Volker Finke

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"Wir sind Finke"
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"Wir sind Finke"

Volker Finke (* 24. März 1948 in Nienburg/Weser) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. Bis 1990 war Finke Studienrat für Sport und Sozialkunde am Nienburger Gymnasium Albert-Schweitzer-Schule.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler

Seine erste Station als Spieler war bis 1969 der TSV Havelse. Danach wechselte er zum Hannoverschen SC, wo er bis 1975 blieb.

Karriere als Trainer

1975 wechselte Finke zum TSV Stelingen und begann seine Laufbahn als Spielertrainer. Er führte den Verein zu fünf Aufstiegen, danach ging er als Trainer wieder zurück zum TSV Havelse und blieb dort bis 1990. Er führte das Team zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte, durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach einer Saison beim SC Norderstedt wechselte Volker Finke schließlich am 1. Juli 1991 zum SC Freiburg. Dort erreichte er 1993, 1998 und 2003 den Aufstieg von der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga sowie die Qualifikation für den UEFA-Cup 1995 und 2001. Mit über 15 Jahren, die er ununterbrochen denselben Verein trainiert, ist er alleiniger Rekordhalter im deutschen Profifußball. Außerdem ist er einziger Trainer im deutschen Profifußball, der mit einem Verein dreimal auf- und wieder abstieg und trotzdem im Amt blieb. In der Saison 2005/2006 verpasste er mit dem SC Freiburg nur knapp als Vierter den Aufstieg in die Bundesliga. Nach wenig erfolgreichem Verlauf der Hinrunde der Saison 2006/2007 gab der SC Freiburg am 14. Dezember 2006 bekannt, dass der Trainer den Verein am Saisonende nach mehr als 15 Jahren verlassen werde.

Volker Finke hatte, nachdem sein Abschied zum Saisonende bekanntgegeben wurde, den SC aus dem hinteren Tabellenmittelfeld mit 41 Rückrundenpunkten (Ligarekord) auf Rang vier im Unterhaus geführt und den Aufstieg nur haarscharf verpasst. Sein Nachfolger wurde Robin Dutt, bislang Coach des Regionalligisten Stuttgarter Kickers.

Aktuelles

  • 15. Februar 2008: Volker Finke, der ehemalige Trainer des SC Freiburg, hat einen neuen Job gefunden. Der 59 Jahre alte Fußballlehrer, der nach 16 Jahren bei den Breisgauern Ende der vergangenen Saison gehen musste, arbeitet künftig als Co-Kommentator des Schweizer Fernsehens. Bis zur Europameisterschaft im Juni beurteilt der ehemalige Studienrat die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft im Sender SF2. "Es ist für mich eine reizvolle Herausforderung, in dieser neuen Rolle aktiv zu sein. Es macht mir viel Spaß", freut sich Finke auf seinen neuen Job
  • 30. Januar 2008: Volker Finke sondiert derzeit Angebote afrikanischer Verbände. "Ich bevorzuge es, eine afrikanische Mannschaft zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu führen", sagte der ehemalige Freiburger Trainer. Er wolle eine Nationalmannschaft trainieren, die auf jeden Fall aus Schwarzafrika komme.
  • 3. Juli 2007: Der SC Freiburg und Finke blamieren sich. Sechs Wochen nach dem Saisonende hat Volker Finke, der nach 16 Jahren als Freiburger Coach entlassen worden war, trotz mehrfacher Aufforderung seitens des Vereins seine Schlüssel für den Management-Raum des SC nicht abgegeben. Aus diesem Grund lies die Vereinsführung jetzt vor der Abreise der SC-Profis in das Trainingslager nach Österreich die Türschlösser austauschen.
Strandkorb von Trainer Finke wird versteigert
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Strandkorb von Trainer Finke wird versteigert
  • 15. Mai 2007: Trainer Volker Finke lässt vor seinem Abschied beim SC Freiburg seinen berühmten Strandkorb versteigern. 2001 hatte Finke den Stuhl als Geschenk der Nordseeinsel Langeoog für damals zehn Jahre Trainingslager auf der Insel erhalten. Seit sechs Jahren nutzen der 59-Jährige und sein Assistent Achim Sarstedt bei den Heimspielen des badischen Zweitligisten dieses eigentliche Urlaubsutensil als Trainerbank. Seit dieser Woche wird der "Strandkorb Volker Finke SC Freiburg" beim Auktionshaus Ebay im Internet versteigert. Ein Tag nach dem 2. Liga-Finale endet die Auktion. Bisher ist das Gebot bei 2.500 Euro.
  • 23. April 2007: Wegen der Entlassung von Trainer Volker Finke zum Saisonende nach 16 Jahren Amtszeit ist die Lage beim Zweitligisten SC Freiburg weiter angespannt. Nach der 1:3-Niederlage der Breisgauer kamen sich die SC-Profis Youssef Mohamad, Roda Antar und Gegner von Noch-Trainer Finke nach Polizeiangaben "bei einem Scharmützel bedrohlich nahe". "Die beiden Spieler hatten Rufkontakt zu den Fans. Bevor Spieler und Fans, die sich offenbar contra Finke geäußert hatten, körperlich aufeinander losgehen konnten, ist die Polizei dazwischen gegangen", sagte ein Polizeisprecher.
  • 23. April 2007: Gestern war es soweit. Der SC Freiburg musste gegen den FC Carl Zeiss Jena die erste Niederlage der Rückrunde verbuchen. Obwohl der SC Freiburg wieder einmal technisch brillierte, war die Niederlage keineswegs unverdient. Jena spielte unter seinem neuen Trainer Frank Neubarth schlicht abgebrühter als der Freiburger SC und wusste seine Torchancen besser zu nutzen. Hier lang zum ausführlichen Spielbericht...
Nobelpreisträger Grass setzt sich für Volker Finke ein
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Nobelpreisträger Grass setzt sich für Volker Finke ein
  • 20. April 2007: Die Fürsprecher werden immer mehr: Auch Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass setzt sich für den Verbleib von Trainer Volker Finke beim SC Freiburg ein. Der Schriftsteller unterstützt nach einem Bericht der Berliner Tageszeitung "taz" die Initiative "Wir sind Finke". Finke selbst begegnet seiner Entlassung mittlerweile mit Zynismus. "Die Situation ist ein bisschen kurios. Ich habe sogar etwas flapsig gesagt, damit kommt man ins Guinness-Buch der Rekorde. Als erfolgreichster entlassener Trainer nach so einer Serie hat man gute Chancen", sagte er zum bevorstehenden Ende seiner Tätigkeit nach 16 Jahren.
  • 19. April 2007: Neues zur seltsamen Trainer-Diskussion beim SC Freiburg. Jetzt sagte der georgische Nationalspieler und Leistungsträger der Mannschaft, Alexander Iashvili: Wenn Trainer Volker Finke geht, dann gehe er auch. Bei allem Respekt für den Verein und die Fans, aber der SC sei ohne Finke für mich nicht vorstellbar. Der SC hatte im Dezember bekannt gegeben, in der kommenden Saison Finke nach 16 Jahren durch Robin Dutt zu ersetzen. Die Wechselpläne des Stürmers sieht die Vereinsführung gelassen und betonte gleichzeitig, dass sie sich von keinem Spieler diktieren lasse, wie sie in Personalfragen zu entscheiden habe.
  • 5. April 2007: Die Diskussion um den scheidenden Trainer Volker Finke beim SC Freiburg wird immer kurioser. Der Vorstand hat offenbar aus Angst vor einer möglichen außerordentlichen Mitgliederversammlung, auf der die beschlossene Trennung von Finke zum Saisonende rückgängig gemacht werden könnte, beschlossen, alle Anträge auf eine Mitgliedschaft in der laufenden Saison abzulehnen. Hintergrund dieses ungewöhnlichen Vorgehens ist die Bemühung der etwa 50-köpfige Fangruppierung ("Wir sind Finke (http://wir-sind-finke.de/)"), die das Ende der Amtszeit von Finke nach 16 Jahren und die Verpflichtung des neuen Coaches Robin Dutt bei einer Versammlung hinterfragen will. Der SC Freiburg hat sich in den letzten Wochen vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidaten gemausert.

Weblinks

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