. Unter dem Motto "Gut für Dich" sollen Menschen in ganz Deutschland zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil motiviert werden. Im Staffelwettbewerb innerhalb des Marathonlaufs stehen nicht der Kampf um Bestzeiten und Platzierungen, sondern die Freude an der gemeinschaftlichen sportlichen Betätigung im Vordergrund.
- 28. März 2007: Die Serie von Bundestrainer Joachim Löw ist gerissen, die erste Niederlage im neunten Spiel unter dem neuen Trainer. Im Testspiel gegen Dänemark unterlag die ersatzgeschwächte deutsche Nationalmannschaft mit 0:1 (0:0) und musste die erste Niederlage seit dem WM-Halbfinale gegen Italien hinnehmen. Nicklas Bendtner erzielte in der 82. Minute das Tor für die Dänen. Mit sechs Neulingen trat die DFB-Elf an: Beste Debütanten des DFB-Teams waren Torhüter Robert Enke und der eingewechselte Zweitliga-Stürmer Patrick Helmes.
- 16. März 2007: Bundestrainer Jogi Löw hat jetzt seinen Kader für das wichtige Qualispiel der Nationaelf bekannt gegeben. Löw berief erstmals Abwehrspieler Gonzalo Castro und Angreifer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen sowie Mittelfeldspieler Roberto Hilbert vom VfB Stuttgart in den 20-köpfigen Kader. Alle Infos zum Spiel gibt es hier...
- 7. März 2007: Bundestrainer Joachim Löw hat zu einem Engagement für den Nachwuchs im deutschen Fußball aufgerufen. "Es ist wichtig, dass man sich um Kinder und Jugendliche kümmert", sagte der 47-Jährige bei der Abschluss-Veranstaltung der Schulfußball-Offensive des DFB. "Man sollte auf sie Acht geben und sie gewisse Dinge lehren", erklärte der Coach in der südbadischen Stadt Lörrach. Es sei daher immer gut, wenn Nationalspieler oder Trainer in die Schulen gehen würden, um Kinder für den Sport zu motivieren und für den Fußball zu begeistern. "Man sieht ja, wie viel Freude die Kinder haben", sagte Löw.
- 20. Februar 2007: Bundestrainer Joachim Löw traut seinem früheren Arbeitgeber VfB Stuttgart den Meistertitel in der Bundesliga zu. "Der VfB ist ein Anwärter auf die Meisterschaft. Er gehört zur Spitze der Bundesliga. Ich habe sie dreimal gesehen, und sie haben mich dreimal überzeugt - in jeder Beziehung", sagte Löw, der die Schwaben 1997 zum DFB-Pokal-Sieg führte, der "Stuttgarter Zeitung". Zuletzt hatte Löw die beiden Gala-Auftritte der Stuttgarter gegen Bremen (4:1) und in Frankfurt (4:0) live im Stadion verfolgt. Dabei imponierte Löw neben Torjäger Mario Gomez vor allem das Spielverständnis der VfB-Profis.
- 5. Februar 2007: Löw hat in Düsseldorf mit einem Rumpfteam die sportliche Vorbereitung auf den Test gegen die Schweiz aufgenommen. An der ersten Übungseinheit in der Düsseldorfer Arena nahmen lediglich zehn Spieler teil, darunter der für das Freundschaftsspiel gesperrte Stürmer Lukas Podolski. Neben den neun Spielern, die am Sonntagabend noch in der Bundesliga im Einsatz waren, absolvierten auch der Berliner Arne Friedrich und der Leverkusener Bernd Schneider ein Regenerationstraining im Teamhotel.
- 5. Februar 2007: Bundestrainer Joachim Löw kann für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch gegen die Schweiz (20 Uhr live im ZDF) mit Stürmer Miroslav Klose planen, trotz seiner Daumenverletzung steht seinem Einsatz nicht im Wege. Das Freundschaftsspiel in Düsseldorf sei ein "wichtiger Prüfstein" vor dem EM-Qualifikationsspiel im März gegen Tschechien, sagte Abwehrspieler Christoph Metzelder. Löw will im Sturm eine Alternative für den gegen Tschechien gesperrten Klose finden
- 12. Dezember 2006: Mario Gomez steht nur noch Millimeter vor einer Berufung in die deutsche Nationalmannschaft: "Im Januar werde ich Perspektivspieler wie Gomez anrufen und einladen", sagte Jogi Löw bei einer Pressekonferenz. Der VfB-Stürmer gehöre zur "goldenen Generation", die der Bundestrainer ausrief.
- 12. Dezember 2006: Löw will künftigen Nationalspielern ein Trainingshandbuch zusammenstellen. „Darin soll der Spieler aufschreiben, wie er sich ernährt und wie viel er trainiert,“ sagt der Freiburger. Außerdem plant Löw eine Datenbank, in der die Stärken und Schwächen sämtlicher Talente des deutschen Fußballs aufgeführt werden.
- 11. Dezember 2006: Bundestrainer sieht für die deutsche Nationalmannschaft traumhafte Perspektiven. "Gerade mit den jungen Spielern wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Per Mertesacker und so weiter haben wir auf die nächsten Jahre so etwas wie eine goldene Generation", sagte Löw in Frankfurt bei der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Im kommenden Jahr will er frühzeitig die Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 perfekt machen und weitere junge Spieler an die Nationalelf heranführen. Team-Manager Oliver Bierhoff hob besonders den Imagegewinn durch die WM im eigenen Land hervor: "Die Nationalelf ist wieder Deutschlands liebstes Kind."
- 16. November 2006: Bundestrainer Joachim Löw zieht insgesamt ein positives Fazit des WM-Jahres 2006 und seiner persönlichen Amtszeit, die im Juli begonnen hat. Auch mit dem finalen 1:1 auf Zypern kann Löw gut leben: "Wir haben viele Spiele sehr gut und konstant gespielt, konstanter als jede andere Mannschaft. Das muss man so klar sagen. Von daher ist es ein absolut positives Fazit." Dennoch ist Löw über das Remis auf Zypern nicht ganz glücklich: "Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Das Spiel war sehr hart, es war ein sehr aufsässiger Gegner, so dass wir mit dem einen Punkt leben müssen."
- 15. November 2006: Ausführliches Spiegel-Interview mit dem aktuellen Bundestrainer Joachim Löw (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,447873,00.html)
- 13. November 2006: Löw und Matthias Sammer haben sich auf eine taktische Grundausrichtung und eine Spielphilosophie für die deutschen Nationalmannschaften von der U18 bis zum A-Team geeinigt. Zunächst bis zur Europameisterschaft 2008 müssen die DFB-Teams in einem 4-4-2-System mit offensiver Ausrichtung spielen. "Wir wollen keine positionsbezogene Blindheit. Aber jeder Spieler soll wissen, was von seiner Position verlangt wird", sagte Sammer der "BamS" (http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/aktuell/2006/11/12/sammer-loew-einigung/sammer-loew-einigung.html). "Es gibt taktische Vorgaben, die in jeder Auswahl einzuhalten sind. Sogar die Laufwege für einzelne Positionen sollen einheitlich werden", erläuterte Löw.
- 11. November 2006: Bilanz von Joachim Löw. Für den Freiburger ist das EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern der sechste Auftritt als Bundestrainer. Die Bilanz des 46-Jährigen ist makellos. Fünf Siege und 23:1 Tore stehen zu Buche. Dem 3:0 gegen Schweden im August folgten im September die Siege in der EM-Qualifikation gegen Irland (1:0) und in San Marino (13:0). Nach dem 2:0-Testspielsieg gegen Georgien gewann die Elf um Kapitän Michael Ballack ungefährdet 4:1 in der Slowakei. Erfolgreicher startete noch kein Bundestrainer in seine Amtszeit. Gegen die Nummer 80 der FIFA-Weltrangliste Zypern kann die positive Bilanz ausgebaut werden.
- 4.November 2006: Bei einer Podiumsdiskussion vor Wirtschaftsvertretern hat Joachim Löw jene Spieler aufgezählt, die bald in der Nationalmannschaft debütieren könnten: Mario Gomez (VfB Stuttgart), Stefan Kießling (Bayer Leverkusen), Kevin Boateng (Hertha BSC) und Aaron Hunt (Werder Bremen) "stehen in einem ganz besonderen Fokus", sagte Löw. Das Bremer Sturmduo Miroslav Klose und Hunt sei durchaus eine mögliche Variante für die Nationalelf.
- 13. Juli 2006: Das WorldcupWiki stellt unseren neuen Bundestrainer vor: Was sind seine Ziele? Was sind die nächsten Aufgaben? Einblicke in das Leben des neuen Bundestrainers: Wie lebt er in Freiburg? Was fährt er für ein Auto? Was hat er für Vorlieben?
- 5. April 2006: Assistenztrainer Joachim Löw hat einer angeblichen Behauptung von Jens Lehmann widersprochen, dass die Wahl zur Nummer eins im deutschen Tor schon gefallen sei: "Es gab und es gibt kein Versprechen an einen der beiden Torhüter, dass er bei der WM die Nummer eins ist. Wir werden uns intern beraten und dann zuerst die Torhüter über unsere Entscheidung informieren." Lehmann hatte in einem angeblich autorisierten Interview mit dem brasilianischen Medien-Konzern "Globo" gesagt: "Klinsmann hat gesagt, dass er seine Nummer eins bereits ausgewählt hat."
Weblinks
- Joachim Löw Statistik beim DFB (http://www.dfb.de/dfb-team/nationalteam/trainer/pplayer.php?fname=loew_joachim&lang=D)
Bilder
Mr. Wong
del.icio.us
yigg it
folkd.com
LinkARENA

