Saudi-arabische Nationalmannschaft

aus Worldcupwiki

Querbeet
Bitte schreibt hier alles rein, was die Saudis und die Themen WM bzw. Fußball verbindet. Experimentieren erlaubt!
  • 29. Juni 2006: 40 Häftlinge des US-Gefangenenlagers Guantanamo durften sich drei Spiele der WM 2006 anschauen. Die Insassen aus Saudi-Arabien und Afghanistan hatten sich nicht an einem Aufstand im Mai beteiligt und durften als Belohnung die Spiele Saudi-Arabiens als Aufzeichnung anschauen. Neben einem 2:2 gegen Tunesien verlor das Team jedoch zweimal und schied in der Vorrunde aus.
  • 16. Juni 2006: Den Nationalspielern von Saudi-Arabien ist es verboten worden, die Trophäe des Weltfußballverbandes FIFA für den besten "Spieler eines Matchs" entgegenzunehmen. Der Sponsor der Wahl ist eine US-Brauerei und der Genuß von Alkohol gilt in moslemischen Ländern als Verstoß gegen den Koran. Die 100 000 Rial Siegprämie (rund 21 000 Euro) erhalten die Saudis trotz des 2:2-Unentschiedens gegen Tunesien, weil König Abdullah mit der Leistung zufrieden war.
  • 26. April 2006: Nach Protesten von Muslimen hat ein Kölner Bordell Fahnen und Flaggen von Saudi-Arabien und Iran entfernt oder geschwärzt. Das Etablissement hatte an der Außenseite des Gebäudes ein großes Plakat anbringen lassen. Das Plakat zeigte eine leicht bekleidete junge Dame und den abgewandelten WM-Slogan "Die Welt zu Gast bei Freundinnen". Darunter waren die Nationalfarben der an der WM beteiligten Länder abgebildet.
  • 25. November 2005: Vorbild für Deutschland? Im Königreich Saudi-Arabien wurden für die Weltmeisterschaft 2006 die Lehrpläne für die Schulen und Universitäten des Landes geändert. Der oberste Rat des Bildungsministerium begründete die Umstellung wie folgt: Die Vorbereitungszeit für die Prüfungen seien so gelegt worden, dass sie nicht mit der WM-Endrunde (9. Juni bis 9. Juli 2006) zusammenfallen. Die Leistungen der Schüler und Studenten sollen durch die WM nicht schlechter werden, auch wenn sie vor dem Fernseher sitzen. Seit der WM 1994 ist das Land ununterbrochen bei den Weltmeisterschaften dabei.
  • Meiner Meinung nach sollten sich die Saudis noch vor der WM einen neuen Mannschaftsartzt zulegen. Wieso? Bitte seht den kurzen Ausschnitt hier (http://www.dl-fussball.de/sportclips/Foul.mpg)
  • Saudi-Arabien wird ab dem 1. Mai 2006 sein 40-tägiges Trainingslager als Vorbereitung auf die WM 2006 im Land des Gastgebers organisieren. In welcher Region bzw. welcher Stadt das Trainingslager stattfinden soll, wird nach der Auslosung in Leipzig festgelegt.
News
Hier ist der richtige Platz für reine Fußballnews zu Saudi-Arabien - auf gehts!
  • 15. August 2006: Während der Qualifkation zur Asienmeisterschaft gewinnt Saudi-Arabien mit 3:0 gegen Indien. Al-Qahtani erzielte alle Treffer.
  • 26. Mai 2006: In einem Freundschaftsspiel zwischen zwei WM-Teilnehmern besiegt Tschechien Saudi-Arabien mit 2:0, Milan BaroÅ¡ und Marek Jankulovski erzielten die Tore für Tschechien. Das Spiel fand im Österreichischen Innsbruck statt.
  • 18. Mai 2006: Die Saudis testen am 31. Mai um 20 Uhr gegen die Türkei. Das Spiel findet im WM-Quartier in Bad Nauheim im Stadion Bieberer Berg statt. Zuvor steht jedoch das Spiel gegen Tschechien in Insbruck (26. Mai) auf dem Programm.
  • 16. Mai 2006:Die togoische Nationalmannschaft hat am Sonntag ein Testspiel gegen WM-Teilnehmer Saudi-Arabien mit 0:1 verloren.
  • 15. Mai 2006: Der saudi-arabische WM-Kader steht fest. Alle 23 Nominierten spielen in der Heimat.
  • 31. März 2006: Am 14. Mai trifft Saudi-Arabien auf die togoische Nationalmannschaft
  • 28. März 2006: Saudi-Arabien verlor am Abend gegen den deutschen Vorrundengegner Polen in Riad mit 1:2 (1:1). Das zwischenzeitliche Anschlusstor zum 1:1 erzielte Tukar Fallatha.
  • 15. März 2006: In einem Freundschaftsspiel in Riad trennen sich Saudi-Arabien und der Irak mit 2:2 Unentschieden. Die Saudis gingen durch Nawaf al-Tumyat (18.) und Sami al-Jaber zweimal in Führung, die Iraker glichen durch Mohammed Nasser (29.) und Haidar Abulamir (90.) aus. Damit bleibt Saudi-Arabien unter dem neuen Trainer Marcos Pauetta sieglos.
  • 1.März 2006: Saudi-Arabien unterliegt Portugal mit 0:3.
  • 25. Januar 2006: Am 1. März 2006 wollen die WM-Teilnehmer Portugal und Saudi-Arabien in Düsseldorf ein Testspiel absolvieren.
  • 19. Januar 2006: Saudi-Arabien spielte im Testspiel gegen Schweden 1:1 (1:0)-Unentschieden. Svensson (32.) hatte die Skandinavier in Führung geschossen, Mohammed Haidar (71.) gelang in der zweiten Halbzeit der Ausgleich für die Gastgeber.
Wunschelf
Al-Deayea


Al-Dokhi  Tukar Fallatah  Al-Montashari  Al-Khathran


Al-Temyat  Noor  Al-Shlhoub


Al-Dossary  Al-Qahtani  Al-Harthi

Saudi-Arabien Die saudi-arabische Fußballnationalmannschaft gehört seit Mitte der 1980er-Jahre zu den stärksten asiatischen Nationalmannschaften. Nach dem zweimaligen Gewinn der Asienmeisterschaft konnte sich das Nationalteam Saudi-Arabiens im Jahre 1994 erstmals für eine WM-Endrunde qualifizieren. Im Verlauf dieses Turniers ist mit dem Erreichen des Achtelfinales (nach Siegen gegen Marokko und Belgien) der bislang größte Erfolg bei Weltmeisterschaften erreicht worden. Das Land auf der arabischen Halbinsel, das flächenmäßig sechsmal so groß wie Deutschland ist, aber nur 26 Millionen Einwohner hat, ist sehr fußballverrückt.

In der FIFA-Weltrangliste (Stand März 2006) steht Saudi-Arabien auf Platz 34. Noch hinter den asiatischen Konkurrenten aus Japan, Iran und Südkorea, die sich ebenfalls vorzeitig für die Weltmeisterschaft 2006 qualifiziert haben.

Trainiert wurde die Mannschaft von Juni 2004 bis zum 20. Dezember 2005, also während der erfolgreichen WM-Qualifikation vom ehemaligen argentinischen Nationalspieler Gabriel Humberto Calderón. Der saudi-arabische Fußballverband kurz nach der Auslosung mit, dass Calderon zuletzt keine zufrieden stellenden Ergebnisse vorweisen konnte. Aus diesem Grund wurde der Argentinier durch einen Brasilianer Marcos Paqueta ersetzt. Zuvor hatten sich in zehn Jahren insgesamt 13 (!) Trainer auf diesem Posten versucht.

Inhaltsverzeichnis

WM-Qualifikation 2006

Seit dem 8. Juni um 22:55 Uhr steht fest das Saudi-Arabien die asiatische Qualifikation als Gruppenerster überstanden hat und zur Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland reist. Der Fahrschein für die WM wurde letztendlich durch einen klaren 3:0-Sieg über Usbekistan gelöst.

Die ganz in grün spielende Nationalmannschaft überstand mühelos die WM-Qualifikation und blieb in allen zwölf Spielen (bei zwei Unendschieden) ungeschlagen. Sowohl die Offensive als auch die Defensive funktionierte und so schossen die Kicker der Arabischen Halbinsel 24 Tore bei nur zwei Gegentreffern.

Geschichte

Im Verhältnis zu anderen Verbänden ist der saudiarabische Fußball noch sehr jung. Der Verband des westasiatischen Landes wurde erst im Jahre 1959 gegründet. Bis ins Jahre 1951 war Fußball im "Heiligen Land des Islam" sogar strengstens verboten. Auch in den Jahren danach, konnte die Ballsportart noch kein Land gewinnen. Sie blieb was die Popularität betrifft weit hinter der Nationalsportart Kamelrennen.

Unter dem fußballbegeisterten König Fahd ibn Abd al-Aziz änderte sich das in den 80er Jahren. Der regierende König von Saudi-Arabien zwischen 1982 und 2005 ließ das nach ihm benannte Nationalstadion in der Hauptstadt Riad bauen und lud ab 1992 zum kontinentalen "König-Fahd-Pokal" ein. Dieses erteilübergreifende Turnier wurde ab 1997 in FIFA Confederations Cup™ umbenannt und vom Weltfußballverband organisiert. 1992, 1995 und 1997 fand das Ereignis in Saudi-Arabien statt, anschließend wurde es von der FIFA umfunktioniert als Generalprobe ein Jahr vor den Weltmeisterschaften für den jeweiligen WM-Gastgeber.

Als Prestigeprojekt war das nicht schlecht, aber damit war das ambitionierte Staatsoberhaupt noch nicht zufrieden. Es fehlten sichtbare Erfolge der Nationalmannschaft. Die bisdato aber immerhin die Asienmeisterschaft im Jahre 1984 und 1988 gewonnen hatte (und sie gewann im Jahre 1996 noch ein drittes Mal), aber im Weltmaßstab war der saudische Fußball eine vergleichsweise unbedeutende Nummer.

Weltmeisterschaften

Mit der Verpflichtung eines ausländischen Trainers gelang Saudi-Arabien im Jahr 1994 endlich die ersehnte Teilnahme an einer WM-Endrunde. Der Argentinier Jorge Solari trainierte Saudi-Arabien die bei der Weltmeisterschaft 1994 bei ihrer ersten Teilnahme gleich für Furore sorgten. In den USA schlug das Team in der Vorrunde überraschend Marokko (2:1) sowie Belgien (1:0) und verlor nur knapp gegen die Niederlande (1:2). Saudi-Arabien scheiterte erst im WM-Achtelfinale mit 1:3 an Schweden.

Bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich lief es weniger gut. Außer einem 2:2 gegen Südafrika in der Vorrunde gab es nichts zu holen. Die Saudis verloren gegen Dänemark (0:1) und deutlich gegen den späteren Weltmeister Frankfreich (4:0)

Vier Jahre später bei der WM 2002 in Japan und Südkorea trafen die Nationalmannschaft in der Gruppe E unter anderem auf den späteren Vize-Weltmeister Deutschland ging vollkokmmen unter die Räder. Gegen Deutschland setzte es beim 0:8 die höchste WM-Niederlage des Landes. Zudem verlor das Team der arabischen Halbinsel auch noch gegen Kamerun (0:1) und gegen Irland (0:3): Punkt- und torlos mit einer Tordifferenz von 0:12 verabschiedete sie sich als Gruppenletzter.

Saudi-Arabien
Heimtrikot
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Auswärtstrikot
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Spitzname
Die Wüstensöhne
Verband
Saudi Arabia Football Federation
Trainer
Marcos Paqueta
Rekordspieler
Mohamed Al Deayea (166)
Rekordtorschütze
Mayed Abdullah (73)
Erstes Länderspiel
Saudi-Arabien 3:1 Syrien
(Libanon; 20. Oktober 1957)
Höchster Sieg
Saudi-Arabien 8:0 Macao
(Taif, Saudi-Arabien; 14. Mai 1993)
Höchste Niederlage
Ägypten 13:0 Saudi-Arabien
(Marokko; 3. September 1961)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen: 4 (Erste: 1994)
Bestes Ergebnis: Achtelfinale 1994
Asienmeisterschaft
Endrundenteilnahmen: 6 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse: Asienmeister 1984, 1988, 1996

Kader

Torhüter

Abwehr

Mittelfeld

Angriff


WM-Teilnahmen

  • 15. WM 1994 in den USA / Achtelfinale
  • 16. WM 1998 in Frankreich / Vorrunde
  • 17. WM 2002 in Japan und Südkorea / Vorrunde
  • 18. WM 2006 in Deutschland / qualifiziert

Titel

Asienmeisterschaft (3) - 1984, 1988, 1996

Länderspiele gegen Deutschland

Gegen die deutsche Nationalmannschaft gab es bislang zwei Spiele jeweils bei Weltmeisterschaften. Die Mannschaft aus Vorderasien verlor jeweils hoch und schoss bei beiden Spielen kein Tor (Tordifferenz: 0:11 bei zwei Spielen).

  1. 22. Februar 1998 in Riad: 0:3 - Tore: Andreas Möller, Thomas Helmer, Olaf Marschall
  2. 1. Juni 2002 in Sapporo (WM): 0:8 - Tore: Miroslav Klose (3), Michael Ballack, Carsten Jancker, Thomas Linke, Oliver Bierhoff, Bernd Schneider

Weblinks

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