Togoische Nationalmannschaft

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  • 30. Mai 2006: Der überraschende Wintereinbruch sowie Windpocken beeinträchtigen die Vorbereitung der Togolesischen Nationalmannschaft auf die WM. Wegen heftiger Schnee- und Graupelschauer konnte die Mannschaft des deutschen Trainers Otto Pfister in Wangen im Allgäu nur auf Kunstrasen trainieren, da der eigentliche Rasenplatz sonst ruiniert gewesen wäre. Bei Richmond Forson wurden zudem Windpocken diagnostiziert. Der 26-Jährige habe jedoch keinen seiner Mitspieler angesteckt, sagte Mannschaftsarzt Dr. Joachim Schubert. "Forson war richtig krank, hatte Fieber und war bettlägerig", sagte der Bochumer Mediziner.
  • 8. Mai 2006: Die WM-Neulinge Togo und Angola reisen als erste WM-Teilnehmer nach Deutschland. Bereits am 15. Mai wird Togo in Deutschland eintreffen, am 20. Mai gefolgt von dem in Hannover eintreffenden Nationalteam Angolas.
  • 26. April 2006: Der Bochumer Arzt Dr. Joachim Schubert wird bei der WM der verantwortliche Mannschaftsarzt von Togo. Der leitende Arzt des Deutschen Instituts für Sportmedizin und Sportspychologie freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem deutschen Trainer Otto Pfister.
  • 25. Januar 2006: Vom Gruppenspiel des Afrika-Cups zwischen Togo und Kamerun waren in Togo heute keine Fernseh-Bilder zu empfangen. Der Sender LC2, der die Übertragungsrechte für die Region südlich der Sahara hält, kappte das Signal, weil Togo der Zahlung von 870 000 Euro für die Rechte am Afrika-Cup nicht nachgekommen ist.
News
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  • 16. Oktober 2007: Ein riesen Eklat gab es beim 2:0-Auswärtssieg am vergangenen Wochenende beim Spiel Mali gegen Togo. Bei der Qualifikationspartie für die Afrikameisterschaft wurden die Gäste nach dem Spiel von Zuschauern attackiert und das alles vor laufenden Kameras (http://www.youtube.com/watch?v=a6VEWEsEQvM&eurl=http%3A%2F%2Fwww%2Esoccer%2Dwarriors%2Ede%2F2007%2F10%2F16%2Funglaubliche%2Dszenen%2Dbei%2Dtogo%2Dgegen%2Dmali%2F). Besonders schlimm erwischte es den Star aus Mali Frédéric Kanouté (FC Sevilla), dessen Verletzung am Rücken mit mehreren Stichen genäht werden musste. Stürmer Mamady Sidibe vom FC Stoke City wurde nach den Ausschreitungen mit einer Stichwunde am Arm ins Krankenhaus eingeliefert und musste operiert werden. Die FIFA wird wohl in den nächsten Tagen eine Strafe gegen die togoische Nationalmannschaft aussprechen.
  • 25. März 207: Der togolesische Nationalspieler Emmanuel Adebayor hat vor dem Qualifikationsspiel zur Afrikameisterschaft gegen Sierra Leone Morddrohungen erhalten. Der Stürmerstar vom FC Arsenal bestätigte der "BBC", dass er per Telefon bedroht wurde. Adebayor sollte auf das Spiel am Samstag gegen Sierra Leone und auch auf weitere Länderspiel-Einsätze für Togo verzichten. Der Angreifer spielte trotz der Warnungen und erzielte beim 3:1-Erfolg des WM-Teilnehmers in Lome sogar zwei Treffer. Der Angreifer denkt jedoch nun über eine Fortsetzung seiner internationalen Karriere nach.
Wunschelf
Tchagnirou


Abalo  Mamah  Atte-Oudeyi  Aziawonou


Salifou  Romao  Coubadja  Senaya


Seit dem 18. Februar 2006 ist der Deutsche Otto Pfister Nationaltrainer von Togo.

Inhaltsverzeichnis

Weg nach Deutschland

Trainiert wurde die Mannschaft Togos während der Qualifikation von Nationaltrainer Stephen Keshi. Aber auch der Präsident des togolesischen Fußballverbandes, Rock Balakiyem Gnassingbé hat seinen Anteil an der starken Leistung des Teams. In den 14 Länderspielen zwischen Mai 2004 und September 2005 schaffte die Mannschaft in 14 Spielen 9 Siege und kassierte nur eine Niederlage. In der FIFA-Weltrangliste der Nationen stieg Togo damit von Rang 99 auf Rang 49 auf (Stand: Weltrangliste Oktober 2005 (http://www.fifa.com/de/mens/statistics/index/0,2548,All-Oct-2005,00.html)). Derzeit rangiert Togo auf Platz 58 (Stand März 2006). Erfolgreichster Torjäger ist Emmanuel Sheyi Adebayor.

Mit 3:2 im Kongo zitterte sich das kleine Land (nur 5,4 Mio. Einwohner), das als afrikanische Hochburg der schwarzen Magie Voodoo gilt, zum Gruppensieg. Trainer Keshi war bei der Weltmeisterschaft 1994 Kapitän Nigerias. Bester Mann ist in der WM-Qualifikation Arsenal Londons Stürmer Adebayor gewesen.

Franz Beckenbauer wird auf seiner Welcome-Tour, bei der er alle WM-Teilnehmer besucht, auch die ehemalige Kolonie von Frankreich besuchen. Auch Beckenbauer wird vorher auf die Karte schauen, wo Togo liegt. Der Staat liegt in Westafrika und grenzt an Ghana im Westen, Benin im Osten und Burkina Faso im Norden. Togo liegt am Golf von Guinea, die Hauptstadt ist Lomé.

Der Aufstieg

Togo liegt in Westafrika neben  am Golf von Guinea
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Togo liegt in Westafrika neben Ghana am Golf von Guinea
Die sogenannten "Eperviers" (zu deutsch: "Sperber") überstanden bisher nie die erste Runde im Afrika-Cup und das Land nahm nie an einer Weltmeisterschaft teil. Es fehlten schon die ausreichenden finanziellen Spielräume für eine vernünftige Turnierplanung. Dazu kamen die materiellen Probleme aller Art. Bei der Afrikameisterschaft 2000 musste der Deutsche Fußballbund Fußballschuhen spenden, damit alle Feldspieler mit der Ausrüstung ausgestattet waren.

Die Afrikameisterschaft endete mit dem Rücktritt von Trainer Goeller, der seit den 70er Jahren in Togo arbeitete. Er warf das Handtuch und verließ die Mannschaft da einiges im Umfeld nicht stimmte. Er blieb aber trotzdem während des ganzen Turniers im Mannschaftshotel. Weil der Vorgang nicht in Europa bekannt war, sprach die Presse willkürlich von einem gewaltsamen Rauswurf und stellte Herrn Goeller als Opfer dar. Hier zitieren wir ihn nach der Rückkehr der Mannschaft nach Togo: "Zurückblickend erkenne ich, dass meine Reaktion überzogen war und nicht dem togolesischen Fußball gedient hat. Ich bin traurig über meine Entscheidung, denn ich sehe heute, dass wir locker hätten weiterkommen können. Ich bitte alle um Verzeihung."

Seit dem hat der nigerianische Trainer Queshi viel geleistet, die Unterstützung von Partner aus Togo war diesmal da, um den Kraftakt, die Qualifikation für die WM zu schaffen. In der Qualifikation gelang den Togolesen in der FIFA-Weltrangliste ein sensationeller Sprung im zwölf Plätze nach vorne. Das kleine Land hat damit zu den bedeutenderen Fußballnationen der Welt aufgeschlossen.

Mit guten Leistungen in der WM-Qualifikation und mit einer neuen Beständigkeit ist das Land dabei, die erfolgreichste afrikanische Mannschaft des Jahres zu sein. In der Qualifikationsgruppe 1 setzte sich das Land gegen gestandene afrikanische Fußballnationen wie Senegal, Sambia und Mali. Die letzte Niederlage ist schon über ein Jahr her, im Mai 2004 verlor man gegen Sambia in Lusaka. Begonnen hatte die Erfolgsserie der Elf mit einem 3:1-Sieg in der togolesischen Hauptstadt Lomé über Senegal, den Viertelfinalteilnehmer der Weltmeisterschaft 2002. Danach folgten zwei Siege gegen Mali (1:0, 2:1) sowie ein souveräner 4:1-Erfolg zu Hause gegen Sambia. Zwei Namen sind eng mit dem Coup des Überraschungsteams verbunden: Zum einen der ehemaligen Trainer Stephen Keshi und der Fußballpräsident des Landes Rock Balakiyem Gnassingbé.

Die wichtigsten, aber bisher unbekannten Namen, die das Gerüst der togolesischen Nationalmannschaft bilden sind Ouadja Lantam, Coubadja, Cherif Mamam Touré, Djima Oyawolé, Olufadé Adekanmi und Agassa Kossi. Zwei hoffnungsvolle Talente sind Emmanuel Mathias und Moustapha Saliou. Als Superstar der Mannschaft sticht der Torjäger Sheyi Emmanuel Adebayor hervor. Der Stürmer vom englischem Verein Arsenal London schoss allein 55 Prozent der Tore seiner Mannschaft in der WM-Qualifikation und führt mit elf Toren die afrikanische Torschützenliste an.

Von 2004 bis Anfang 2006 trainierte Keshi die togolesische Nationalmannschaft. Mit der er sensationell die Qualifikation zu Weltmeisterschaft 2006 schaffte. Nach den enttäuschenden Leistungen beim Afrika-Cup 2006 wurde Keshi am 13. Februar 2006 vom Verband freigestellt. Nach der erstmaligen WM-Qualifikation verloren die Togolesen bei der Kontinentalmeisterschaft alle drei Vorrundenspiele - gegen DR Kongo (0:2), Kamerun (0:2) und Angola (2:3). Zudem legte sich der Nigerianer Keshi mit dem Star der Mannschaft Sheyi Emmanuel Adebayor an und setzte ihn während der Afrikameisterschaft nicht weiter ein.

Teilnahme an Weltmeisterschaften

  • 1930 bis 1970 - Nicht teilgenommen
  • 1974 bis 1982 - Nicht qualifiziert
  • 1986 - In der Qualifikation zurückgezogen
  • 1990 - In der Qualifikation zurückgezogen
  • 1994 bis 2002 - Nicht qualifiziert
  • 2006 - Qualifiziert

Teilnahme an der Afrikameisterschaft

  • 1957 bis 1965 - Nicht teilgenommen
  • 1968 - Nicht qualifiziert
  • 1970 - Nicht qualifiziert
  • 1972 - Runde 1
  • 1974 - Aufgegeben
  • 1976 bis 1982 - Nicht qualifiziert
  • 1984 - Runde 1
  • 1986 - Nicht qualifiziert
  • 1988 - Nicht qualifiziert
  • 1990 - Aufgegeben
  • 1992 - Nicht qualifiziert
  • 1994 - Aufgeben in der Qualifikation
  • 1996 - Nicht qualifiziert
  • 1998 - Runde 1
  • 2000 - Runde 1
  • 2002 - Runde 1
  • 2004 - Nicht qualifiziert
  • 2006 - Vorrunde


Togo
Heimtrikot
Image:Trikot_linker_Arm.png Image:Trikot_Brust.png Image:Trikot_rechter_Arm.png
Image:Trikot_Hose.png
Image:Trikot_Stutzen.png
Auswärtstrikot
Image:Trikot_linker_Arm.png Image:Trikot_Brust.png Image:Trikot_rechter_Arm.png
Image:Trikot_Hose.png
Image:Trikot_Stutzen.png
Spitzname
Les Eperviers
(Die Sperber)
Verband
Fédération Togolaise de Football
Trainer
Bachirou Salou
Rekordspieler
 ?
Rekordtorschütze
 ?
Erstes Länderspiel
Togo 1:1 Ghana
(Togo, 13. Oktober 1956)
Höchster Sieg
 ?
Höchste Niederlage
Marokko 7:0 Togo
(Marokko, 28. Okotber 1979)

Tunisien 7:0 Togo
(Tunis, Tunisien, 7. Januar 2000)

Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen: 1 (Erste: 2006)
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen: 5 (Erste: 1972)
Beste Ergebnisse: Runde 1, alle

Kader 2005

Kader vom Afrika-Cup 2006

Torwart

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Weblinks

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