DKB-Arena

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DKB-Arena
Ort Rostock
Betreiber Ostseestadion GmbH & Co.KG
Heimverein F.C. Hansa Rostock
Kapazität 30.000 Plätze
alle überdacht
Sitzplätze max. 25.000
Fertigstellung 2001
Homepage http://www.fc-hansa.de

Die DKB-Arena (früher Ostseestadion) befindet sich in der Hansestadt Rostock. Es ist die Heimspielstätte des F.C. Hansa Rostock. Außerdem finden in der Arena Veranstaltungen wie Open-Air-Konzerte statt.

Inhaltsverzeichnis

Plätze

Das Stadion verfügt über maximal 30.000 Plätze. Davon sind 20.000 Sitzplätze und 10.000 Stehplätze, welche bei internationalen Spielen in 5.000 Sitzplätze umgewandelt werden können. Ferner gibt es 26 "VIP-Logen" und 1.000 "Business-Seats". Alle Plätze sind überdacht.

Geschichte

Beim Länderspiel 2006 hieß die Arena noch Ostseestadion
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Beim Länderspiel 2006 hieß die Arena noch Ostseestadion

Das alte Ostseestadion wurde unter großer aktiver und finanzieller Mithilfe der Rostocker Bürger im Rahmen des Nationales Aufbauwerksin über 100.000 Arbeitsstunden gebaut und am 27. Juni 1954 eingeweiht. Es war damit Teil des sogenannten Sportforums mit Schwimmhalle und Eisstadion. Es wurde als allgemeines Sportstadion konzipiert und verfügte deshalb über eine Leichtathletiklaufbahn (6 Bahnen). Später bekam die Tribüne (3000 Plätze) ein Dach und Ende der 60er Jahre kam eine 700-Lux Flutlichtanlage hinzu. Die letzten Umbaumaßnahmen des alten Stadions betrafen die Erneuerung der Vortribüne (1991) und die Installation einer Videoleinwand nach Abriss des alten Stadionturms (1992). Das alte Stadion hatte zum Schluss eine Kapazität von 25.500 Plätzen.

In nur 16 Monaten Bauzeit wurde bis zum Jahre 2001 das neue Ostseestadion an der Stelle des alten Stadions gebaut. Es wurde damit zu einer modernen reinen Fußballarena mit Rasenheizung und einer großen LCD-Anzeigetafel, die allerdings aus der Südkurve (inklusive Gästeblock) nicht zu sehen ist. Die Flutlichter wurden beibehalten. Der Um- bzw. Neubau kostete nach offiziellen Angaben 55 Millionen Mark.

Sportliche Veranstaltungen

Das Ostseestadion ist seit dem 14. November 1954 das Heimspielstadion zuerst des SC Empor Rostock und nach der Neugründung 1965 des FC Hansa Rostock. Das Spielfeld wurde in den Anfangsjahren auch noch für den Feldhandball genutzt.

Solange das Ostseestadion noch eine Laufbahn hatte, spielte die Leichtathletik ein große Rolle. Die nationale DDR-Leichtathletik-Meisterschaften 1988 fanden hier statt.

Es diente auch als Austragungsort von Fußball-Länderspielen, zuerst am 26. September 1954 (DDR - Polen 0:1), zuletzt am 27. März 2002 (D - USA 4:2). Das nächste Länderspiel im Ostseestadion findet am 7. Oktober 2006 statt. Deutschland trifft dann auf Georgien.

Mehrere Male, letztmalig 1980, diente das Stadion als Ankunftsort der Friedensfahrt der Radsportamateure.

Lage & Umgebung

Das Stadion ist umgeben von Kliniken der Universität Rostock, dem Kreiswehrersatzamt, Schulen, dem Barnstorfer Wald und dem Eisstadion. Es befindet sich im Hansaviertel nahe der Innenstadt und ist per Bus und S-Bahn erreichbar.

Weblinks


Aktuelles

  • 20. Oktober 2007: Rund 1000 Fans haben in Rostock für den Erhalt von Traditionen und Werten beim FC Hansa demonstriert. Zu der Veranstaltung hatten die Vereinigung "Fanszene Rostock" und die Initiative "Unser Ostseestadion" aufgerufen und einen Protestzug organisiert. Hintergrund ist die Umbenennung des Ostseestadions in DKB-Arena zum Saisonstart. Hansa soll für den Namensrechte-Verkauf in zehn Jahren ca. 15 Millionen Euro kassieren. Mit der Demonstration sollte erreicht werden, dass der FC Hansa trotz finanziellen und sportlichen Drucks sein Gesicht und seine Einzigartigkeit bewahrt und auf traditionelle Werte achtet.
  • 15. Oktober 2007: Demoaufruf: Rostocker Fans wollen keine Bank-Arena
  • 18. August 2007: Rund 30 Vermummte haben in der Nacht das Stadion des Fußball-Bundesligisten FC Hansa Rostock mit Farbbeuteln beworfen. Der eingesetzte Sicherheitsdienst konnte den Anschlag nicht verhindern. Wie der Rostocker Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich erklärte, war das neue Logo der Arena das Ziel der Angriffe. Seit dieser Saison trägt das Ostseestadion den Namen DKB-Arena. Der Club hatte die Namensrechte für zehn Jahre an die gleichnamige Bank verkauft und soll dafür rund 1,5 Millionen Euro im Jahr erhalten. Gegen den Verkauf der Namensrechte hatte sich massiver Widerstand in der Rostocker Fan-Szene formiert.
  • 24. Juli 2007: Viele Fans von Hansa Rostock sind gegen die Umbenennung des Ostseestadions. Der Verein hatte die Namensrechte an die DKB-Bank verkauft. Damit der Vertrag rückgängig gemacht werden haben Fans eine Online-Unterschriftenliste ins Leben gerufen, wo sich jeder für das "Ostseestadion" stark machen kann. Unter www.unser-ostseestadion.de könnt ihr euch in Unterschriftenliste eintragen!
  • 3. Juli 2007: Hansa Rostock hat die Namensrechte des Ostseestadions verkauft und kann sich über 1,5 Millionen Euro pro Jahr freuen. Das Stadion heißt seit Montag DKB-Arena. "Wir freuen uns, mit der DKB-Bank einen Namensgeber aus der Hansa-Familie gewonnen zu haben", so der Hansa-Vorsitzende Dirk Grabow. Die DKB hatte dem Klub beim Umbau des Ostseestadions vor einigen Jahren mit Krediten zur Seite gestanden. DKB-Chef Günther Troppmann sagte beim Abschluss des 10-Jahresvertrages: "Wir wollen unseren Namen mit Hansa noch bekannter machen". Nur noch fünf Erstliga-Arenen in Deutschland haben keinen Firmennamen: das Weserstadion, das Stadion der Freundschaft, das Berliner Olympiastadion, das Wildparkstadion und die MSV Arena.
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