Josef Hickersberger

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Josef "Pepi" Hickersberger (* 27. April 1948 in Amstetten) ist Trainer der österreichischen Nationalmannschaft beim ÖFB und ehemaliger Fußballspieler.

Hickersberger begann seine Karriere als Spieler bei Austria Wien und wechselte 1972 nach Deutschland zu Kickers Offenbach. Ab 1976 spielte er für Fortuna Düsseldorf, nach zwei Jahren kam er zurück nach Österreich und war für Innsbruck und Rapid Wien im Einsatz. 1982 beendete er seine aktive Laufbahn. Hickersberger spielte auch für die österreichische Nationalmannschaft und stand bei der Weltmeisterschaft 1978 beim legendären 3:2-Sieg über Deutschland im Aufgebot.

Seine Trainerkarriere begann Hickersberger bei der österreichischen Nationalmannschaft, mit der er sich für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien qualifizierte. Nach der überraschenden 0:1 Niederlage in dem EM-Qualifikationsspiel gegen die färöische Fußballnationalmannschaft am 12. September 1990 in Landskrona trat er von seinem Posten zurück. Die nächsten Stationen waren Fortuna Düsseldorf (1990-1992) und die Wiener Austria (1993/94), wo er den Cupsieg holte, ehe er für mehrere Jahre Mannschaften in arabischen Ländern betreute (u.a. Nationaltrainer von Bahrain). Ab 2002 war er Trainer von SK Rapid Wien und konnte in der Saison 2004/05 den Meistertitel mit den Grün-Weißen holen. In der darauffolgenden Saison 2005/06 schaffte er mit Rapid den Einzug in die Champions League Gruppenphase. Josef Hickersberger hat am 1. Jänner 2006 die Nachfolge von Hans Krankl als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft angetreten, konnte aber in 5 Spielen nur ein Remis verbuchen. Die anderen 6 Spiele gingen allesamt verloren. Das ist somit der schlechteste Start aller Zeiten eines Österreichischen Nationaltrainers. In seiner Freizeit frönt Pepi dem Golfsport, sein Heimatklub ist der GC Schloss Schönborn.

Aktuelles

  • 24. April 2008: Österreichs Teamchef Josef Hickersberger hat drei Deutschland-Legionäre in seinen vorläufigen Kader für die Europameisterschaft 2008 geholt. Aus der Bundesliga stehen Martin Harnik (Werder Bremen) und Markus Weissenberger (Eintracht Frankfurt) im 30-köpfigen Aufgebot des EM-Gastgebers, das Hickersberger in Wien bekanntgab. Aus der 2. Bundesliga wurde Andreas Ibertsberger von 1899 Hoffenheim berufen. Den endgültigen 23-köpfigen Kader wird Hickersberger am 28. Mai nominieren. Österreich trifft in der Vorrunde am 16. Juni in Wien auf Deutschland.
Spiel auf über 3000 Meter Höhe
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Spiel auf über 3000 Meter Höhe
  • 8. Juni 2007: Genau 365 Tage vor dem Beginn der Europameisterschaft 2008 kam es zu einem spektakulären Fußballspiel auf 3454 Metern Höhe. Die Mannschaften der Nationaltrainer der Schweiz und Österreich trennten sich 5:5. Die EM-Organisatoren hatten auf dem Jungfraujoch ein 30 x 15 m großes Kunstrasenfeld mit Zuschauertribüne hingezaubert. Köbi Kuhn hatte aktuellen Schweizer Nationalspieler Johan Djourou und David Degen nominiert und dazu die Routiniers Stéphane Chapuisat, Michael Laudrup, John Jensen (beide Dänemark) sowie den belgischen Ex-Nationalgoalie Filip de Wilde. Josef Hickersberger agierte mit Otto Konrad im Tor, den ehemaligen Profikickern Andreas Herzog, Paulo Sousa, Sergej Aleinikow und Dariusz Dziekanowski sowie den aktuellen österreichischen Nationalspielern Christian Fuchs und Zlatko Junuzovic. Vor rund 400 geladenen Gästen war der Schlusspfiff in der auf zweimal fünf Minuten angesetzten Partie durch den spektakulär an einem Seil eingeflogenen Schiedsrichter Urs Meier so lange hinausgezögert worden, bis Laudrup dem Team von Köbi Kuhn mit zwei Toren zum schmeichelhaften Remis verholfen hatte. Auffälligster Spieler im "Schweizer Team" war Altmeister Stéphane Chapuisat mit zwei herrlichen Treffern und einer sehenswerten Rettungsaktion vor der eigenen Torlinie mittels Fallrückzieher.

Weblinks

ÖFB-Link über Pepi (http://www.oefb.at/show_page.php?pid=295)

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