1899 Hoffenheim
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1899 Hoffenheim früher TSG Hoffenheim ist ein Sportverein aus dem Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim. Die Fußballmannschaft der Herren spielt in der Saison 2007/08 in der 2. Fußball-Bundesliga. Neben Fußball gibt es die Abteilungen Leichtathletik und Turnen. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiß.
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Geschichte
Der Verein wurde am 1. Juli 1899 als Turnverein Hoffenheim gegründet. Nach dem Zusammenschluss zwischen dem Turnverein und dem Fußballverein im Jahr 1945 entstand die TSG Hoffenheim. Der sportliche Aufstieg des Vereins begann 1990, als er noch in der A-Klasse spielte, und ist eng verbunden mit Dietmar Hopp, einem der Gründer der Softwarefirma SAP, der in seiner Jugend für die TSG spielte und den Verein finanziell unterstützt. Nach mehreren Aufstiegen über die Bezirks-, Landes- und Verbandsliga wurde der Verein in der Saison 2000/01 als Neuling auf Anhieb Meister der Oberliga Baden-Württemberg. Seither spielt er in der Regionalliga Süd. Die II. Mannschaft spielt seit der Saison 2003/04 in der Oberliga. In der Saison 2003/04 erreichte die TSG das Viertelfinale des DFB-Pokals, wo sie sich dem VfB Lübeck geschlagen geben musste. Vorher hatten sie den renommierten Bundesligaverein Bayer Leverkusen aus dem Pokal geworfen.
Im Zuge des Wettskandals im Jahr 2005 wurde auch im Umfeld der TSG Hoffenheim ermittelt.
Aufstieg mit Ralf Rangnick
Seit der Spielzeit 2006/07 ist Ralf Rangnick Trainer der TSG. Mit einem 5-Jahres-Vertrag ausgestattet, soll er die weitere Entwicklung des Vereins und den Aufstieg in die Zweite Bundesliga forcieren. Direktor für Sport- und Jugendförderung ist der ehemalige Hockey-Nationaltrainer Bernhard Peters.
Nachdem der Start in die Saison 2006/07 mit zwei Niederlagen in den ersten vier Spielen eher misslungen war, spielte die TSG Hoffenheim im weiteren Verlauf mit konstant guter Leistung und machte am 05.Mai 2007 mit einem 4:0-Sieg gegen die Sportfreunde Siegen den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga klar.
Zukunftspläne
2006 kündigte Dietmar Hopp an, für die TSG ein für die Bundesliga geeignetes Stadion (Hopp-Stadion) zu finanzieren. Es soll an der A6 gegenüber vom Auto- und Technikmuseum Sinsheim gebaut werden. Das Fassungsvermögen soll 30.000 Plätze betragen.
Stadion
Das nach dem Hoffenheimer Mäzen benannte Dietmar-Hopp-Stadion wurde 1999 erbaut und hat ein Fassungsvermögen von 5.000 Zuschauern. Es gibt 1.620 Sitzplätze, die komplett überdacht sind. Neben dem Rasenspielfeld gibt es noch einen Kunstrasenplatz. Beide Plätze sind mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Das Stadion war mehrfach ausverkauft bei DFB-Pokalspielen gegen Bundesligavereine. Zur Zeit wird im Dietmar Hopp Stadion der Gegenfanblock erweitert und überdacht.
Aktuelles zu 1899 Hoffenheim
- 16. Juli 2008: Bundesliga-Neuling 1899 Hoffenheim freut sich über einen Vereinsrekord beim Verkauf von Dauerkarten. Bereits nachdem zweiten Verkaufstag hat der Aufsteiger über 10 300 Tickets abgesetzt, wie der Club am Mittwoch mitteilte. Inklusive der Business-Seats haben die Fußball-Fans jetzt 11 600 Dauerkarten für die Heimspiele erworben, die der Club bis zur Winterpause im Mannheimer Carl-Benz-Stadion austrägt.
- 14. Mai 2008: 1899 Hoffenheim steht kurz vor dem Durchmarsch von der Regionalliga in die 1. Bundesliga. Gewinnen die Hoffenheimer gegen die Spvgg Greuther Fürth ist die Truppe von Mäzen Dietmar Hopp ins Oberhaus des deutschen Fußballes aufgestiegen. Der ehemalige SAP-Vorsitzende Hopp erklärt bei Spox sein Lebenswerk: Video (http://www.spox.com/de/sport/videos/0804/spezial/hopp.html)
- 31. Juli 2007: Zweitliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim hat einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Schon zweieinhalb Wochen vor dem Start der Saison gegen den SV Wehen-Wiesbaden konnten 2.300 Jahreskarten abgesetzt werden. Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus zeigte sich vor Journalisten zufrieden mit dem bisherigen Verkauf. Er gab aber zugleich zu, dass das gesteckte Ziel von 2.500 Dauerkarten noch nicht ganz erreicht sei. Auch für die ersten beiden Zweitliga-Heimspiele gegen Wehen und 1860 München sowie die Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg laufe der Vorverkauf gut. Man erhofft sich für alle drei Begegnungen ein „nahezu ausverkauftes Dietmar-Hopp-Stadion“.
- 30. Juli 2007: Trainer Guido Buchwald von Alemannia Aachen betrachtet seine neue Position als Herausforderung. "Mit weniger Mitteln den ganz Großen Paroli zu bieten, ist eine doppelte Motivation", sagte der Weltmeister von 1990 dem "kicker". Man müsse realistisch sein, sagte der 46-Jährige angesichts des 15-Millionen Euro-Etats. "Wir haben einen guten Kader, aber wir können nicht sagen: Wir müssen aufsteigen. Es bringt nichts, wenn man träumt." Mit dem Wechsel von Vedad Ibisevic zu Hoffenheim habe er allerdings nicht gerechnet: "Hoffenheim kauft ihn weg und behauptet, sie hätten ein Jugendkonzept. Das ärgert mich."
- 24. Juni 2007: Aufsteiger TSG Hoffenheim will in der kommenden Saison der 2. Bundesliga unter dem Namen 1899 Hoffenheim antreten. "Turn- und Sport-Gemeinschaft passt nicht zu Bundesliga- Fußball, sondern klingt altbacken", erklärte Clubchef Dietmar Hopp. 1899 Hoffenheim sei besser zu vermarkten und würde sich moderner anhören, so Hopp. Die Club-Verantwortlichen legen Wert auf die Tatsache, dass es sich vereinsrechtlich nicht um eine Namensänderung handle, sondern nur um einen neuen Sprachgebrauch. Auf die heftigen Fan-Proteste hatte der Zweitliga-Neuling mit einer Informations-Veranstaltung reagiert, bei der die Clubführung um Verständnis für die Entscheidung bat.
- 5. Mai 2007: Die TSG Hoffenheim steht bereits vier Spieltage vor Saisonende in der Regionalliga Süd als Zweitliga-Aufsteiger fest. Nach dem 4:0 (1:0)-Sieg gegen die Sportfreunde Siegen ist die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz zu verdrängen und folgt damit Tabellenführer SV Wehen in die Zweite Liga. Vor 3080 Zuschauern trafen Sejad Salihovic in der 36. Minute, der Ex-Frankfurter Francisco Copado (51./85.) und Andreas Mayer (64.). Der Verein aus dem 3300-Einwohner-Dorf wird von Milliardär und SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp unterstützt und will in die Bundesliga.
- 27. März 2007: Himmelschreiende Ungerechtigkeit - Beim Spiel der VfB-Amateure gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag zog sich ausgerechnet einer der Besten, Mittelfeldspieler Julian Schuster, einen Kreuzbandriss zu.
- 24. März 2007: Die TSG Hoffenheim ist mit einem eher glücklichen 3:0-Sieg gegen die Amateure des VfB Stuttgart im Stuttgarter Robert-Schlienz-Stadion dem Aufstieg einen gehörigen Schritt näher gekommen. Ralf Rangnick kann also mit seiner von SAP-Mäzen Hopp gepäppelten Truppe für die 2. Liga planen.
Weblinks
- Offizielle Homepage (http://www.tsg-hoffenheim.de/)
- Fanforum (http://www.supporter-hoffenheim.de/)
- Fangruppierung Crescendo Hohenlohe 07 (http://www.ch07.de/)
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